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US-Bischof an katholische LGBT-Seelsorger: Ganze Lehre vertreten

6. Februar 2020 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Bischof Strickland: ‚Wenn Katholiken Seelsorge machen ohne sündiges Verhalten sündig zu nennen, dann ist ihre Arbeit weder wirklich katholisch noch wirkliche Seelsorge’.


Tyler (kath.net/lifesitenews/jg)
Joseph Strickland (Foto), der Bischof von Tyler (US-Bundesstaat Texas), hat den Teilnehmern an einer Konferenz für katholische LGBT-Seelsorge nahegelegt, die ganze katholische Lehre zu vertreten.

„Wenn Katholiken Seelsorge machen ohne sündiges Verhalten sündig zu nennen, dann ist ihre Arbeit weder wirklich katholisch noch wirkliche Seelsorge. Echtes Mitgefühl führt die Person von der Sünde zur Tugend“, schrieb Strickland wörtlich auf Twitter.


Er antwortete damit auf eine Twitternachricht von P. James Martin SJ. Martin bestätigte, dass die Konferenz „Outreach 2020“ tatsächlich im Juni 2020 stattfinden soll.

Im Programm der Konferenz scheinen John Stowe OFM, der Bischof von Lexington, Timothy Radcliffe OP, der ehemalige Generalmagister des Dominikaner-Ordens, Sr. Jeannine Gramick SSND, und Bryan Massingdale als Hauptredner auf.

Ein Buch, das Gramick 1991 gemeinsam mit dem Priester Robert Nugent verfasst hat, wurde 1999 von der Glaubenskongregation wegen inhaltlicher Fehler und Mehrdeutigkeiten verurteilt. Gramick wurde untersagt, in der Pastoral für Homosexuelle zu arbeiten. Homosexuelle hätten das Recht, die authentische Lehre der Kirche zu hören, schrieb die Glaubenskongregation damals.

Erst vor wenigen Monaten hat Bischof Strickland P. Martin kritisiert, weil dieser die Lehre der Bibel zur Homosexualität öffentlich in Frage gestellt hat.



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Lesermeinungen

  6. Februar 2020 
 

Die Lehre der Kirche ist in dieser Frage eindeutig.

1. "Homosexuelle Handlungen in sich nicht in Ordnung ... Sie sind in keinem Fall zu billigen" (Katechismus, Nr. 2357).

2. Homosexuellen Menschen ist "mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgendeiner Weise zurückzusetzen" (Katechismus, Nr. 2358).

3. "Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit berufen...." (Nr. 2359).


12
 
 Passero 6. Februar 2020 
 

Glasnost!

Endlich wieder ein klares Hirtenwort!!Man tut praktizierenden Homosexuellen nichts Gutes, wenn man ihnen nicht klarlegt, was Gott dazu sagt oder wenn man ihr Tun gar befürwortet und fördert!


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