Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  2. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  3. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  4. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  5. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  8. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  9. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  10. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  11. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  12. Australien wirf Iran Steuerung von antisemitischen Terroranschlägen vor
  13. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"
  14. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  15. „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“

Chile: Vermummte Demonstranten wüten in katholischer Kirche

11. November 2019 in Weltkirche, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kreuze, Marienbilder, Heiligenfiguren, Beichtstühle Kirchenbänke und Musikinstrumente werden in gewaltsamen Protesten aus Kirchen geschleppt, beschädigt oder sogar verbrannt.


Santiago de Chile (kath.net/pl) Die gewaltsamen Proteste in Chile für mehr soziale Gerechtigkeit haben eine weitere Stufe der Gewalt erreicht. Nachdem in den letzten Wochen bereits über 20 Todesopfer zu beklagen waren, wurde am Freitag, 8. November, die katholische Kirche Maria Himmelfahrt nahezu völlig ausgeplündert. Vermummte Demonstranten schleppten Kreuze, Marienbilder, Heiligenfiguren, Beichtstühle, Kirchenbänke und Musikinstrumente heraus, beschädigen sie oder verbrennen sie sogar. Auf die Kirchenwände wurden Beleidigungen geschrieben. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1876.


Der Apostolische Administrator von Santiago de Chile, Bischof Celestino Aós, sagte in einer Videobotschaft, man fühle „Schmerz, Trauer, Wut, Unruhe“ und gleichzeitig „Ablehnung, absolute Ablehnung aller Gewalt“. Er schlug vor, dass am Sonntag in allen unseren Gemeinden am Ende der Messe oder beim Feiern des Marienmonats [November] drei Ave Maria um Vergebung unserer Sünden gebetet werden, weil Gewalt und Ungerechtigkeit für Gott und unsere Geschwister eine Straftat sind“, und dass jeder einzelne und jede Gemeinschaft „sich zu solidarischem Handeln verpflichtet.“ Er erinnerte daran, dass „Menschen leiden und auf Begleitung und Hilfe angewiesen sind“. Er bat „alle unsere Brüder und Landsleute, jegliche Gewalt zu beenden“.

Die Demonstrationen richten sich gegen die Piñera-Regierung, in Einzelnen beispielsweise auch gegen die Preiserhöhung bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, man fordert eine bessere Gesundheitsversorgung.

Daily Mail: Fotoeindrücke der Plünderung der Kirche

Foto oben: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rosenzweig 12. November 2019 

„.. denn sie wissen- was sie tun“ !

-
Ja- werter @Tisserant- so empfinde ich es auch - erschütternd!

Jedoch, beim Anblick der schrecklichen Foto-Dokumentation dieser gewalttätigen „Vermummten Demonstranten“, die im grenzenlosen Hass u. blinder Wut nur noch zerstören..

ein Zweiter Blick auf das KREUZ -
JESUS GOTTESSOHN u. zugl. MENSCH- betet zum VATER für Seine noch grausameren Peiniger:
„VATER vergib ihnen, denn sie wissen NICHT was sie tun.“
-
Bei der hl. Sr. Faustyna u.a. folgd. Gebet:
„O Gott, dessen Barmherzigkeit alle Deine Werke übertrifft, wir danken Dir (...)-
Deine Barmherzigkeit, die Du in den heutigen schweren Zeiten reichlicher sowohl auf einzelne als auch auf die ganze gequälte und verirrte Menschheit ausgießen willst…!

Möge der HERR sich doch auch dieser, meist noch Jungendlichen schwer verirrten Menschen erbarmen, so bittend
verbunden..


3
 
 zeitblick 11. November 2019 

Zeichen der Zeit

Es wird sicher alles noch schlimmer! Seien wir gefasst und lassen uns nicht aus der Ruhe bringen!


8
 
 Aschermittwoch 11. November 2019 
 

Wen wunderts?

Aus dieser Gegend kommen die Pachamama-Figuren. In den Vatikanischen Gärten wurden sie verehrt. Kein gutes Zeichen!!!!


9
 
 Tisserant 11. November 2019 

Der Hass auf das Christentum und insbesondere auf uns Katholiken, bricht sich beim Pöpel bahn.
Gehirngewaschen vom linken Zeitgeist.

Möge der Herr sich ihrer erbarmen, denn sie wissen, was sie tun!


14
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Chile

  1. Chile: Marienheiligtum erwartet am 8. Dezember eine Million Pilger
  2. Chile: „Nichts rechtfertigt die Gewalt gegen Kirchen und Glauben“
  3. Weihbischof in Chile zieht vor Amtsantritt zurück
  4. Chile: Gesetz bedroht Beichtgeheimnis bei Missbrauch
  5. Missbrauchskrise: Papst nimmt Rücktritt von Bischöfen in Chile an
  6. Chile: Staatsanwaltschaft lädt Kardinal vor
  7. Chilenischer Priester Muñoz wegen Missbrauchsverdachts in U-Haft
  8. Germàn Arana: Papstberater im Zwielicht
  9. Vertuschung: Papst nimmt Rücktritt von acht Bischöfen Chiles an
  10. Alle Bischöfe von Chile reichen geschlossen ihren Rücktritt ein






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  4. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  5. Kardinal Burke kritisiert liturgische Änderungen nach dem II. Vatikanischen Konzil
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  8. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  9. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  10. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  11. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  12. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln
  13. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  14. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  15. Ökumenische Begegnungen zwischen Rom und Konstantinopel

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz