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Großbritannien: Anglikanischer Ehrendomherr John Dunnet legt sein Amt aus Gewissengründen nieder9. Februar 2026 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Grund für diesen Schritt ist die Entscheidung der Church of England, Gebete zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, einzuführen - Dunnet: „Wir sehen diese Gebet als Befürwortung einer Lehre an, die der Bibel widerspricht“
Chelmsford (kath.net) John Dunnet, bisher Ehrendomherr der (anglikanische) Kathedrale von Chelmsford, hat erklärt, dass er von diesem Amt zurücktritt. Als Grund für diesen Schritt gibt er dann, dass die Church of England entschieden hat, die sogenannten „Prayers of Love and Faith“ (PLF) einzuführen. Dabei handelt es sich um umstrittene Gebete zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare, die in regulären Gottesdiensten verwendet werden dürfen. Dunnet ist der Nationaldirektor des Church of England Evangelical Council, einem Zusammenschluss evangelikal geprägter Anglikaner, er wird diese Verantwortung auch weiterhin ausüben. Darüber berichten verschiedene englischsprachige Medien. 
Dunnet erklärte dazu: „Es war mir eine Ehre, diese Aufgabe in den letzten Jahren tragen zu dürfen. Die Entscheidung des Dekans und des Domkapitels, die Gebete der Liebe und des Glaubens in der Kathedrale von Chelmsford zu verwenden, hat jedoch viele von uns, die an der historischen und biblischen anglikanischen Lehre festhalten, verärgert.“ Sein grundlegender Einwand sei, erläutert er, „dass wir die Gebete der Liebe und des Glaubens als Befürwortung einer Lehre ansehen, die der Bibel widerspricht. Wir sind der Ansicht, dass eine Empfehlung des Bischofshauses in dieser Angelegenheit keine Autorität besitzt, wenn sie im Widerspruch zur Heiligen Schrift steht.“
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Lesermeinungen| | modernchrist 10. Februar 2026 | | | | Hieran sieht man auch wieder, dass eine Trennung oder Definition als Segnung der Einzelpersonen, die da als Paar vor dem Kleriker stehen, nicht so leicht möglich ist, wie der Glaubenspräfekt sich das vorgestellt hat. Jeder versteht die Segenshandlung als Segnung der sexuellen Verbindung, zumal heutzutage sich die Leute vielfach über ihre sexuelle Identität definieren. Wie wir alle bekommt auch jeder Schwule und jedes irreguläre Paar am Ende jeder Messe den Segen mit auf seinen Lebensweg. Mehr ist nicht nötig und auch nicht machbar ohne Missverständnisse auszulösen. Sogar der Pädokriminelle bekommt ihn, wenn er in der Messe am Sonntag war: Um auf den richtigen Weg zu kommen, sich zu bekehren und seine Schuld zu bekennen! Die Eucharistiefeier ist wirklich nicht nur Höhepunkt, sondern auch Quelle! |  0
| | | | | Versusdeum 9. Februar 2026 | | | | Die Anglikaner haben doch eh schon etwas 3/4 ihrer weltweiten Mitglieder durch Homo-Ideologie und Frauenordination verloren. "Darf's auch [nochmal] etwas mehr sein?" |  2
| | | | | gebsy 9. Februar 2026 | |  | Beeindruckend, dass in diesen Belangen eigentlich der Hausverstand genügt und Gottes helfende Liebe eine "Zusatzversicherung" darstellt ... |  3
| | | | | SalvatoreMio 9. Februar 2026 | | | | Alle Achtung! Bei diesem Ehrendomherr Dunnet sollten unsere Bischöfe, Priester und kirchlichen Laienangestellten in die Schule gehen, weil diese Segnungen total im Widerspruch zur Heiligen Schrift stehen. Und die Heilige Schrift sieht die Kath. Kirche bislang als "Gottes Wort" an! |  5
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