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„Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“vor 15 Stunden in Kommentar, 3 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
„Gut wäre es wenn jeder Kardinal mit einer gut reflektierten Stellungnahme zu einem bestimmten Thema ankommt und diese im Plenum vorträgt, um dann…“ Statement nach dem Abschluss des außerordentlichen Konsistoriums. Von Gerhard Kardinal Müller
Vatikan (kath.net) Grundsätzlich ist es zu begrüßen, dass das Kardinalskollegium wieder seine ursprüngliche Rolle einnimmt, als Repräsentanz der römischen Kirche, das engste Gremium der Beratung des Papstes zu sein in seiner universalkirchlichen Sendung. Als Methode wurde die mehr gruppendynamische Durchführung der letzten Synode, die nicht mehr eine Synode der Bischöfe war, benutzt. Gut wäre es wenn jeder Kardinal mit einer gut reflektierten Stellungnahme zu einem bestimmten Thema ankommt und diese im Plenum vorträgt, um dann in kleineren Gruppen eine Konklusion zu formulieren, die dann mit anderen wiederum in der Abschlusssitzung diskutiert wird im Beisein des Heiligen Vaters. 
Es war eine sehr brüderliche Atmosphäre und die meisten waren von der Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt. Die Einheit der Kirche wird nicht mit politischen Manövern hergestellt, sondern durch das Bekenntnis des Petrus zu Christus dem Sohn des lebendigen Gottes. Von daher ist auch die Kirche, der Leib Christi, keine NGO, sondern Zeichen und Werkzeug der innigsten Vereinigung der Menschen mit Gott und der Einheit des Menschengeschlechtes ( Lumen gentium 1). Nur so gibt es einen Ausweg aus der selbstverschuldeten Krise der Menschheit und auch des von menschlichem Übermut und Unverstand bewirkten Durcheinanders in der Kirche, die in Christus Sakrament des Heils der Welt ist und im konkreten Leben immer mehr werden soll.
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Lesermeinungen| | lesa vor 10 Stunden | |  | Die Quelle der Gnade soll in ihrer Frische fließen. Das stärkt die Kirche. @heikostir: Wenn man die "Alte Messe" lange genug vernachlässigt und die Quelle nicht mehr in ihrer Reinheit fließen darf, kann man zu solchen Schlüssen kommen. Wobei diese Worte von Kardinal Müller wahrscheinlich vom Zusammenhang isoliert hier zitiert werden. Denn er hat sich früher deutlich genug gegen das unverschämte Verbot der Alten Messe ausgesprochen.
Die Neuevangelisierung und Versöhnung unter den Völkern fördern jedenfalls jene nicht, die diesen starken Gnadenstrom und die Avantgarde, die ihm durch großen Einsatz dient, blockieren wollen – das ist menschlich gesehen. Denn Gott kann das Böse für das Gute nützen. Die Israeliten vermehrten sich am stärksten, als die ägyptischen Unterdrücker sie ausrotten wollten. Wir sehen das Phänomen auch bei der Alten Messe gerade seit TC.
Jedenfalls wird Gott weiterhin dafür sorgen, dass die Kirche fortbesteht, wie schon in früheren Zeiten der Geistlosigkeit, der Verirrung und des Zerfalls. Er hat es versprochen. |  1
| | | | | SalvatoreMio vor 10 Stunden | | | | Sehr brüderliche Atmosphäre Lieber Herr Kardinal Müller! Ihre guten Worte bringen Zuversicht - vor allem deshalb, weil Sie sie geäußert haben. Danke sehr! |  2
| | | | | heikostir vor 13 Stunden | | | |
Ein sehr spannender Text.
An anderer Stelle habe ich Kardinal Müllers Aussagen darüber gelesen, warum die sog. "alte Messe" keines der großen Besprechungsthemen gewesen ist.
Müller dazu: "Es ist nicht die zentrale Frage für die Kirche heute, weil wir in Zeiten der Säkularisierung, des Atheismus und einiger großer anti-christlicher politischer Systeme leben."
Ich finde, dass dem nichts hinzuzufügen ist. |  4
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