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Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums

18. September 2026 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
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Eine Gesellschaft, die nur am Selbsterhalt interessiert sei, sei einem Gegner, dessen führende Vertreter bereit sind, ihr Leben zu opfern, nicht gewachsen, schreibt Phil Lawler im Hinblick auf den Islam.


New York City (kath.net/jg)
Die europäischen Länder sollten auf die Herausforderung durch den Islam mit einem aktiven Glauben und mit Gebet antworten, schreibt Phil Lawler in einem Kommentar für die Plattform Catholic Culture. Die Anschläge vom 11. September 2001 hätten den Menschen die Bedrohung durch den radikalen Islam bewusst gemacht. Der militante Isam habe Europa in den letzten Jahrhunderten immer wieder bedroht, etwa in Poitiers (wo die Franken unter Karl Martell im Jahr 732 den muslimischen Vormarsch stoppten), in Lepanto (wo eine christliche Flotte im Jahr 1571 eine überlegene islamische Flotte besiegte) oder in Wien (das 1529 und 1683 von den muslimischen Türken zweimal erfolglos belagert wurde). Die islamische Herausforderung bestehe aber nicht nur im militanten Islam, schreibt Lawler.

Europa werde derzeit vom Islam „überrollt“, sowohl in dessen säkularer als auch in der militanten Form. Die europäischen Gesellschaften hätten die dadurch entstandene Herausforderung bisher nicht bewältigt, aber nicht deshalb, weil der Islam übermächtig, sondern weil die europäische Kultur, die einmal eine christliche Kultur war, den Willen zum Widerstand vermissen lasse, schreibt Lawler. Eine Gesellschaft, die nur am Selbsterhalt interessiert sei, sei einem Gegner, dessen führende Vertreter bereit sind, ihr Leben zu opfern, nicht gewachsen, merkt er an.


Hier auf Erden habe die Kirche die Aufgabe, die ganze Welt für Christus zu missionieren. Die christliche Mission wende keine Gewalt an, aber das Ziel sei die Ausbreitung des Christentums. Die Christen müssten der Herausforderung heute mit einem aktiven Glauben begegnen, einem Glauben, der stark genug sei, um das Gebet zu inspirieren und der an die Macht des Gebets glaubt.

Zur Illustration erzählt Lawler dann von einer Begegnung auf einer interreligiösen Konferenz viele Jahre vor den Anschlägen des 11. September 2001. Er habe dort einen Imam kennengelernt und sei mit ihm ins Gespräch gekommen. Als dieser erfahren habe, dass Lawlers Frau vom Islam zum Christentum konvertiert sei, habe er ihn gewarnt. Da seine Frau eine Muslimin sei, werde sie in die Hölle kommen, wenn sie nicht zum Glauben zurückkehre. Und da er – Lawler – mit einer Muslimin verheiratet sei, werde auch er in die Hölle kommen, wenn er den (islamischen) Glauben nicht annehme. 

Er sei von dieser Warnung sehr berührt gewesen, erinnert sich Lawler, weil er darin einen Akt der Nächstenliebe gesehen habe. Es sei ein Zeichen von Freundschaft gewesen, ihn über die Konsequenzen seines Handelns aufzuklären, auch wenn dem Imam klar gewesen sei, dass er – Lawler – sich über diese Worte nicht freuen werde. 

Er sei beschämt gewesen, weil er selbst keinen Versuch gemacht habe, dem Imam das Christentum nahezubringen. Er habe dies aber gleich nachgeholt, unter anderem deshalb, um dem Imam zu zeigen, dass auch er es mit seinem Glauben ernst meine. Sie seien als Freunde auseinander gegangen. Keiner sei in seinem Glauben unsicher geworden, aber jeder sei von der Ernsthaftigkeit des Glaubens des jeweils anderen überzeugt gewesen.

Der Imam sei ein Mann des Friedens gewesen, erinnert sich Lawler. Er sei aber auch von der Richtigkeit seiner Religion überzeugt gewesen und habe andere zu seinem Glauben bringen wollen. „So sollten wir alle sein“, schreibt er. Der christliche Glaube und die Macht des Gebets hätten viel mehr Potential als „intelligente Waffen“, um die Gesellschaft vor Schaden zu bewahren.

Am 25 Jahrestag der Anschläge sollten wir für die Bekehrung der Dschihadisten und aller beten, die das Evangelium ablehnen. Wir sollten nicht nur für unsere eigene Sicherheit beten, sondern für das Wohlergehen aller Seelen, die von Ideologien verdunkelt seien.

 


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Lesermeinungen

 dasUrmel 19. September 2026 
 

Welche Länder meint er?

@Versusdeum: Das war auch mein Gedanke: Deutschland ist weit davon entfernt, an seinem Selbsterhalt interessiert zu sein. Im Gegenteil: Selbstaufgabe durch Welltrettung, illegale Grenzöffnung und dadurch illegale Einreisen von Kriminellen und Sozialschmarotzern, Ausplündung unserer Sozialsysteme, Diebstahl und Terror gegenüber Einheimischen, Absenkung und Abschaffung von Normalität und Zerstörung des eigenen Landes. 29.000 Messerangriffe, jeden Tag Morde und Vergewaltigungen - und das durch die große Sorge, dass - auch der Amtskirchen - dass wir die Schotten dicht machen und dass keiner mehr zu uns kommen kann.


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 Versusdeum 18. September 2026 
 

Welche Länder meint er?

"Eine Gesellschaft, die nur am Selbsterhalt interessiert sei" kann jedenfalls nicht Deutschland meinen. Denn die hiesigen "Eliten" tun bekanntlich alles, um Deutschland im weltretterischen Wahn in einem Kamikazeblindflug auf allen Ebenen zugrundezurichten, von der Bildung (Pisa-Ranking!) über die Wirtschaft (Deindustrialisierung), die innere Sicherheit (roter Teppich für Clans, Islamisten, Kriminelle u d sogar Terroristen) bis zu den sozalen Sicherungssystemen, die am Limit laufen.


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 Rolando 18. September 2026 
 

Selbsterhalt

Es stellt sich die Frage ob diese Gesellschaft überhaupt am Selbsterhalt interessiert ist, bei dieser Geburtenrate.


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