Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  6. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  7. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  12. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

Christliche Organisation ADF unterstützt X bei Berufung gegen DSA-Strafe

3. März 2026 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Indem die Behörden gegen X vorgehen, greifen sie die freie Meinungsäußerung von Menschen an, die nur ihre Ideen online und ohne Zensur teilen wollen, sagt Adina Portaru von der ADF.


Brüssel (kath.net/jg)
Die christliche Rechtsberatungsorganisation ADF International unterstützt die Plattform X bei der Anfechtung der Strafe in Höhe von 120 Millionen Euro, welche die EU auf Grundlage des Digital Service Act (DSA) verhängt hat, berichtet Christian Today.

Die Strafe wurde am 5. Dezember 2025 verhängt. Die EU wirft der im Eigentum von Elon Musk stehenden Plattform vor, gegen Regelungen hinsichtlich der Transparenz und gegen bestimmte prozedurale Verpflichtungen verstoßen zu haben, welche der DSA vorschreibt. Gegen X laufen außerdem Ermittlungen wegen Verdachts auf fehlende Verhinderung der Verbreitung von „Falschinformationen und illegalen Inhalten“. Dies könnte zu weiteren Geldstrafen führen.

Die ADF (Alliance Defending Freedom) kritisiert, dass die Definition von „illegalen Inhalten“ sehr weit gefasst sei, da die Gesetze in den EU-Staaten unterschiedlich seien. In Deutschland sei es etwa verboten, Politiker online zu beleidigen. Dies könnte zu einer Haftstrafe von bis zu drei Jahren führen.


X argumentiert in der Berufung gegen die Strafe, dass dem Unternehmen ein ordentliches Verfahren verweigert worden sei und wirft der Anklage Voreingenommenheit vor. Die Anfechtung von X ist die erste Berufung gegen eine Strafe auf Grundlage des DSA.

Der DSA wird in den USA kritisiert, weil befürchtet wird, er könne Beschränkungen der Meinungsfreiheit, die in Europa gelten, auf die USA und damit auf amerikanische Staatsbürger ausweiten. Plattformen wie X haben weltweit einheitliche Regelungen für ihre Nutzer. Strengere Anforderungen in Europa könnten sich daher weltweit auswirken.

Dr. Adina Portaru von ADF International in Europa sagt, dass X von der Europäischen Kommission angegriffen wird, weil es eine Plattform für Meinungsfreiheit ist. Soziale Medien wie X seien der öffentliche Raum von heute. Der DSA bedrohe die Meinungsfreiheit der Öffentlichkeit. 

„X ist der Ort, an dem Millionen Menschen ihre Ansichten äußern. Das ist ein hartes Vorgehen der Behörden gegen X, die eine Plattform für freie Meinungsäußerung als ernsthafte Bedrohung für ihre Kontrolle über Online-Narrative betrachten. Indem sie X ins Visier nehmen, greifen sie die freie Meinungsäußerung von Menschen auf der ganzen Welt an, die einfach nur ihre Ideen online ohne Zensur teilen wollen“, warnt Portaru. 

Sie fügte hinzu: „Wenn die Machtkonzentration der Kommission unangefochten bleibt, wird dies einen höchst problematischen Standard für die Kontrolle der Meinungsäußerung in der gesamten EU und darüber hinaus weiter festigen.“

In einer Online-Erklärung gab X Folgendes bekannt: „Diese EU-Entscheidung ist das Ergebnis einer unvollständigen und oberflächlichen Untersuchung, schwerwiegender Verfahrensfehler, einer gewundenen Auslegung der Verpflichtungen aus dem DSA und systematischer Verletzungen der Rechte der Verteidigung und grundlegender Anforderungen an ein ordnungsgemäßes Verfahren, die auf eine Voreingenommenheit der Staatsanwaltschaft hindeuten.“

Weiters heißt es in der Stellungnahme von X: „Dieser wegweisende Fall ist die erste gerichtliche Anfechtung einer DSA-Geldbuße und könnte wichtige Präzedenzfälle für die Durchsetzung, die Berechnung von Strafen und den Schutz der Grundrechte gemäß der Verordnung von 2022 schaffen. X setzt sich weiterhin für die Sicherheit und Transparenz der Nutzer ein und verteidigt gleichzeitig den Zugang unserer Nutzer zum einzigen globalen Marktplatz.“

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Meinungsfreiheit

  1. Finnische Politikerin Räsänen ficht Verurteilung wegen ‚Volksverhetzung‘ vor EGMR an
  2. Fluglinie zahlt Stewardess fast eine Million Dollar nach Kündigung wegen pro-life-Ansichten
  3. US-Stadt Louisville zahlt 800.000 Dollar an christliche Fotografin
  4. Ehemalige finnische Innenministerin Räsänen: „Was haben SIE in den letzten Jahren geschrieben?“
  5. „Meldestellen? … Diese Einrichtungen sind so komplett überflüssig!“
  6. Katholische Bischöfe Kanadas: Gesetz gegen "Hass" gefährdet Religionsfreiheit
  7. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  8. Telegram-Gründer Pavel Durov: "Bleib wachsam, Spanien"
  9. Meinungsfreiheit auf katholisch
  10. Meinungsfreiheit in Gefahr






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  4. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  7. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  8. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  9. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  10. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  11. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  12. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  13. 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
  14. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  15. Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz