Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Die Krise des Bischofsamtes
  5. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  6. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  7. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  8. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  9. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  10. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  13. R.I.P. Dolly Parton
  14. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  15. Erzdiözese Mexiko will angemessenes Begräbnis für abgetriebene und nach der Geburt gestorbene Babys

Prostituiertenseelsorge wichtiger als Abendmahlsfeier

4. April 2015 in Chronik, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Um ein wöchentliches Seelsorgeangebot für Prostituierte aufrechterhalten zu können, hat eine anglikanische Gemeinde im britischen Wolverhampton den Gottesdienst zum Gedenken an das letzte Abendmahl Jesu auf Mittwoch vorverlegt.


London (kath.net/KNA) Um ein wöchentliches Seelsorgeangebot für Prostituierte aufrechterhalten zu können, hat eine anglikanische Gemeinde im britischen Wolverhampton den Gottesdienst zum Gedenken an das letzte Abendmahl Jesu auf Mittwoch vorverlegt. Wie die Zeitung «Daily Mail» (Donnerstag) berichtet, reagierte die Gemeinde, die im Rotlichtviertel der Stadt liegt, damit auf den ausdrücklichen Wunsch der Prostituierten. Diese hätten den Angaben zufolge nur ungern auf das offene Gesprächsangebot verzichtet. Bereits am ersten Weihnachtsfeiertag und an Neujahr habe die Absage des regelmäßig donnerstags anberaumten Termins für Enttäuschung gesorgt, hieß es.


Seit August bietet die Gemeinde Prostituierten die Möglichkeit, bei einer Tasse Tee über ihre Anliegen zu sprechen und Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Mit der Verschiebung des Gottesdienstes habe man Verlässlichkeit demonstrieren und dem Vertrauen der Frauen gerecht werden wollen. Bei einer entsprechenden Umfrage unter den Gemeindemitgliedern hatten diese den Angaben zufolge einstimmig für die Vorverlegung des Messtermins gestimmt.

(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 antony 4. April 2015 

Finde ich gut.

Dafür, dass ich die fernstehenden mit der Liebe Christi erreiche, kann ich den Gläubigen durchaus mal eine solche Umstellung zumuten.

Nebenbei: Der verstorbene P. Bargil Pixner OSB, der in Israel neutestamentliche Archäologie betrieben hat, kommt zum Ergebnis, dass das letzte Abendmahl vermutlich schon dienstags stattgefunden hat. Von Gefangennahme über zwei Prozesse (vor dem Hohen Rat und vor Pilatus) bis zur Verurteilung wäre eine Nacht und ein Vormittag zu kurz gewesen. Außerdem gibt es Konflikte mit frühchristlichen Traditionen, die eine Zeit Jesu im Gefängnis annehmen. Dabei löst er nebenbei noch elegant den scheinbaren Widerspruch, dass Jesus mit seinen Jüngern Pessach feiert, die Evangelien dann aber berichten, dass die Kreuzigung am Tag des Sederabends war. Es gab zwei Traditionen mit zwei Festkalendern, und der überlieferte Ort des letzten Abendmahls lässt annehmen, dass Jesus am Dienstag gefeiert hat.

Genaues in Pixner: Mit Jesus in Jerusalem. Kurzfassung hier:

www.tagesspiegel.de/kultur/wann-jesus-sterben-musste-der-neueste-forschungsstand/136854.html


2
 
 Karlmaria 4. April 2015 

Eine Gemeinde die im Rotlichtviertel liegt

Die darf sich dieser Aufgabe nicht entziehen. Die Versklavung der Frauen ist ja keine in der Art dass hier jemand angekettet wäre. Sondern es ist eine psychische Abhängigkeit. Da können Gespräche helfen. Allerdings geht die Ölbergandacht ja die ganze Nacht. Da könnte man schon einen Termin finden der sich nicht überschneidet oder die Frauen zum Mitmachen auffordern. Das hier ist vielleicht ein extremes Beispiel wo man schon auch anderer Meinung sein könnte. Diese Gemeinde hat einstimmig abgestimmt. Das finde ich gut. Man muss aufpassen: Die genaue Einhaltung der Regeln und darüber den Menschen zu vergessen ist genau die Art der Pharisäer!


5
 
 Stefan Fleischer 4. April 2015 

Ob es wirklich keine anderen Möglichkeiten gegenen hätte?


8
 
 Gipsy 4. April 2015 

Verlässlichkeit?

Genau diese wurde doch nicht eingehalten. Welch ein Beispiel einer "Verlässlichkeit",wenn ein fester Bestandteil christlicher Tradition, einfach, unnötigerweise verschoben wird.


9
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Seelsorge

  1. Kirgisistan: „Katholiken werden viele Steine in den Weg gelegt“
  2. US-Bischof an katholische LGBT-Seelsorger: Ganze Lehre vertreten
  3. Weihbischof bietet «Outdoor-Sprechstunde» auf Kölner Domtreppe an
  4. Tagebuch eines Landpfarrers - neu übersetzt und kommentiert
  5. Mehr Barmherzigkeit bitte!
  6. Ermittlungsarbeit belastet Polizistenseelen
  7. Strukturreformen können einer Neuevangelisierung im Wege stehen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  3. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  4. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  5. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  6. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  7. Irland: 30 Prozent Rückgang bei katholischen Taufen in zehn Jahren
  8. Ein Wunder der Vorsehung
  9. Die Krise des Bischofsamtes
  10. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  11. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  12. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  13. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  14. USA: Priester-Boom und Neueröffnung eines Philipp-Neri-Seminars in Kansas
  15. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz