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Warum Hausfrauen leicht heilig werden können

vor 14 Stunden in Familie, 3 Lesermeinungen
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Demütiger Dienst und Einsamkeit: Was schwer ist und wie vergeudete Zeit aussieht, wird in der unsichtbaren Welt zu Gold, meint der Priester Mark Goring.


New York (kath.net / pk) Putzen, Windeln wechseln, kochen, waschen. Mütter, die oft etliche Jahre viele Stunden am Tag mit diesen Dingen beschäftigt sind, fühlen sich oft minderwertig, ungesehen, einsam und nicht wertgeschätzt.

Einen ganz neuen Blick darauf wirft der kanadische Priester Mark Goring in einem aktuellen Video, wo er erzählt, dass er einmal einem Priester zugehört habe, der über Spiritualität sprach und über das Werk der spanischen Mystikerin Teresa von Avila, „Die innere Burg“. Darin entwirft sie das Bild von der Seele als ein Schloss mit sieben Wohnungen, von denen jede ein Schritt auf die Vereinigung mit Gott hin ist.

Jemand fragte den Priester: „Pater, haben Sie Menschen getroffen, die diese Höhen der Heiligkeit und Kontemplation erreicht haben? Und wenn ja, wo würden Sie sie finden?“, erzählt Goring in einem Video. Der Priester antwortete: „Ja – es ist selten. Aber viele Hausfrauen haben diese Höhen der Heiligkeit und des Gebets erreicht.“


Diese Bemerkung habe alle schockiert, erzählt Goring und formuliert fünf Beobachtungen, um diese Behauptung zu untermauern. Erstens lebten viele Frauen, die eine Zeitlang mit ihren Kindern zuhause sind, in Stille und Einsamkeit. „Sie verbringen vielleicht den größten Teil ihres Tages in Stille und Einsamkeit, was die ideale Umgebung ist, um in Heiligkeit zu wachsen.“

Zweitens sei ihr Alltag voll mit gesunden, menschliche Aktivitäten. Er spreche oft davon, „wie wichtig es ist, beschäftigt zu sein“, meint Goring: „Holz hacken, Feuer machen, kochen, arbeiten, etwas bauen…“ Eine Hausfrau verbringe ihren Tag mit Putzen, Kochen und Wäschewaschen, „also mit Dingen, die dem geistlichen Leben förderlich sind, um die Gegenwart Gottes einzuüben“.

Drittens folge eine Hausfrau meistens Routinen und habe einen Rhythmus in ihrem Tag. „Wir wissen aus dem Klosterleben, dass ein Rhythmus sehr hilfreich ist, um den eigenen spirituellen Disziplinen treu zu bleiben und auch, um voranzukommen, um zu wachsen“, meint Goring. Viertens ist der „demütige Dienst“ ein weiterer Grund, warum Hausfrauen leicht in der Heiligkeit wachsen können. „Eine Hausfrau dient immer: Sie putzt, wechselt vielleicht Windeln, bereitet Mahlzeiten zu, flickt Kleidung oder was auch immer – sie dient demütig.“

Fünftens üben viele Mütter täglich ein, das Evangelium ganz praktisch umsetzen, indem sie ihre Kinder nach christlichen Maßstäben erziehen. „Sie sagen: ‚Hey, sei nett. Vergib deinem kleinen Bruder. Vergiss nicht, zu beten...“ - „Unterschätzen Sie nicht das Wunder eines einfachen Lebens“, appelliert Goring, sich nicht den Kategorien dieser Welt zu unterwerfen.


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Lesermeinungen

 girsberg74 vor 1 Stunden 
 

Wie wahr, doch kaum zu verkaufen;

bleibt nur, offen zu sein, um eine Erfahrung zu verstehen.


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 persona vor 7 Stunden 
 

Dazu ein passender Witz zu Karneval, ja?

Eine Hausfrau stirbt und kommt an die Himmelspforte. Sie stellt sich in der Warteschlange an und beobachtet: vor ihr ein Mann, der ist Professor Doktor und wird reingewunken. Ein anderer ist Direktor Doktor und wird durchgewunken. Eine Frau ist Lehrerin an einer höheren Schule und wird reingewunken. Jetzt ist sie dran. Petrus fragt: "Und wer bist du? Was hast du in deinem Leben gut gemacht?" Da wird die Hausfrau ganz klein und sagt kleinmütig:"Ich habe zuhause immer nur versucht, gut zu kochen, damit die Familie zuhause zufrieden ist" Petrus bekommt ganz große Augen, dreht sich um zu den Engeln und Heiligen im Himmel, dreht sich wieder zur Hausfrau und ruft laut: "SOFORT REINKOMMEN! GUTE KÖCHE WERDEN HIER DRINGEND GEBRAUCHT"


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 Paddel vor 8 Stunden 

Halleluja

Dieser Artikel ist Balsam für meine "(Hausfrauen)seele.

Nur "Stille" bei einer Horde Kinder? Eher ist das die große Sehnsucht. Zumindest bei mir:)

Einsamkeit in dem Sinne, dass man wenig Zeit hat im Alltag sich mit Gleichaltrigen auszutauschen.


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