Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  4. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  5. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  6. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  7. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  8. Priester spendete bei Zugunglück in Spanien die Generalabsolution, tröstete Opfer und Angehörige
  9. Nach Christus-Verhöhnung: CDU-Politikerin Bosbach legt Beschwerde gegen Jan Böhmermann ein
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  12. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  13. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  14. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“
  15. Papst baut Sekretariat der weltweiten Synode um

IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X

13. Oktober 2026 in Chronik, 31 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die ehemalige „Pro-Life-Website“ wird immer mehr zur Vorfeldorganisation der Piusbruderschaft. Der Herausgeber wünscht dem Papst jetzt eine „Bekehrung“ angesichts seiner Opposition gegen die Todesstrafe.


Washington D.C. (kath.net) „LifeSiteNews“, eine ehemalige Pro-Life-Website, die vom Kanadier John-Henry Westen herausgegeben wird, wird immer wirrer und wütet jetzt im Internet ganz offen gegen Papst Franziskus (bzw. Papst Leo). John-Henry Westen schreibt dazu auf X: „Betet vor allem für seine Bekehrung. Seine Opposition gegen die Todesstrafe, seine Nahtloses-Gewand-Ideologie und seine Förderung von Pro-LGBT- und Frauenordinations-Prälaten zeigen, dass er die Befreiungstheologie angenommen hat.“ Westen, der ganz offen mit der Piusbruderschaft flirtet, meint dann zum Papst: „Er braucht eine paulinische Bekehrung, um aufzuhören, der Kirche Schaden zuzufügen, und ein großer Führer zu werden.“ Besonders perfide agierte dann der Account von „LifeSiteNews“ selbst: Dieser postete ein Bild vom Papst und direkt daneben einen Henkerstrick.


Lila Rose, Katholikin und Sprecherin von "Students for Life" und bekannteste Lebensschützerin der USA, hat übrigens vor einigen Tagen sich deutlich gegen die Todesstrafe ausgesprochen. Auf X schrieb sie: "Christen können der Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen und andere dazu auffordern, dasselbe zu tun.  Lebenslange Inhaftierung ist keine „toxische Empathie“, sie ist eine erhebliche Strafe. Sie schützt das Gemeinwohl, ohne weiteres menschliches Blut zu vergießen, und gibt dem Straftäter Zeit zur Umkehr bis zum natürlichen Tod. Barmherzigkeit und Gerechtigkeit sind keine Gegensätze. Im heutigen Strafjustizsystem erfordert Gerechtigkeit kein Blut mehr."

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 verkuender 19. Oktober 2026 
 

@Thomas Moore

Kennen Sie den Inhalt des Dekrets und die erläuternde Note bezüglich der Exkommunikation? Ich empfehle Ihnen die Lektüre.

Der Text auf der von Ihnen verlinkten privaten Homepage ist interessant, tatsächlich ist die Einschätzung von Herrn Murray aber nicht relevant. Der Heilige Vater und die von ihm beauftragten treffen die Entscheidungen.

Vergessen wir nicht: Rom reagiert in diesem Falle auf die Piussekte. Herrn Fellay etc. war nie an einer Einigung mit Rom gelegen, in vollem Bewusstsein haben sie sich für diesen Weg entschieden.


6
 
 Versusdeum 19. Oktober 2026 
 

Mensch#17

Könnten wir bitte Kampfbegriffe wie "Lefebvre-Sekte" u.ä. bleiben lassen? Das Ganze ist schwerzlich genug (und es sind von beiden Seiten Fehler gemacht worden), man braucht nicht auch noch ständig nachzutreten. Zumal wir ganz andere Probleme haben, als sich (allzu sehr?) am Überlieferten Glauben von Bibel und Kirche festhaltende Priester und Gläubige, haben doch die meisten Bischöfe in Deutschland den offenen Aufstand gegen Gott und Kirche gefordert. Danke.


0
 
 SalvatoreMio 18. Oktober 2026 
 

Unsere Beiträge

@Danke, lieber Zeitzeuge! Ja, als Christ wird man einsamer! Wie sehr wir in Deutschland vom Glauben abgefallen sind, das erschreckt mich immer mehr! Viele Mitbürger sind "unter dem Niveau", das unsereiner einst schon in einer staatlichen Schule mit allgemein-christlichem Unterricht in der Grundschulzeit hatte! Was ist nur aus uns geworden? Wir können nur um Erleuchtung beten, und ich kämpfe mit den Waffen des Geistes, solange der liebe Gott mich lässt. - Ihnen und Ihren Lieben reichen Segen. Ich mache mich gleich auf die Socken in eine hl. Messe und schließe Sie und alle von "kath.net" mit ein. Tschüß!


1
 
 Zeitzeuge 16. Oktober 2026 
 

Liebe SalvatoreMio,

wenn ich hier einige Beiträge zur Kenntnis nehme, ich meine nicht Sie, bin ich froh weiter im "Ruhemodus" zu verbleiben.

Gerne wünsche ich Ihnen Gottes Segen und alles Gute!


1
 
 discipulus 14. Oktober 2026 
 

@ThomasMoore: Exkommunikation

Die Ungültigkeit der Beichten bei Priestern der Piusbruderschaft ergibt sich nicht aus deren Exkommunikation, sondern aus dem Wegfall der Beichtfakultas.

Aber auch die Exkommunikation der Angehörigen der Piusbruderschaft ist durchaus rechtmäßig. Als Angehörige unterstützen sie durch ihre Mitgliedschaft eine schismatische Gemeinschaft, was mit der Tatstrafe der Exkommunikation belegt ist.

Lediglich die Gläubigen, die die Gottesdienste und andere Angebote der Piusbruderschaft besuchen, sind nicht automatisch exkommuniziert, sondern nur dann, wenn sie dies in einer Gesinnung tun, die die schismatische Haltung der Piusbruderschaft gutheißt und sich zu eigen macht.


9
 
 Feanaro 14. Oktober 2026 
 

Kardinal Bellarmin

Dass Kardinal Robert Bellarmin Jesuit, Heiliger und Kirchenlehrer ist, ist hoffentlich bekannt. Zweifelhaft ist somit hoffentlich nur auf die Aussage bezogen nicht auf die Person.

Und Blödsinn erscheint mir auch Recht forsch. Auch wenn ich selbst nicht davor zurückschrecke gegen Päpste und Heilige zu argumentieren.. man sollte es doch mit geborener Vorsicht tun, und vielleicht ohne Großbuchstaben ;) aber spätestens im Himmel werdet ihr dass sicherlich zusammen aus diskutieren :)


2
 
 ThomasMoore 14. Oktober 2026 

@Freude an der Kirche

Es ist nicht korrekt, dass alle Priester und Gläubige die z.B. an Hl. Messen bei der FSSPX besuchen, automatisch exkommuniziert sind. Exkommuniziert sind nur die Weihespender sowie die geweihten Bischöfe aufgrund der begangenen Tat.

Laut Kirchenrechtler Fr. Gerald Murray ist es unzulässig, so eine allgemeine Exkommunikation quasi auf Vorrat auszusprechen. Der Vatikan müsste konkret benennen, welche Verstöße die Priester der FFSPX begangen haben und welche Lehre von Priestern und den Gläubigen konkret abgelehnt wird.

https://advaticanum.com/article/cardinal-muller-contradicts-cardinal-fernandez-on-validity-of-sspx-confessions/


2
 
 Lilly17 14. Oktober 2026 
 

Todesstrafe und Justizirrtum

Ich bin eher gegen die Todesstrafe, weil sich ein Justizirrtum nicht mehr rückgängig machen lässt, der berühmteste Justizirrtum war ja Jesus selber. Auch darf man nicht vergessen, das Jesus die Ehebrecherin vor der Todesstrafe rettete, und das es Todestrafe für Ehebruch in manchen Ländern heute noch gibt.
In den sonstigen Punkten muss ich Westen teilweise recht geben, durch Amoris latitia und Fiducia supplicans ist das moralische Niveau auch in neokonservativen katholischen kreisen sehr gesunken, ich musste mich sogar mal vor einem Priester im Beichstuhl von St. Stephan dafür rechtfertigen, das ich als unverheiratete Frau keinen Sex habe.
Die Erkrankungen des Papstes damit zu verknüpfen ist völlig unzulässig, ich würde es mit etwas ganz anderen vernüpfen. Ich kenne einige Leute in meinem Unfeld die 22/23/24/25 ein Adenomkarzinom entwickelt haben in der Lunge, zwei leben nicht mehr, ALLE waren gegen Corona geimpft. beten wir für Papst Leo.


1
 
 SalvatoreMio 14. Oktober 2026 
 

"Schuld hebt die Berufung zum Guten nicht auf"

@Parcival: das sind wertvolle Argumente. Danke!


3
 
 Gandalf 14. Oktober 2026 

@Richelius BLÖDSINN!

"...Kardinal Bellarmin schreibt, dass die zum Tode verurteilten glücklich wären, weil sie sich bei klarem Geist auf den Tod vorbereiten könnten. Der Tod überrascht sie nicht..."

Sorry, was der Kardinal schreibt, ist einfach ein BLÖDSINN. Es gibt nachweislich Berichte von Menschen im Gefängnis, die sich erst nach Jahren bekehrt haben usw... Und solche pauschale Aussagen, wenn man selber nicht hingerichtet wird und damit eigentlich keine Ahnung hat.

Mit "klarem Geist" vorbereiten, auf eine Exekution? Wie gesagt: Blödsinn!


4
 
 Versusdeum 14. Oktober 2026 
 

Ungeborene sind zu 100% unschuldig, fluchtunfähig

und können sich auch nicht wehren. Insofern kann man beides nicht vergleichen.


1
 
 Wirt1929 14. Oktober 2026 
 

@Richelius

Wer zu Zeiten des Kardinals Bellarmins den Tod durch die Inquisition fand, durchlitt zuvor höllische Folterqualen und wünschte sich wohl den rettenden Tod herbei. Der Hinweis auf Feststellungen dieses zweifelhaften Kardinals mit heutigem Blick auf Todesstrafe oder lebenslange Haft kommt mir, Entschuldigung, sehr zynisch vor.


5
 
 Richelius 14. Oktober 2026 
 

Die Frage nach der Todesstrafe ist schwierig. Kardinal Bellarmin schreibt, dass die zum Tode verurteilten glücklich wären, weil sie sich bei klarem Geist auf den Tod vorbereiten könnten. Der Tod überrascht sie nicht.

Ein Toter ist immer in Gottes Hand. Daraus ergibt sich die Frage, wer schlechter dran ist: ein Gehenkter, oder jemand der Jahrzehnte im Gefängnis sitzt?


1
 
 Parcival 14. Oktober 2026 
 

Zur Feage der Todesstrafe: Schuld hebt die Berufung zum Guten nicht auf

Die theol. Frage betrifft das Verhältnis von Strafgerechtigkeit + Heil des Schuldigen. Vergeltung, Sühne + Wiedergutmachung sind zu unterscheiden: Die objektive Ahndung des Unrechts ist noch keine subjektive Übernahme der Schuld. Persönliche Sühne verlangt eine durch Gnade + Freiheit getragene Umkehr, die in tätiger Wiedergutmachung Gestalt gewinnt. Auch schwerste Schuld hebt weder die Gottebenbildlichkeit noch die Berufung des Täters zur Gemeinschaft mit Gott auf. Im status viatoris bleibt er zur sittl. Erneuerung befähigt + verpflichtet. Seine verbleibende Lebenszeit ermöglicht, Verantwortung nicht bloß strafweise zu erleiden, sondern durch Handeln zu übernehmen, auch in Haft. Gerade irreparables Unrecht macht begrenzte Wiedergutmachung nicht bedeutungslos. Worin besteht also der sittl. Mehrwert seiner Hinrichtung? Mir erschließt sich nicht, weshalb die Beendigung seines Lebens die verletzte Ordnung angemessener wiederherstellen sollte als dessen verantwortliche Hinwendung zum Guten.


10
 
 SalvatoreMio 13. Oktober 2026 
 

Todesstrafe

@Chorbisch: ich kann und will Ihren Gedanken nicht widersprechen. Doch es scheint mir wünschenswert, dass bei Verurteilungen, den Tätern - Mördern - deutlich vor Augen gehalten wird, was sie auf dem Gewissen haben: sie haben nicht 'allein' ein Menschenleben ausgelöscht, sondern ihre Schuld zieht viele weitere Kreise.


2
 
 Wirt1929 13. Oktober 2026 
 

Wenn die FSSPX

Verbindung zu diesem Herrn wie vermutet wird pflegt, sollte sie sich im Klaren darüber sein, was sie wohl auch ist, das sich der Graben weiter und ständig vertieft. Durch die Absurdität der Bildgestaltung sollten sich die Pius-Brüder bei einem Rest guten Willens mindestens Distanzierung mit Entschuldigung abringen. Sonst wären sämtliche Beteuerungen des treuen Katholikenseins pure Heuchelei. Die Verwerflichkeit des Nachdenkens über die Sinnhaftigkeit der Todesstrafe widerspricht insgesamt unserem christlichen Glauben.


8
 
 Parcival 13. Oktober 2026 
 

Wenn Misstrauen sich selbst bestätigt

Ich kenne John Henry Westen persönlich (er spricht übrigens perfekt Deutsch). Diese Entwicklung bedaure ich sehr. Die kirchliche Skepsis gegenüber dem überlieferten Ritus kann ich verstehen: Er wurde von Teilen des traditionalistischen Milieus regelrecht gekapert. Ein Blick auf Gloria.tv genügt. Dort tummeln sich piusnahe und sedisvakantistische Kreise, die über Papst und Kirche herziehen, dass einem die Spucke wegbleibt. Aus meiner Praxis kenne ich die Dynamik: Man bestätigt sich gegenseitig im Misstrauen, jede kirchliche Entscheidung wird zum nächsten „Beweis“, dass man recht hat. Irgendwann kommt kaum noch etwas durch, das dieses Feindbild infrage stellen könnte. So kann aus Kritik eine Radikalisierung werden, die auch Beziehungen und Ehen belastet. Das Fatale: Man wendet sich von der Katholischen Kirche ab und hält sich dabei für besonders katholisch.


6
 
 chorbisch 13. Oktober 2026 
 

@ Salvatore Mio

Sind Sie sich denn so sicher, daß zu Tode verurteilte Menschen eher bereuen, als jene, die lebenslang in einer Zelle sitzen müssen?

Vor dem Gericht Gottes müssen sie alle erscheinen, ob nach einer Hinrichtung, oder nachdem sie im Gefängniskrankenhaus eventuell sogar "friedlich" eingeschlafen sind.

Meines Wissens gibt es keine Belege dafür, daß Todesstrafe abschreckender wirkt als lebenslang. Und man kann eine Hinrichtung als "Wiederherstellung von Recht und Ordnung" sehen. Aber wenn die Begründung lautet, wer einem Menschen das Leben nahm, dem müsse es dafür auch genommen werden, dann ist das für mich doch eher Auge um Auge.

Die Kirche hielt früher Leibeigenschaft und Sklaverei für legitim. Davon ist sie abgerückt. Warum nicht auch von der Todesstrafe? Warum manche die so erbittert verteidigen, kann ich nicht nachvollziehen.


8
 
 SalvatoreMio 13. Oktober 2026 
 

Todesstrafe - wirklich verwerflich?

Ich hatte immer Zweifel, ob Todesstrafe ganz verwerflich ist. Man denke u. a. an die Millionen Juden aller Generationen, die vernichtet wurden, und man weiß, dass manche Mord-Organisatoren nie bereut haben. -Oder man denke an den bosnisch-serbischen Ex-General Ratko Mladic, der des Völkermords schuldig gesprochen wurde. Was geschah da? Männer und Frauen wurden umgebracht und Kinder heimatlos. Kürzlich hatte ich ein kurzes Gespräch mit einem Mann, der damals ein kleines Kind war: die Eltern plötzlich tot; das Kind litt schrecklichen Hunger; landete in Pflegefamilien und wurde auch sexuell missbraucht. Ich hatte den Eindruck, dass dieser Mann bis heute von dem Erlebten schwer gezeichnet ist. - Wird eine Person ermordet, so sind immer viele andere mit betroffen. Wer kümmert sich um deren Schicksale, während der Mörder zumindest sein Bett hat, sein Essen erhält, aber vielleicht nie bereut? -


2
 
 verkuender 13. Oktober 2026 
 

christus_vincit!

Sie argumentieren klar pro Todesstrafe. Wer ein Leben nimmt, bekommt sein Leben genommen. So weit, so gut. Die bei uns gängige Verurteilung zu lebenslanger Haft erwähnen Sie nicht, scheint also für Sie nicht ausreichend zu sein.

Eine Verständnisfrage. In Bezug auf Abtreibung wird oft von Mord gesprochen. Sehen Sie das auch so? Müssen dann, Ihrer Logik folgend, die Frauen, die ihr von Gott geschenktes Kind abtreiben, zum Tode verurteilt werden? Ebenso alle an der Abtreibung beteiligten Personen?


8
 
 chriseeb74 13. Oktober 2026 
 

Einzig allein....

Gott ist der Herr über Leben und Tod...und zwar ganz und gar und ausschließlich...er richtet und KEIN anderer!!


5
 
 Freude an der Kirche 13. Oktober 2026 
 

@Paddel

Am Beispiel der Beichte lässt sich sagen:

Die Beichte bei Priestern der Priesterbruderschaft St. Pius X. (FSSPX) ist aktuell ungültig, nachdem der Vatikan im Juli 2026 eine erklärende Note veröffentlicht hat, in der alle Geistlichen der Bruderschaft offiziell als schismatisch und exkommuniziert eingestuft wurden.

Somit sind Gläubige, welche weiterhin bei Pius beichten, ohne Absolution und haben, je nachdem wie lange die Exkommunikation anhält, „ewig“ keine gültige Beichte mehr abgelegt!!!


10
 
 Harrer 13. Oktober 2026 
 

Danke Bene 16

Gott hatte sogar mit Kain Erbarmen, der seinen Bruder Abel erschlug.


4
 
 Paddel 13. Oktober 2026 

Geschmackslos

und mehr als das. Unglaublich, das rührt von einem bösen Geist.


7
 
 Paddel 13. Oktober 2026 

@Freude an der Kirche

Ja, leider.

Meine Freundin von den Piusbrüdern hat mir kürzlich erzählt, sie leide sehr unter dem Schisma, weil sie unseren Heiligen Vater und dessen Entscheidungen ernst nehme. Sie bekomme aber Druck von ihrem Ehemann, sich auf keinen Fall dieser "häretischen Kirche" zuzuwenden. In ihrer Gemeinschaft der Piusbrüder versuchen sie sie zu beruhigen "es wäre alles gut, die Sakramente seien alle gültig" . Sie sagte zu mir "Gar nichts ist gut". +

Mir wurde dabei heiß bewusst, dass dieser Riss auch Ehepaare vor eine Zerreißprobe stellt.


10
 
 Bene16 13. Oktober 2026 
 

@christus_vincit!

Sie schreiben die Todesstrafe für einen Mörder sei nicht "Auge und Auge".
Das ist wahr; sie ist noch viel schlimmer, nämlich LEBEN um LEBEN.
Herr, erbarme Dich!


7
 
 Freude an der Kirche 13. Oktober 2026 
 

Verbittert und narzisstisch

Meiner Erfahrung nach befinden sich bei Pius vermehrt verbitterte und narzisstische Menschen. Beten wir fest um deren Befreiung in die Freude des katholischen Glaubens hinein. Unser Weg muss sein: Der Kirche treu bleiben. In der Kirche leiden, opfern, fasten und beten treue Katholiken um Bekehrung der Antsträger, um Heilung der Stiftung Jesu, … Aus Liebe zur Kirche bleibe ich und leide in voller Einheit mit ihr stehend um ihre Gesundung. Regelmäßig bekenne ich meine Sünden in der Beichte und trage somit zur Heiligung des mystischen Leibes, der Kirche, bei.

Abhauen, ein schönes kath. Leben bei Pius suchen und von außen auf die Kirche einhauen ist nicht der Stil eines sich um Heiligkeit mühenden Katholiken. Er bleibt und leidet mit der Kirche - mit Jesus und verbindet somit mit Freude seine Wunden!


11
 
 christus_vincit! 13. Oktober 2026 
 

Frage

Ist es einem Katholiken nicht erlaubt daran festzuhalten, dass die Todesstrafe grundsätzlich nicht unmoralisch ist?
Das ist doch der Weg, den die Kirche bisher immer gegangen ist. Es ist nicht unmoralisch, es ist einfach nur ein schmaler Grad zu einem Missbrauch dieser Möglichkeit.
Aber dass es in den Katechismus aufgenommen wurde als menschenunwürdig scheint mMn der Breite des Themas nicht gerecht zu werden.
Rein vom Gerechts-Aspekt gesehen: In der Justiz versucht man (neben einigen Staaten, die die Resozialisation im Zentrum stehen haben) Gerechtigkeit dadurch auszuüben, dass die Bestrafung des Täters in Relation mit der Tat steht. Darum in Amerika ja auch diese 130 Jahre Gefängnis etc.
Ein Mörder z.B. hat ganz objektiv (von subjektiven mildernden Faktoren abgesehen) das höchste Gut eines Menschen genommen: sein Leben. So ist die Antwort darauf, auch ihm das höchste zu nehmen. Das ist nicht Auge um Auge, sondern eine Art, in der Gesellschaft Recht und Ordnung aufrechtzuhalten.


0
 
 Mensch#17 13. Oktober 2026 
 

Lefebvre-Sekte

Ja, es ist wichtig zu beten!
Ja, es ist wichtig für die Bekehrung zu beten!
Ja, es ist wichtig als erstes für die eigene Bekehrung zu beten.
Ja, es ist auch wichtig für die Bekehrung unsere kirchl. Amtsträger zu beten - immer!
Aber es ist besonders wichtig um die Bekehrung und Befreiung derer zu beten, die sich in den Fängen der Lefebvre-Sekte verfangen haben!

Und man darf auch um die Bekehrung all derer beten, die in anderen Abspaltungen der Kirche fest sitzen.

Heilige Mutter Gottes, bitte für uns!
Heiliger Josef, du Schutzpatron der Kirche, bitte für uns!
Ihr heiligen Päpste und Bischöfe, bittet für uns!


11
 
 Walahfrid Strabo 13. Oktober 2026 

Was haben die denn geraucht? Und das ganze im Hintergrund vor einer anstehenden Lungen-OP ist es noch mehr geschmacklos, als es ohnehin schon ist.


6
 
 Christine 13. Oktober 2026 

...das wundert mich nicht...


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich
  3. Neue Vatikan-Kommunikationschefin Montserrat Alvarado gibt Einblick in ihre Ideen
  4. „Alles wieder in den Urzustand versetzen“: Das Oxford Oratory wird wieder einen Hochaltar errichten
  5. Wenn das Scrollen in die Gnade eintaucht
  6. Äthiopien: Mehr als 60 Tote bei Angriffen auf Christen
  7. Venezuela: Machado kehrt zurück und besucht Marienheiligtum
  8. Waffenruhe für Oleschky: Papst-Appell für besetzte Stadt greift
  9. Vatikan-Außenminister: Papstreise nach USA 2027?
  10. “As a bishop, my duty is to proclaim the faith of the Church”
  11. Erzbischof Marini über Johannes Paul II.: Er war für mich ein zweiter Vater
  12. ‚Ghost Soldier‘ – Action-Film mit Jim Caviezel in der Hauptrolle und Gebet zum Erzengel Michael
  13. ‚Big Bang Theory‘-Produzent warnt: Gesellschaften ohne Gott fallen in Tyrannei
  14. "Österreich-Feier" im Stephansdom mit Lichterprozession und Pummerin
  15. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz