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Fünfmal Mary: Eine US-Familie und ihre ungewöhnliche Namenstradition

7. Februar 2026 in Familie, 5 Lesermeinungen
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Eine katholische Familie tauft alle ihre Kinder auf "Mary" (Maria)


Fort Jones (kath.net/gem/rn) Während die meisten Eltern monatelang über dem passenden Vornamen grübeln, machten Mary und Brian Heffernan aus Kalifornien kurzen Prozess: Das Ehepaar nannte alle vier Töchter schlicht „Mary“. Sowohl in der Familie der Mutter als auch in der des Vaters gibt es eine lange Historie katholischer Frauen mit dem Namen Mary, wie die "Bild" berichtet. "Wir wollten diese Tradition mit unserem ersten Kind bewusst fortführen.", erklärt Heffernan. Dass daraufhin drei weitere Mädchen folgten, war statistisch nicht unbedingt geplant – doch einmal begonnen, blieb das Paar seiner Linie treu.


In der Kleinstadt Fort Jones sorgt ein Ruf durch das Haus der Heffernans regelmäßig für Aufmerksamkeit. Wenn Mutter Mary (47) nach einer ihrer Töchter ruft, könnten theoretisch alle vier gleichzeitig antworten. Die Entscheidung, jedes Kind Mary zu nennen, entsprang jedoch nicht einem Mangel an Kreativität, sondern einer tief verwurzelten Familientradition. Trotz der identischen Erstnamen herrscht im Alltag der „Five Marys Ranch“ – so auch der Name des Familienbetriebs – kaum Verwirrung. Das Geheimnis liegt in den Zweitnamen und den daraus resultierenden Spitznamen: Die älteste Tochter, MaryFrances, wird „Francie“ genannt. MaryMarjorie hört auf den Namen „Maisie“. MaryJane wird „Janie“ oder „JJ“ gerufen. Die jüngste, MaryTeresa, ist als „Tessa“ bekannt.

Foto: fivemarys/Instagram


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Lesermeinungen

 Crétienne 7. Februar 2026 
 

Namen

Meine Schwiegereltern waren seinerzeit entsetzt über den Namen den wir unserer Tochter gegeben hatteb. Wir bekamen noch im Krankenhaus ein katholisches Buch mit korrekten Namen für das erste Enkelkind. Irgendwann habe ich ihr dann erklärt, dass der Namenspatron unserer Tochter Jeanne d‘Arc / Johanna von Orléans ist; dann waren sie verständnisvoll. In meiner französischen Familie benennen wir Kinder und Enkel stets nach französischen Heiligen und setzten sie dann gemäß Wohnland Sprachlich um.


0
 
 Richelius 7. Februar 2026 
 

Nicht so ungewöhnlich. Kommt in kath. Adelsfamilien häufiger vor. Einer der Vornamen von Kard. Schönborn ist auch Maria.


1
 
 mariam 7. Februar 2026 
 

Chile

Eine Chilenin hat mir einmal erzählt, dass in Chile alle (katholischen) Frauen mit erstem Vornamen Maria heißen und dann eben bei ihrem zweiten Vornamen genannt werden.


0
 
 Stefan Fleischer 7. Februar 2026 

Wie im Kloster

meiner Tochter, wo alle Schwestern z.B. mit Sr.
M. Gabriela angeschrieben weden, was Schwester Maria Gabriela heisst. Dort gibt es eine Ausnahme bei Schwester Ruth Maria, weil der Name Ruth aus dem Alten Testament stammt.


1
 
 Versusdeum 7. Februar 2026 
 

No nie so etwas gehört

Aber das ist wenigstens mal was positiv "Revolutionäres". Gottes Segen der ganzen Familie!


0
 

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