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Der Wiener Erzbischof sucht Laien als Berater – Bitte melden!

9. April 2026 in Kommentar, 3 Lesermeinungen
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Vor Ostern betonte der Erzbischof in einem Medieninterview, dass er sich mehr Laien als Berater wünsche. Nehmen wir ihn doch beim Wort! Ich hätte da schon ein paar Ideen - Eine Glosse von Roland Noé


Wien (kath.net/rn) Wie kann es gelingen, dass Beratungsgremien – auch jene des Bischofs – so zusammengesetzt sind, dass dort nicht nur geweihte Männer sitzen, sondern auch Getaufte teilnehmen können, Männer wie Frauen? Diese Frage stellte der Wiener Erzbischof Grünwidl vor Ostern in einem Interview mit verschiedenen Medien. Dabei wies der neue Erzbischof darauf hin, dass es im Bischofsrat bereits drei Frauen als Mitglieder mit Stimmrecht gebe. Bei der Weltsynode sei zudem angeregt worden, Frauen stärker in die Ausbildung in den Priesterseminaren sowie in die Ausbildung anderer pastoraler Mitarbeiter einzubeziehen.


Liebe Katholiken der Erzdiözese Wien, wie wäre es, wenn wir den Erzbischof beim Wort nehmen? Wie wäre es, sich einfach beim Erzbischof zu melden? „Ich bin bereit!“ Dann werden wir sehen, ob der Erzbischof auch Berater möchte, die ihn beispielsweise ersuchen, beim nächsten „Marsch für das Leben“ mitzugehen oder ob er auch Berater möchte, die ihn motivieren, bei einer „Alten Messe“ der Petrusbruderschaft vorzustehen. Oder wie wäre es, in der Erzdiözese noch mehr Orte der immerwährenden Anbetung zu organisieren oder junge Menschen für das Priestertum zu motivieren und diese durch Diskussionen über den „Zwangszölibat“ abzuschrecken? Eine Frage an den Erzbischof hätte ich daher: Haben auch diese Laien bei Ihnen eine Chance?


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Lesermeinungen

 Wirt1929 10. April 2026 
 

Wagenburg-Mentalität

Nach den anfänglichen Bedenken des Herrn Erzbischofs überhaupt das Amt anzunehmen, wundert mich die Laien- Beratersuche nicht sonderlich. Dem „Neuen" wird dann der Weg bereitet und auf vermeintliche Meinungsbreite gestellt. Herr Noe eines wird aber sicher sein, Ihre Vorschläge werden wohl kaum berücksichtigt werden. Ich sehe darin Führungsschwäche des Hirten in bedrohlicher Zeit, der sich in seine Wagenburg zurück zieht und von Zeit zu Zeit als laiengeführtes Sprachrohr von den liberalen Laien am Nasenring durch die Manege geführt wird. Ein kraftvoller Emmaus-Apostel handelt anders. Er nimmt seinen Stab, führt und geht nicht angstvoll auf Laienberatersuche. Was sagt eigentlich sein Priesterrat dazu?


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 Versusdeum 9. April 2026 
 

Fatal: Die Berater aus den Laiengremien nehmen

Ein noch sehr junger, aber intelligenter, hellwacher und begabter Bekannter fiel offenbar einem Bischof auf, den er bei einem Besuch begleiten durfte. Jedenfalls erhielt er kurz darauf unerwartet ein nicht unbedeutendes Stellenangebot. So z.B. geht sinnvolle "Beteiligung von Laien als Berater" - nicht durch quotierte Zd"K"-Debattier- und Pressuregoups.


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 ab55 9. April 2026 
 

Die Kirche braucht eher weniger Beratergremien

und Diskutierclubs, die Kirche sollte die Zeit der Menschen nicht mit Debatten über Zölibat, Weihe der Frauen, Ehe für alle, Kommunion für geschiedene Wiederverheiratete und andere Zeitgeistthemen vergeuden, sondern endlich wieder den Auftrag Jesu erfüllen: Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt (Mt 28,19).


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