Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  6. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  7. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  8. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  9. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  10. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  11. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  12. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  13. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  14. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  15. "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"

Papst: Von der Leyen brachte mich zum Nachdenken über Frauenrolle

9. Oktober 2024 in Weltkirche, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus will Frauen mehr Verantwortung in Vatikanbehörden anvertrauen: "Die Dinge funktionieren jetzt besser als vorher"


Rom/Vatikanstadt (kath.net/KAP/red) Seit einer Begegnung mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Papst Franziskus angefangen, neu über die Rolle von Frauen in Leitungsämtern nachzudenken. Dies geht aus einem Gespräch im kleinen Kreis hervor, das der 87-Jährige mit Jesuiten in Brüssel führte. Details dieser am 28. September geführten Unterhaltung hat die Jesuitenzeitschrift "Civilta Cattolica" in ihrer jüngsten Ausgabe veröffentlicht.


Darin erzählt der Papst - ohne nähere Angaben zu Inhalten -, die Kommissionspräsidentin habe ihm bei einer Begegnung von einem Problem erzählt, das sie zu lösen hatte. Als er sie fragte, wie sie es schaffe, solche Probleme zu händeln, habe die siebenfache Mutter geantwortet: "So wie alle Mütter das machen!" Diese Antwort habe ihm "sehr zu denken gegeben", so der Papst, der in der Debatte um die Rolle von Frauen in der Kirche oft die mütterlichen Eigenschaften von Frauen betont und daraus Wesensunterschiede zwischen Frauen und Männern ableitet.

Weiter führte Franziskus in dem Gespräch mit den Jesuiten aus den Beneluxstaaten aus, dass inzwischen mehr und mehr Frauen stellvertretende Leitungsfunktionen in wichtigen Vatikanbehörden einnehmen. Er kündigte an: "Wir werden auf diesem Weg weitergehen. Die Dinge funktionieren jetzt besser als vorher."

Zur Erläuterung schilderte er, dass inzwischen auch in dem Vatikan-Team, das künftige Bischöfe auswählt, drei Frauen sitzen. "Seitdem sie die Kandidaten mit auswählen, geht es viel besser. Sie sind genau in ihrem Urteil."

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Judith Belz 13. Oktober 2024 
 

ausgerechnet UvdL

wäre vielleicht gut, ihn würde jemand mal aufklären.....


0
 
 Ludwig Windthorst 10. Oktober 2024 
 

Der Papst ist fehlbar, wenn er nicht ex cathedra spricht

Dass er sich von Ursula von der Leyen, der archetypischen Quotenfrau inspirieren lässt, zeigt das Ausmaß seiner mangelnden Menschenkenntnis.


3
 
 SalvatoreMio 9. Oktober 2024 
 

Die EU mit Frau von der Leyen: wohin führt sie uns?

Ihre Ideen sind alles andere als christlich. Und wenn das stimmt, was einige Bürgerinitiaven ankündigen, will sie uns mit der EU in einen Überwachungsstaat führen.


6
 
 Eden1952 9. Oktober 2024 
 

Kann ich nicht nachvollziehen!

Entschuldigung, ausgerechnet Von der Leyen brachte Papst Franziskus zum Nachdenken über die Rolle der Frau. Als Verdeitigungsministerin gescheidert, als EU-Kommissionspräsidentin weder vom Volk gewählt und dazu ermittelt die Staatsanwaltschaft. Da gibst aber andere Vorbilder.


6
 
 Herbstlicht 9. Oktober 2024 
 

hochbezahlte Politikerin

Wie abwegig das ist, Frau von der Leyen mehr oder weniger als Vorbild anzusehen!
Papst Franziskus hätte ich etwas mehr innere Distanz gewünscht.
Laut Merkur.de beträgt ihr monatliches Bruttogehalt 25.500 Euro.
Hinzu kommen weitere Zahlungen, wie eine Aufwandsentschädigung von etwa 1.400 Euro sowie Umzugs- und Reisekosten.
Insgesamt ergibt sich daraus ein jährliches Bruttogehalt von mindestens 322.800 Euro, bzw. ein monatliches Gehalt von 26.900 Euro brutto.

Es gibt auch andere Frauen, die Leitungsämter bekleiden, allerdings mit sehr viel weniger Money.


4
 
 Seeker2000 9. Oktober 2024 
 

"Supermutter" im Spotlight

Hoffentlich hat unsere "Supermutti" PF auch erzählt, dass sie für Ihre Kinder Nannys hat(te), damit sich irgendwer um die Kinder tagsüber kümmert, gepaart mit Personal, das die Hausarbeit macht.
Es ist keine Kunst 7 Kinder in die Welt zu setzen, aber sich um diese zu kümmern neben dem Job und ohne Hilfspersonal, das ist bzw. wäre eine Leistung, wenn man bzw. Frau es denn hinbrächte. Geht aber nicht, da auch für Frau v.d.Leyen der Tag nur 24 Stunden hat und die Entfernung von Wohn- und Arbeitsort auch bei ihr gegeben ist.
Da würde ich schon gerne wissen, welchen Teil PF vom täglichen Leben von vdL nicht zu ende gedacht hat. Jede alleinerziehende Mutter mit Vollzeitjob kann ihm und sehr vielen Behörden was Organisation, Priorisierung und Multitasking erzählen ... Normalo-Mum interessiert aber nicht!


6
 
 lesa 9. Oktober 2024 

Welche "Rolle"?

Diese Frau kann wirklich "zum Nachdenken über die Frauenrolle anregen".
Besonders sinnvoll ist dies im Licht der Heiligen Schrift ...


4
 
 kleingläubiger 9. Oktober 2024 
 

Besser könnte man Satire kaum schreiben. Zweifelhafte EU-Kommissionspräsidentin, die für ihre Kinder Bedienstete hat, bringt Papst zum nachdenken über Mehr Frauen in Kirchenverantwortung. Man denke nur an Frau Stetter-Karp, um diese Mär als Luftnummer zu erkennen.


4
 
 Patroklos 9. Oktober 2024 
 

Verzerrte Wahrnehmung

PF sollte daran erinnert werden, daß in der Kirche Leitungsaufgaben grundsätzlich an die Priesterweihe gebunden sind. Außerdem sollte nicht ein "Team" Bischöfe auswählen, sondern der Heilige Geist.
Lächerlich ist natürlich daß PF gerade das Beispiel von der Leyen als Vorbildmutter gewählt hat. Diese hat Personal, das sich um Kinder und Familie kümmert, sie selbst macht nur Politik.
PF hätte besser einmal die Mutter einer kinderreichen und glaubenstreuen Familie gefragt....


7
 
 Jothekieker 9. Oktober 2024 
 

Ganz schlechtes Beispiel

Es gibt sehr viele loyale und kompetente Frauen. An vdL denke ich dabei eher nicht.


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  6. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  7. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  8. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  9. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  10. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  11. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  12. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  13. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  14. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  15. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz