Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  8. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  9. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  10. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  11. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  15. Rektor Jan Frąckowiak: „Ein Priester muss ein Mann des Glaubens sein“

Das Skapulier: 'besonderes Zeichen der Einheit mit Jesus und Maria'

18. Juli 2011 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Papst Benedikt XVI. greift bei seinem Angelusgruß an die polnischen Pilger das Skapulierfest auf. – Papst Johannes Paul II. hatte seit seiner Jugend das Skapulier getragen.


Castel Gandolfo (kath.net/pl) Papst Benedikt XVI. hatte gestern beim Angelus in Castel Gandolfo in seinem Gruß an die polnischen Pilger an das Skapulierfest erinnert.

Wörtlich sagte der Papst: „Ich heiße die Polen willkommen, die hier nach Castel Gandolfo gekommen sind. Ich grüße auch eure Landsmänner in Polen und in der Welt. Gestern haben wir das Gedenken der Gottesmutter vom Skapulier (Unserer Lieben Frau auf dem Berge Karmel) gefeiert. Das Skapulier ist ein besonderes Zeichen der Einheit mit Jesus und Maria. Für alle, die es tragen, ist es ein Zeichen der kindhaften Hingabe an die Obhut der Unbefleckten Jungfrau. In unserer Schlacht gegen das Böse umhülle uns Maria, unsere Mutter, mit ihrem Mantel. Ich empfehle euch ihrer Obhut und segne euch von Herzen.“

Der selige Papst Johannes Paul II. hatte im Jahr 2003 bei einer Generalaudienz darauf hingewiesen, dass er seit seiner Jugend das Skapulier getragen hatte: „Heute feiern wir das liturgische Gedenken an Unsere Liebe Frau vom Berg Karmel. Dieses Fest ist jenen besonders teuer, die eine große Verehrung für Unsere Liebe Frau vom Berg Karmel pflegen. Auch ich habe von meinen Jugendjahren an das Skapulier der Gottesmutter um meinen Hals getragen und immer unter den Mantel der Seligen Jungfrau und Gottesmutter Maria Zuflucht genommen. Ich hoffe, dass das Skapulier für jeden Hilfe und Schutz in Zeiten von Gefahren ist, ein Zeichen des Friedens und für die Fürsorge Marias.“


Das Skapulier ist ursprünglich ein Teil eines Ordensgewandes, für Laien wurde es so verkleinert, dass es unter der Alltagskleidung getragen werden kann. Am meisten verbreitet ist das braune Skapulier, das in enger Beziehung zur Karmelspiritualität steht. Doch es gibt auch andersfarbige Skapuliere von anderen Gemeinschaften. Skapuliere können aus Stoff oder aus Metall sein, teilweise tragen sie Abbildungen, welche auf die Gottesmutter oder auf das Herz Jesu verweisen.

Ein Skapulier wird dem Laien feierlich von einem Priester überreicht. Diese Sakramentalie drückt als marianisches Zeichen die besondere Übereignung an die Gottesmutter Maria aus und wird von da an möglichst ständig getragen. Wie Maria möchte der Gläubige offen sein für den Willen Gottes. Gelegentlich wird es auch als äußeres Zeichen dafür verstanden, dass der Gläubige „das Joch Christi“ auf sich nimmt.

Die Kurzformel für die Überreichung des Skapuliers lautet: "Empfange dieses Skapulier als Zeichen der besonderen Verbundenheit mit Maria, der Mutter Jesu, der Du versprichst, sie nachzuahmen. Dieses Skapulier soll Dich an Deine Würde als Christ, Deine Hingabe im Dienst am Nächsten und die Nachahmung Mariens erinnern. Trage es als Zeichen ihres Schutzes und als Zeichen der Zugehörigkeit zur Familie des Karmels in der Bereitschaft, Gottes Willen zu befolgen und im Einsatz im Dienst am Aufbau einer Welt, die seinem Plan der Brüderlichkeit, Gerechtigkeit und des Friedens entspricht." (Zitiert nach: Kathpedia: Skapulier).

kath-Tube-Kurzvideo: Eine Skapulier-Auflegung aus dem Jahr 2008:




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rick 18. Juli 2011 

Samstagprivileg!

Papst Johannes XXII. verkündete am 3. März 1322 durch die \"Bulle Sabbatina\", die Gottesmutter habe ihm versprochen, wer
- das Skapulier trage
- die standesgemäße Keuschheit beobachte
- jeden Tag die kleinen marianischen Tageszeiten bete
- und am Mittwoch, Freitag und Samstag faste (kein Fleisch esse)
den werde sie am Samstag nach seinem Tode aus dem Fegefeuer befreien.


1
 
 Genesis 18. Juli 2011 

fünffache Skapulier

Das fünffache Skapulier gibt es in Form von einer Medaillie.


1
 
 Karlmaria 18. Juli 2011 

Wer noch kein Skabulier trägt sollte so schnell rennen wie er kann

Um sich ein Skabulier auflegen zu lassen. Das Skabulier kann nur von einem Priester aufgelegt werden. Bedingung ist ein Gesetz des Rosenkranzes pro Tag und die Tugend der Keuschheit zu pflegen entsprechend seinem Stand ob ledig oder verheiratet. In Wigratzbad wird bei den großen Sühnenächten das fünffache Scabulier aufgelegt. Dabei ist das wichtigste davon das braune Scabulier mit seinem Fest am 16. Juli. Mit dem fünffachen Scabulier sind Ablasstage verbunden nämlich: 16.7.;20.7.;7.8.;15.8.;15.9.;1.10.;15.10.;14.11.;15.11.;8.12.;14.12.;25.12.;2.2.;Alle Freitage in der Fastenzeit, Passinssonntag, Ostern, Christi Himmelfahrt, Dreifaltigkeitssonntag. Die üblichen Bedingungen für den vollkommenen Ablass: Entschiedene Abkehr von jeder Sünde, Beichte im Umfeld von 14 Tagen, Heilige Messe mit Kommunionempfang, Gebet für den Heiligen Vater.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Sakramentalien

  1. Sakramentalien - Gnadenschatz der Kirche
  2. Christliche Heilmittel






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  7. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  10. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  11. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  12. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  13. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  14. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik
  15. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz