Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  15. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah

„Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“

16. Februar 2026 in Spirituelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ex-Radiomoderator aus Chicago fand in einer dunklen Zeit seines Lebens eine beschädigte Marienstatue im Müll, rettete sie und ging mit ihr seinen Weg zurück in den Glauben. Nun sprach er mit dem Papst. Von Petra Lorleberg


Chicago-Vatikan (kath.net/pl) Papst Leo XIV. hat am 11.2.2026 eine angeschlagene [„broken“] Marienstatue gesegnet, die der ehemals sehr bekannte Chicagoer Radiomoderator und Familienvater Kevin Matthews 2010 in einem Müllcontainer gefunden hatte und gerettet. Matthews hatte 2008 die Diagnose „Multiple Sklerose“ erhalten, was ihn in eine persönliche und berufliche Krise gestürzt hatte. Er lernte, in der abgeschabten Statue ein Symbol für seine eigene Lebensgeschichte zu sehen und fand in der Beschäftigung mit ihr seinen Weg zurück zum katholischen Glauben. Der frühere Moderator begann, mit dieser Statue durch die Gegend zu reisen und sprach in Kirchen und Pfarrgemeinden, sogar in katholischen Hochschulgemeinden, über seinen inneren Weg der Errettung, der ausgelöst wurde durch diese abgeschabte Statue. Seinen Rückweg zum katholischen Glauben schildert Matthews dann sogar in einem Film unter dem Titel: „Broken Mary: The Kevin Matthews Story“ (siehe Trailer unten), der Ende 2025 veröffentlicht worden ist.


Am 11.2. zog Matthews seine Statue „Broken Mary“, festgezurrt auf einer Sackkarre, über den regennassen Petersplatz in den Vatikan. Er selbst nutzt über das Kopfsteinpflaster schon den Stock wegen seiner körperlichen Beeinträchtigung. Nach der Generalaudienz sprach Papst Leo persönlich mit dem Katholiken und einem befreundeten Priester, der Katholik konnte auch Infomaterial überreichen, das er sonst wohl im Rahmen seiner Glaubenszeugnisse verteilt. Matthews selbst schreibt auf seinem Facebookauftritt, dass die Statue „von unserem Heiligen Vater Papst Leo gesegnet worden“ sei. 

Auch Papst Leo stammt ja aus Chigaco und ist praktisch gleich alt wie Matthews. Ob Robert Prevost den früheren Radiomoderator Matthews auch noch aus dessen beruflicher Blütezeit in Erinnerung hat, dazu ist derzeit nichts bekannt.

Fotos oben: links © Kevin Matthews/Broken Mary/Facebook; rechts Kevin Matthews/Broken Mary/Facebook/Vatican Media


 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lakota 16. Februar 2026 
 

Danke kath.net

für dieses schöne, aufbauende Zeugnis! Gott findet Wege, wenn man sein Herz öffnet - Matthews hätte die Madonnenfigur ja auch im Müll liegen lassen können.
Danke, Mr.Matthews, daß sie es nicht getan und damit viel Segen empfangen haben.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Maria

  1. "Wir haben Maria neue Hände gegeben"
  2. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  3. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  4. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  5. Mariologen-Vereinigung IMA kritisiert ‚Mater Populi Fidelis‘
  6. Leo XIV. betet nach Fahrt im Papamobil an römischer Mariensäule
  7. US-Präsident Trump veröffentlichte erstaunliche Würdigung der Muttergottes

Glaube

  1. Über das Dämonische
  2. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  3. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  4. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“
  5. Katholische Influencer öffnen neue Zugänge zum Glauben für die junge Generation
  6. Kardinal Nichols: „Das kostbarste Geschenk, das der Kirche anvertraut ist: das heilige Messopfer“
  7. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz