Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  4. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  7. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Frankreichs Bischöfe: Notre-Dame war nur der Anfang

17. März 2025 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Restaurierung monumentaler Marienstatue in Marseille - Französische Bischöfe hoffen nach Notre-Dame-Renovierung auf gesteigertes Interesse am religiösen Bau-Erbe


Paris (kath.net/KAP) Nach der Renovierung der Pariser Kathedrale Notre-Dame hoffen Frankreichs Bischöfe auf ein wachsendes Interesse am religiösen Bauerbe. Wie "Vatican News" am Sonntag berichtet hat, startete die Erzdiözese Marseille Anfang Februar ein Restaurierungsprojekt für die Marienstatue der Basilika Notre-Dame de la Garde. Für die Erneuerung der Statue, die jährlich Millionen Besucher anzieht, werden rund 2,6 Millionen Dollar benötigt. Die zwölf Meter hohe Statue, die über das Mittelmeer blickt, zieht jährlich mehr als zwei Millionen Besucher an.

Im Unterschied zu den meisten Kirchengebäuden, die nach dem französischen Gesetz von 1905 zur Trennung von Kirche und Staat ("laïcité") Staatseigentum sind, gehört die Basilika in Marseille der Erzdiözese. Kardinal Jean-Marc Aveline von Marseille rief 2024 eine Kampagne ins Leben, um die Restaurierung zu finanzieren.


Frankreichs Bischofskonferenz veröffentlichte zudem kürzlich einen Bericht über den Zustand des religiösen Erbes, insbesondere im ländlichen Raum. Viele Kirchengebäude verfallen zunehmend, Gemeinden sind oft finanziell überfordert, so das Ergebnis.
"Nebennutzungen" in Kirchengebäuden

Ein Leitfaden für Mäzene sowie eine Mustervereinbarung für "Nebennutzungen" von Kirchen sollen helfen, notwendige Restaurierungen zu finanzieren. "Diese Nebennutzungen sind mit dem katholischen Gottesdienst vereinbar", betonte Bischof Planet. "Es gibt bereits Kirchen, in denen solche Aktivitäten oder Veranstaltungen stattfinden, wie z.B. die Aufnahme von Benachteiligten, Konzerte, Buchabgaben in der Bibliothek, Orgelunterricht und mehr."

Kein Eintritt für Kirchenbesuche

Anliegen der Bischöfe sei, dass der Zugang zu den Kirchen weiterhin kostenlos bleibt, hieß es. Im Vorfeld der Wiedereröffnung von Notre-Dame hatte die französische Kulturministerin Rachida Dati vorgeschlagen, Eintrittsgebühren für den Besuch der Kathedrale zu erheben. Die Erzdiözese Paris lehnte diesen Vorschlag jedoch entschieden ab.

"Eine Kirche ist ein lebendiger Ort, an dem sich eine Gemeinschaft von Gläubigen versammelt", erinnerte Bischof Planet. "Es geht nicht darum, unsere Kirchen in die größten Museen Frankreichs zu verwandeln. Das würde nicht das widerspiegeln, was in unseren Gemeinden geschieht."

Auch das immaterielle Erbe wie Prozessionen und religiöse Feste erlebt laut Bericht eine neue Belebung. Dieses wachsende Interesse am religiösen Erbe trägt laut den Bischöfen dazu bei, den Glauben vieler Menschen neu zu wecken: 2024 ließen sich zu

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  9. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  10. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  11. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  12. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  15. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz