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Leben als Hochzeitsvorbereitung verstehenvor 17 Stunden in Spirituelles, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Aus dem Buch von Pfarrer Leo Tanner: Freu dich, Maria. Ein Gruss verändert die Weltgeschichte. Biblische Betrachtungen der 25 Geheimnisse des Rosenkranzes.
Jonschwil CH (kath.net)
Im fünften Gesätz des trostreichen Rosenkranzes beten wir: Jesus, der alles vollenden wird. In einer Zeit voller Verunsicherungen, Krisen, Erschütterungen, … ist es gut, den Blick auf das ewig bleibende Ziel zu richten. Da kann die folgende Betrachtung des Priesters Leo Tanner über dieses Gesätz Hoffnung geben und das Glaubensfeuer stärken.
Betrachtung
Das Gericht Gottes führt zur Vollendung. Denn Gericht bedeutet, dass die Zeit des Teufels und der Mächte der Finsternis endgültig und für immer vorbei ist. Dann geschieht, was Jesus angekündet hat: Jetzt wird Gericht gehalten über diese Welt; jetzt wird der Herrscher dieser Welt hinausgeworfen werden (Joh 12,31). Der Teufel und seine Anhänger werden, wie es die Offenbarung sagt, in den Feuersee geworfen (vgl. Offb 20,10).
Jesus sagt weiter: Wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen (Joh 12,32). Nun beginnt die erlösende Liebe des Kreuzes, alle und alles zu umfassen. Jesus wird alles, was durch Teufel, Sünde und Tod verletzt wurde, richtig machen und wiederherstellen. Das gilt für uns persönlich und für alle Beziehungen.
Jesus wird alles gerade richten, was verbogen wurde. Er wird den aufrichten, der gedemütigt wurde. Und den, der sich selbst durch seine Taten entwürdigt hat, wird Er wiederherstellen. Er wird für alle Menschen umfassende Gerechtigkeit herstellen. Alle, die in der Welt Unrecht erlitten haben, werden ihr Recht erhalten und völlig rehabilitiert werden. Das gilt auch für die abgetriebenen Kinder. Alle werden für immer ihr Recht, ihre Ehre und Würde erhalten.
Nun einige Aspekte der Vollendung aus der Offenbarung des Johannes:
Alles wird neu
Am Ende der Zeit, am Jüngsten Tag, kommt die ganze Schöpfung zu ihrer endgültigen Bestimmung. Dann erfüllt sich, was Paulus schreibt: Die Schöpfung soll von der Knechtschaft der Vergänglichkeit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt (Röm 8,21-22). Und dann sieht Johannes diese Geburt, den neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen (Offb 21,1). Gott schafft einen neuen Himmel und eine neue Erde, wo es keinen Schmerz, kein Leid, keine Tränen mehr gibt. Alles wird vollkommen sein.
Ergreifend, was Gott nun tut: Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. Er, der auf dem Thron saß, sprach: Seht, ich mache alles neu (Offb 21,4-5). Zärtlich und liebevoll wird Gott alle Tränen aus den Augen abwischen. Er wird allen Schmerz und alles Leid heilen. Der Tod wird nicht mehr sein. Niemand wird mehr sterben. Es wird nichts mehr geben, was uns traurig macht. Nichts, worüber wir uns beklagen können. Nichts wird mehr mühsam sein. Seht, ich mache alles neu!
Alles meint wirklich alles! Unser Herz wird neu, rein, durch und durch gut werden. Neid und Eifersucht gibt es nicht mehr. Jede Beschämung ist weg, alle Schuld getilgt. Jesus heilt alle Wunden und belastenden Erinnerungen. So werden all unsere Beziehungen geheilt sein.
Alle Menschen, die einander verletzt haben und sich schwer miteinander taten, werden in inniger Liebe miteinander verbunden sein. Ihre Beziehungen sind durchstrahlt von der göttlichen Liebe Jesu. Wir werden niemandem mehr aus dem Weg gehen – im Gegenteil: Wir alle werden uns aneinander in alle Ewigkeit freuen. Wir werden uns voll Dankbarkeit über das freuen, was jeder von uns ganz persönlich ist, und uns zugleich aus ganzem Herzen über das strahlende Geheimnis jedes anderen freuen. 
Gottes Herrlichkeit leuchtet
Dieses Neuwerden hat noch eine weitere Dimension: Wir werden mit allen Geschöpfen in Gott eine glückliche, vollkommene Gemeinschaft sein, die heilige Stadt Jerusalem, die himmlische Kirche. Sie kommt von Gott her aus dem Himmel herab, das heisst aus Gottes heilendem und erlösenden Wirken und ist erfüllt von der Herrlichkeit Gottes (vgl. Offb 21,10-11a). Die in den Dreck gezogene, verfolgte, gedemütigte, beschämende und sich selbst durch ihre Sünde beschmutzte Kirche wird rehabilitiert und vollkommen geheilt sein. Sie wird nur noch strahlen und leuchten.
Die Erlösten werden sein Angesicht schauen und sein Name ist auf ihre Stirn geschrieben. Es wird keine Nacht mehr geben und sie brauchen weder das Licht einer Lampe noch das Licht der Sonne. Denn der Herr, ihr Gott, wird über ihnen leuchten und sie werden herrschen in alle Ewigkeit (Offb 22,4-5). Nun wird das Antlitz Gottes über uns leuchten. Wir müssen nicht mehr an Gott glauben, denn jetzt schauen wir Ihn von Angesicht zu Angesicht. Wir werden den Namen Gottes auf der Stirn tragen, ein Zeichen dafür, dass wir verwandelt sind in das Bild Jesu und die ganze Herrlichkeit Gottes auf unserem Leben ist. Wir werden diesem Gott dienen und herrschen in alle Ewigkeit. Was für eine Freude!
Die Hochzeit des Lammes
Gott hat bereits vor der Schöpfung den Plan gefasst, sich in Seinem Sohn mit dem Menschen wesensgleich zu vereinen. Deshalb hat Jesus von Maria die menschliche Natur erhalten. Wir Menschen erhalten in und durch Jesus Christus Anteil an Seiner göttlichen Natur (vgl. 2 Petr 1,4). Im Plan Gottes geht es um liebende Vereinigung, um Vermählung, um Hochzeit.
Deshalb hat Gott die Schöpfung auf Seinen Sohn Jesus Christus hin geschaffen. Er ist der absolute Mittelpunkt. Um Ihn geht es. Um Ihn dreht sich alles. Denn in ihm wurde alles erschaffen … alles ist durch ihn und auf ihn hin erschaffen (Kol 1,16). „Christus ist der Mittelpunkt des Weltalls, um Christi willen wurde der Mensch, für den Menschen aber wurde die Erde mit all ihren Gütern geschaffen!“ (Franz von Sales).
Das Ziel der ganzen Heilsgeschichte ist die Zusammenführung des Bräutigams mit der Braut. Es wird die Hochzeit des Lammes sein. Für Seine Braut hat sich Jesus, der Sohn Gottes, als Lamm Gottes am Kreuz hingegeben. Damit hat Er Seiner Braut gezeigt: „Das tue Ich für dich! So sehr liebe Ich dich!“ Er hat sich für sie hingegeben, um sie schön, rein, und heilig zu machen (vgl. Eph 5,25-27), um sie in strahlend reines Leinen zu kleiden (Offb 19,8).
Dann kommt es zur Hochzeit: Wir wollen uns freuen und jubeln und ihm die Ehre erweisen. Denn gekommen ist die Hochzeit des Lammes und seine Frau hat sich bereit gemacht (Offb 19,7). Als Seine Braut und Frau werden wir hineingenommen in eine ewige Hochzeitsfeier, in ein ewiges beglückendes Miteinander. Dieses ewige Hochzeitsfest wird nie langweilig werden. Es wird sprühen von Leben und ist voll von neuen Überraschungen. In Jesus Christus werden wir hineingenommen in die ewige Liebe der Dreifaltigkeit, in ein sich steigerndes Fest der Liebe ohne Ende.
Wenn Jesus souverän in Seiner Liebe über allem und in allem herrscht, ist Seine Sendung erfüllt. Das Reich Gottes ist vollendet. Dann wird Jesus, der Sohn, sich dem unterwerfen, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott alles in allem sei (1 Kor 15,28). Dann werden Freude, Liebe, Friede, Wahrheit, Jubel, Glück, … herrschen in alle Ewigkeit. Das ist die Vollendung: Ein Zustand vollendeter Glückseligkeit, eines wunderbaren Lebens- und Liebesaustausches mit dem Dreifaltigen Gott und der Gemeinschaft der Menschen untereinander.
Besinnungsimpulse
- Das Sprichwort – „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ – entspricht dem Verlangen nach Glück, das Gott in das Herz jedes Menschen gelegt hat. Die göttliche Tugend der Hoffnung, die uns in der Taufe geschenkt wurde, bleibt aber nicht im Irdischen stehen, sie richtet uns vielmehr auf den göttlichen und ewigen Horizont aus. Sie bewahrt vor Entmutigung, gibt Halt in Verlassenheit; sie macht das Herz weit in der Erwartung der ewigen Seligkeit. Die Hoffnung verleiht Schwung und Zuversicht. Je grösser unsere Hoffnung ist, umso mehr Kraft kann sie uns vermitteln.
In diesem letzten Geheimnis des trostreichen Rosenkranzes geht es um die Hoffnung. Rufen wir uns einige Aspekte der Hoffnung in Erinnerung: Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen. … Seht, ich mache alles neu! … Sie werden sein Angesicht schauen und sein Name ist auf ihre Stirn geschrieben. … Der Herr, ihr Gott, wird über ihnen leuchten und sie werden herrschen in alle Ewigkeit. … Gekommen ist die Hochzeit des Lammes. …
Welche Vision der Hoffnung berührt und stärkt mich?
- Die Zeit unseres irdischen Weges ist unterschiedlich lang. Doch entscheidend ist nicht, wie lange wir leben, was wir alles an Schönem, Erfolg, …erlebt haben oder wie viel wir von dieser Welt genossen haben. Entscheidend ist der Zustand unserer geistlichen Schönheit. Dabei geht es um unsere Heiligung.
Jesus will uns durch alle Wege, die Er uns führt, umwandeln, schön, heilig und gut machen (vgl. Eph 5,25-26). Wir sollen als Seine Braut zusammen mit der Kirche in der reinen und schönen Liebe wachsen. Der tiefste Sinn meines Lebens besteht in der Vorbereitung auf das ewige Hochzeitsfest, darin eine schöne Braut für Jesus, unserem Bräutigam zu werden. Denn wir gehen auf die Ehe von Christus mit Seiner Kirche zu.
Kann ich mein Leben als Hochzeitsvorbereitung mit Jesus Christus sehen? Wie leben Brautleute, die sich auf die Hochzeit vorbereiten?
- Ich vertraue darauf, dass er, der bei euch das gute Werk begonnen hat, es auch vollenden wird bis zum Tag Christi Jesu (Phil 1,6). Jesus hat das gute Werk bei mir begonnen und nun darf ich vertrauen, dass Er es vollenden wird. Einmal habe ich einen bewussten Anfang im Glauben gemacht. Ich habe Feuer gefangen und mich für Gott entschieden. Das kann schon lange Jahre zurück sein. Inzwischen kann ich das Feuer wieder verloren haben.
Es gibt keinen Glaubensweg ohne Enttäuschungen, ohne Schwierigkeiten, ohne Brüche und Versagen. Das kann mich beunruhigen und in Schwierigkeiten bringen. Zweifel können an mir nagen: Bin ich auf dem richtigen Weg? Ich sehe so wenig von Erlösung und Heilung? Ich spüre so wenig von Gott? Kommt wirklich alles gut heraus? Habe ich genug Kraft, um all das durchzustehen? Macht es überhaupt noch Sinn?
Zu diesen Zweifeln können noch Probleme kommen. Wir möchten am liebsten, dass Gott unsere Probleme löst. Doch Gott ist nicht in erster Linie dazu da, unsere Probleme zu lösen. Unsere Probleme sind vielmehr dazu da, uns Gott näher zu bringen. „Es kommt im Leben nicht so sehr darauf an, was mit uns geschieht, sondern was in uns geschieht.“ (Rick Warren). Schwierigkeiten laden ein, den Blick auf Gott zu richten und Ihm zu vertrauen.
Kann und will ich jetzt vertrauen, dass Er mir jetzt und immer (auch durch Menschen) zur Seite stehen wird und alles zu einem guten Ende führen wird? Wenn ja ist es gut, dies laut auszusprechen: Jesus, ich vertraue, dass Du alles gut machen wirst, zu Deiner Zeit und auf Deinen Wegen.
- In dieser Welt quälen uns viele Fragen. Wie oft schreien Menschen Warum? Wie oft habe ich dieses Wort auf meinen Lippen und in meinem Herzen: Warum Herr, lässt Du das zu?
Wenn ich Jesus in der Ewigkeit gegenüberstehe, in Seinen Horizont eintrete, Gottes Wege und Seine Herrlichkeit sehe, dann kommt göttliches Licht in meine Warum. Das hat auch Paulus erfahren. Er hat viel Schmerz, Leiden, und Ungerechtigkeit erlebt. Er weiss wie hart, schmerzhaft, ungerecht und brutal das Leben sein kann. Doch dann schenkte ihm Jesus einen Blick in den Himmel. Das gab ihm eine völlig neue Sicht auf das brutale und oft sinnlos scheinende Leiden in der Welt: Ich bin nämlich überzeugt, dass die Leiden der gegenwärtigen Zeit nichts bedeuten im Vergleich zu der Herrlichkeit, die an uns offenbar werden soll. … Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt (Röm 8,18.22). Das zeigt, wir gehen auf etwas unvorstellbar Herrliches zu, von dem wir jetzt kaum eine Ahnung haben.
Auch Jesus vergleicht unseren Schmerz mit den Geburts-schmerzen: Wenn die Frau gebären soll, hat sie Trauer, weil ihre Stunde gekommen ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. So habt auch ihr jetzt Trauer, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen und niemand nimmt euch eure Freude. An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen (Joh 16,21-23). Dann werde ich alles verstehen. Ich werde vollkommen eins mit Gott, mit Seinen Urteilen, Entscheidungen und Seiner Gerechtigkeit sein. In dieser Einheit strömt Sein göttlicher Friede in mein Herz und ich erfahre: So ist alles gut!
Kann ich das glauben? Kann ich im Blick auf diese Verheissung meine quälenden Fragen loslassen und Frieden finden?
- Ein kurzer Blick auf die anderen Religionen zeigt, dass die Vorstellungen der Vollendung sehr unterschiedlich sind. In den östlichen, asiatischen Religionen wie Buddhismus und Hinduismus geht es um die Auflösung des Einzelnen ins kosmisch All-göttliche, ins Nirwana; vergleichbar einem Tropfen Wasser, der sich im Meer auflöst.
Für den Islam besteht das Paradies in den höchsten Formen des irdischen Lebensgenusses. Muslime glauben, dass Allah nicht im Paradies gegenwärtig sein wird. Einzig der christliche Glaube erwartet die personale, ewige Erfüllung in der Liebesgemeinschaft mit Gott. Bin ich dankbar für das Geschenk des christlichen Glaubens? Ich kann dies in einem Gebet oder Lied ausdrücken.
Gebet
Herr Jesus Christus, Du hast die Erlösung begonnen und wirst alles vollenden, gut und schön machen. Durch Dich wird die ganze Schöpfung neu werden und in wunderbarem Glanz erstrahlen. Du wirst alle Wunden heilen. Du wirst all unsere Tränen abwischen und alles für immer gut machen. Dann werden wir Dich nichts mehr fragen.
Verklärt von Deinem göttlichen Licht wirst Du Dich mit uns, der Kirche (und auch mit mir persönlich) als Deiner Braut vermählen. Durch Dich werden wir hineingenommen in den ewigen Liebesaustausch mit dem Dreifaltigen Gott. Was für eine Freude, was für eine Seligkeit! Danke bereits jetzt dafür!
Herr Jesus Christus, stärke uns mit der Kraft dieser Hoffnung. Hilf uns, Leid, Krankheit und alles Widerwärtige aus Deiner gütigen Hand als Chance zum Wachsen in der Liebe und Heiligkeit anzunehmen. Lass uns nie mutlos werden, resignieren oder gar verzweifeln. Festige uns im Blick auf diese wunderbare Vollendung und lass uns mit unseren Glaubensgeschwistern in grosser Vorfreude leben und bereits jetzt einstimmen in den ewigen Jubel des Himmels. Amen, Halleluja.
Bild: Carl Heinrich Bloch - Die Verkündigung
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Lesermeinungen| | SalvatoreMio vor 6 Stunden | | | | Ich staune über kath.net und danke für die kostbaren Anregungen, die Ihr uns zur Verfügung stellt. - Letztes Jahr im Mai landete ich unerwartet in ganz fremder Umgebung für 1 Woche in einem Krankenhaus und glaube immer noch, dass der Herr mich dort "landen ließ", denn eine 89jährige Dame wurde meine Zimmerkollegin, die völlig verzweifelt und einsam war. Zusätzlich zu ihrer körperlichen Schwäche muss sie noch immer tiefe Enttäuschung über einige Verwandte verkraften. Sie wohnt leider sehr weit weg, aber mal schreib' ich ihr, mal ruf' ich an. - Wir sprachen gestern miteinander über Gottes Gerechtigkeit.- Ich werde ihr die Betrachtung von Pfarrer Leo Tanner senden. Vielleicht wird der Inhalt ein kleines Licht für diese einsame Frau sein. - |  0
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