Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  6. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  7. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  8. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  9. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  10. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  11. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  12. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Die Heilige Schrift als Wort Gottes und Raum der Offenbarung in menschlicher Sprache

Trotz ‚Kampf gegen Rechts‘: Starke Wählerbewegung von links nach rechts

26. Februar 2025 in Deutschland, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Dies zeigt eine Wählerstromanalyse der Tagesschau zur Bundestagswahl 2025.


Berlin (kath.net/jg)
Seit Jahren ist der „Kampf gegen Rechts“ ein Hauptanliegen deutscher Politik. Aktivisten und Politiker warnen vor einem „Rechtsruck“. Innenministerin Nancy Faeser sieht im Rechtsextremismus sogar „die größte Bedrohung für die freiheitliche Grundordnung“. Bundeskanzler Scholz und Außenministerin Baerbock nahmen persönlich an einer Demonstration „gegen Rechts“ teil.

Zuletzt war auch die CDU Zielscheibe der Kampagne. Die CDU erhielt bei einer Abstimmung im Bundestag am 29. Januar für ihren „Fünf-Punkte-Plan“ für der mehr Zurückweisungen an den Grenzen eine Mehrheit dank der AfD. Linke Parteien und Politiker zeigten sich schockiert und warfen der CDU vor, Steigbügelhalter für angebliche Rechtsextremisten zu sein.


Eine von der Tagesschau veröffentlichte Wählerstromanalyse der Bundestagswahl vom 23. Februar lässt allerdings Zweifel an der Wirksamkeit der Kampagne „gegen Rechts“ aufkommen, berichtet NiUS.de.

Laut Statistik der Tagesschau gaben 3.150.000 ehemalige Wähler linker Parteien dieses Mal der CDU oder der AfD ihre Stimme. Zählt man das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ebenfalls zu den rechten Parteien, sind es sogar 4.090.000 Wähler, die von SPD, Grünen und Linkspartei nach rechts gewandert sind. Das BSW vertritt beispielsweise in der LBGT-Frage und in der Migrationspolitik eher rechte Positionen. Frontfrau Sahra Wagenknecht kommt aus der Linkspartei, das BSW vertritt unter anderem in Wirtschaftsfragen eine linke Politik.

Die Bewegung in die andere Richtung war deutlich schwächer. Die FDP verlor 360.000 Stimmen an linke Parteien, die CDU 70.000. Die AfD hat keine Wähler an linke Parteien verloren. Damit ergibt sich insgesamt eine Bewegung von nur 430.000 Wählern, die bei der Bundestagswahl von rechts nach links gewechselt haben.

Am stärksten konnte die CDU von den Veränderungen profitieren. Sie erhielt 2.220.000 Stimmen aus dem linken Lager. Die AfD erhielt 930.000 Stimmen von links, konnte außerdem 1.010.000 ehemalige CDU-Wähler für sich gewinnen und 1.810.000 Nichtwähler mobilisieren. Das BSW erhielt 940.000 Stimmen ehemals linker Wähler.

Die Linkspartei konnte mit 170.000 Stimmen ehemals rechter Wähler (CDU und FDP) den größten Teil dieser Bewegung für sich verbuchen. 140.000 Wähler gewannen die Grünen von rechts, die SPD 120.000.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Versusdeum 26. Februar 2025 
 

Zurück zur Mitte

Nur aus weit linker Sicht gibt es einen Rechtsruck. In der Tat wandern die Wähler nach rechts, aber meist von sich immer weiter radikalisierenden linken Parteien zurück zur Mitte. Ein ebenso normaler demokratischer Vorgang wie, dass eine etablierte Partei einen Antrag offenbar nach 8 Jahren (sic!) erstmals nicht mehr so formuliert, dass ihm die AfD keinesfalls zustimmen kann. Ein erster Riss in der Matrix, leider aber wohl nur dem Wahlkampf geschuldet. Fakt ist: Die ResterAmpel wären am Ende, wenn die "Brandmauer" als letztes Argument, die Totalversager mit totalitären Neigungen von rot oder "grün" zu wählen, unkontrolliert kollabiert würde. Doch genau das braucht die Demokratie, um endlich wieder armen zu können.


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz