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Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"3. September 2026 in Weltkirche, 26 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Was ist eigentlich eine "Sünde gegen die Schöpfung und den Schöpfer"? Der Vatikan will es genau wissen - Hintergrundbericht von Kathpress-Rom-Korrespondent Ludwig Ring-Eifel
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Der Vatikan befasst sich erstmals ausführlich mit der Frage, ob es im Umgang des Menschen mit der Natur eine "Sünde gegen die Schöpfung und gegen den Schöpfer" gibt und was dies bedeutet. Die Internationale Theologenkommission des Vatikans veröffentlichte am Dienstag das Dokument "Sorge für das Gemeinsame Haus", das sich dieser Frage und weiteren Themen im Bereich Ökologie widmet. Das Gremium berät das vatikanische Glaubensdikasterium; der Text wurde von Glaubenspräfekt Kardinal Víctor Fernández genehmigt.
Neben biblischen und theologischen Grundlagen der christlichen Umweltethik enthält das Dokument ausführliche Überlegungen zum Begriff der "Sünde gegen die Schöpfung, den Schöpfer und die Mitgeschöpfe". Die Päpste Johannes Paul II., Benedikt XVI. und Franziskus hatten zwar vereinzelt von "Sünden gegen die Natur" gesprochen, doch fehlte bislang eine klare theologische Definition und Einordnung.
Die Theologenkommission erklärt dazu nun: "Die Übertretung des ursprünglichen Plans Gottes führt zum Bruch der drei wesentlichen Beziehungen, in denen der Mensch seine Existenz entfaltet: mit Gott, mit den anderen Menschen und mit der Schöpfung. Dies führt unweigerlich zu einer Verschlechterung auf der persönlichen, der sozialen und der gesamtheitlichen Ebene." 
Umkehr der Lebensweise
Laut dem Theologenpapier erfordern auch Sünden gegen die Schöpfung eine "radikale Umkehr". Neben technischen Anpassungen und Gesetzesänderungen sei "an der Wurzel ein Wechsel der kulturellen Werte" erforderlich. Einzelne und Gesellschaften seien aufgefordert, "ihre Lebensweise aus ökologischer Sicht wirklich und wesentlich zu verändern". Dies betreffe alle sozialen Gruppen und alle Länder.
Neben der Verantwortung des Einzelnen müsse auch die kollektive Verantwortung und die Konsequenzen der Entscheidungen großer wirtschaftlicher Akteure angegangen werden. Der Grund: Sie "gefährden das Überleben des Menschen und anderer Spezies auf dem Planeten",
Ausführlich zitiert das Papier die Amazonas-Synode von 2019. Sie formulierte damals: "Wir schlagen vor, ökologische Sünde zu definieren als eine Handlung bzw. Unterlassung, die sich gegen Gott, gegen die Mitmenschen, gegen die Gemeinschaft und gegen die Umwelt richtet. Sie ist eine Sünde gegen zukünftige Generationen. Sie wird erkennbar in Handlungen und Verhaltensweisen, die das harmonische Zusammenspiel der Umwelt vergiften und zerstören, die Prinzipien der wechselseitigen Abhängigkeit aller Geschöpfe verletzen, die Netze der Solidarität zwischen ihnen zerreißen und die Kardinaltugend der Gerechtigkeit missachten."
Sünde gegen den Schöpfer
Die Theologenkommission schlägt ferner vor, die ökologische Sünde ähnlich zu begreifen wie die "gesellschaftliche Sünde" und die "Strukturen der Sünde", die bereits Papst Johannes Paul II. angeprangert hatte. Sie gehen über den individuellen Begriff der Sünde hinaus, wie ihn die klassische katholische Theologie über Jahrhunderte kannte.
Ferner betont die Kommission, es gehe um strikt theologische Fragen, fachfremde Begriffe wie "Ökozid" sollten daher vermieden werden. Wörtlich heißt es in dem Papier, die Sünde gegen die Umwelt solle verstanden werden als "Sünde gegen die Schöpfung und den Schöpfer, insofern sie das verletzt, was der Schöpfergott wollte". Weiter schreiben die Theologen: "Wir missachten dann nicht nur Gottes Plan und misshandeln die Schöpfung, sondern schaden auch unseren Nächsten, insbesondere den Ärmsten und den kommenden Generationen."
Zugleich distanziert sich die Kommission von der Lehre des sogenannten Ökozentrismus, der die Spezies Mensch als bloßen Störfaktor in der Natur ansieht und seine Dezimierung im Sinne des Naturschutzes begrüßt. Diese Extremposition widerspreche der Lehre der Kirche.
Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto: Papst Leo segnet ein Stück Gletschereis aus Grönland (c) Vatican Media
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Lesermeinungen| | Versusdeum 8. September 2026 | | | | @Wilolf Danke für den Hinweis. Habe 1:1.000.00*400 gerechnet. War das dann quasi "auf 1% gerechnet" und ich muss es erst noch x100 nehmen? Nun ja, in Algebra war ich nie gut, dachte aber eigentlich, dass wenigstens der Dreisatz soweit klappt. Nun ja, immerhin habe ich es offenbar wenigstens geschafft, die Veranderthalbfachung der Staatsschulden einigermaßen fehlerfrei auszurechnen. |  0
| | | | | Wilolf 7. September 2026 | | | | @versusdeum: Bitte keine Kommafehler, die sind der Glaubwürdigkeit nicht zuträglich.
400 ppm (also 400 Millionstel) CO2 in der Atmosphäre ist richtig. Aber das sind nicht 0,0004 Prozent sondern 0,04 Prozent (Hundertstel) oder auch 0,4 Promille (Tausendstel) also 100mal so viel wie von Ihnen genannten 0,0004 Prozent. |  0
| | | | | Versusdeum 7. September 2026 | | | | Zur Erderwärmung durch Luftreinhaltungsmaßnahmen siehe z.B. den verlinkten ZEIT-Artikel "Saubere Luft hat den Planeten erwärmt". www.zeit.de/wissen/umwelt/2024-05/modell-studie-schiffahrt-luftverschmutzung-erderwaermung |  0
| | | | | Versusdeum 7. September 2026 | | | | Und bitte die großen Metastudien zur Kenntnis nehmen, die als erste eine mit den klassischen Modellen nicht erklärbare signifikante Erwärmung im pazifischen Raum berechnet hatten: Beide machen dafür Luftreinhaltungsmaßnahmen verantwortlich, die eine in China, die andere durch schwefelarme Schiffsdiesel (kurz gesagt: CO2 - abkühlender Rauch* = Erwärmung). Und nein, eine der Studien stammte von einer US-Universität, bei der anderen weiß ich es nicht mehr.
Im Übrigen begannen auch in Europa die Temperaturen erst in den 1980ern signifikant anzusteigen, also genau in der Zeit, als man z.B. in Autos, Müllverbrennungsanlagen und Fabrikschlote Filter einzubauen begann. Damit endete übrigens auch die Phase, in der man mit einer neuen Eiszeit wegen all des Rauches Panik verbreitete.
Und bitte immer bedenken: Mit nichts kann sich ein Staat derzeit bequemer neue Geldquellen erschließen, als durch Klimasteuern. Der alte Hägar-Witz von der "Steuer auf die Atemluft" - jetzt ist sie da!
* Abschattung direkt bzw. als Kristallisationskeim für Wolken |  0
| | | | | Versusdeum 7. September 2026 | | | | Aber bitte den Passus ergänzen: "Gilt nicht für Staaten, die bereits jetzt wegen eines Spurengases* und trotz eines nur niedrigen einstelligen Anteils am menschengemachten Anteil an den natürlichen Klimaveränderungen mitten in der Deindustrialisierung sind". Danke.
Oder gleich konsequent alle anderen Sünden streichen, so, wie es die Deutsche Bischofskonferenz in ihrem skandalösen neuen kirchlichen Arbeitsrecht getan hat. Äh Stopp: Alternativen zu wählen, weil alle etablierten Parteien bereits bewiesen haben, dass sie als Regierung bestenfalls absolut unfähig sind**, ist natürlich immer noch ein Kündigungsgrund!
* CO2 hat einen Anteil an der Erdatmosphäre von ca. 400 ppm (0,0004 %) und ist für das Pflanzenwachstum essentiell
** "Die Linke" belegte dies besonders eindrucksvoll als Stasi-, Mauer-Todesstreifen- und Diktaturpartei, als sie noch SED hieß und sich schon damals intensiv um Flüchtlinge kümmerte (wen sie nicht gleich an der Mauer ermordete, den ließ sie in einem Stasi-Gefängnis verschwinden - manche 'nur' jahrelang spurlos, andere für immer) |  0
| | | | | SarahK 5. September 2026 | | | | @Rolando Das ist in meinen Augen das Problem, die fehlende wissenschaftliche Grundlage für die Ursachen der Agenden. Ist egal welche der letzten. Und dann ist es eben sollte die Kirche nicht das predigen?
Mir tun zum Beispiel auch die Menschen leid, die bei den Preisen tanken müssen. Ich war eben tanken weil wir gleich mein Auto nehmen wollen aber theoretisch brauche ich es nicht. Aber wieviele müssen tanken denen es wirklich weh tut, höre ich davon mal vom Vatikan oder in einer Predigt? Ok gehört für mich genauso wenig rein wie Politik oder sonst soziales, aber wenn dann… |  0
| | | | | Rolando 4. September 2026 | | | | elmar69 Das Erdöl ist ein nachfließender Rohstoff, über der ganzen Welt verteilt. Es gibt ihn unter dem Meer, unter der Wüste, unter normalen Land. Mein russ. Arbeitskollege hat einen Schulfreund, Ingeneur in der Erdölförderung in Russland, er sagt das Ölfelder, die vor 30 Jahren leer waren jetzt wieder halb voll sind, das Öl fließt nach, Mineralöl eben, durch den Druck im Erdinneren durch die Mineralien, nicht Fossilien. Es gibt keine Ölknappheit, wenn, dann ist sie künstliche Preispolitik durch Spekulationen. |  0
| | | | | SarahK 4. September 2026 | | | | @Verkuender, da haben sie sw Recht Also bei der Fam meiner Freundin glaube ich nicht dass es verankert ist weil sie als ich sie darauf ansprach meinte es wäre jetzt ganz großes Thema in der Grundschule. Und die Diskussion wäre eher gewesen erzieht eure Kinder bitte nicht Mainstream gerecht und da habe ich keine Lust mehr drauf, das gibt immer Streit.
Und ja natürlich, wäre es besser mal öfter das Auto stehen zu lassen, aber eben aus frei gedachten Stücken. Tatsächlich denke ich das selbst oft und habe diese Woche als ich auf das Drängen einer anderen Freundin nach ich denke 25 Jahren zum ersten mal wieder zum Teamsport gegangen bin und nach dem Training und Testspiel gedacht habe ich sterbe :-) denn ja,ich kenne das ja selbst, fahre ich Samstags mit dem Fahrrad in die „Stadt“, ach ne da kann ich die Reinigungswäsche schlecht abholen(gute Ausrede), nehme ich das Auto und lasse das Dach offen, dann habe ich auch frische Luft. :-))) |  0
| | | | | Wilolf 4. September 2026 | | | | elmar69: Wundert Sie der Sichtwinkel? Die aktuelle Propaganda für überteuerten Flatterstrom lautet nun mal: Der menschengemachte CO2-Ausstoß "gefährdet das Überleben des Menschen und anderer Spezies auf dem Planeten". Genau so, wie es anscheinend in diesem Theologenpapier steht.
In den aktuellen Fernsehmärchen – pardon, Narrativen – ist ja keine Rede davon, dass „giftige Abfälle, Plastik im Meer, abgeholzte Wälder usw.“ das Überleben des Menschen gefährden würde. |  1
| | | | | verkuender 4. September 2026 | | | | @SarahK Man kann sicher davon ausgehen, dass dieses Denken in der Familie ihrer Freundin nicht sehr tief verwurzelt ist. Wäre es das, würde sie erst gar nicht die Frage stellen, ob Auto oder per Fuß. Wäre es das, müsste sich der Sohn zudem nicht erklären, weshalb er zu Fuß gegen wird.
Wenn man die Ansicht vertritt, dass sich ein Gespräch (eine Diskussion muss das gar nicht zwingend sein) ohnehin nicht lohnt, ist Kritik in meinen Augen schwierig.
Ich persönlich finde es gut, wenn Menschen auf Fahrrad umsteigen und zu Fuß gehen, wenn und wo das gut machbar ist. Der Umweltgedanke ist dabei ein Punkt, es geht auch um die Gesundheit. Für die Gesundheit und somit unser von Gott geschenktes Leben tragen wir Verantwortung. Das bequeme und wohlgenährte Christentum zeigt sich oft nicht nur im Denken, sondern auch in entsprechenden Körperformen. Kann krankheitsbedingt sein, sicher. Aber wir sollten nicht allem, was auf Bequemlichkeit entsteht, eine Diagnose verpassen, um es zu rechtfertigen. |  0
| | | | | SarahK 4. September 2026 | | | | @Elmar69 weil es die brainwash Agenda ist Ich bekam mit, dass eine Freundin ihren da noch Grundschul Sohn fragte „bringt Papa dich mit dem Auto oder geht ihr zu Fuß“ und er antwortete konform „wir gehen zu Fuß ich möchte ja nicht mit Schuld daran sein, dass die Unwelt so leidet“ (mir fiel direkt auf, dass es leicht abgewandelt die Corona-Oma Aussage war) . Ich liebe meine Freundin, aber mir fielen direkt im Haus 10 Sachen auf die man „einsparen“ könnte der Umwelt zuliebe. Ich spreche jetzt noch nicht mal von in Urlaub fliegen oder Ähnliches. Und wissen Sie was, es lohnt nicht zu diskutieren man kann nur noch beten, es ist als wäre ein unsichtbarer Vorhang über die Menschen gefallen. |  1
| | | | | elmar69 4. September 2026 | | | | Interessanter Sichtwinkel Bei praktisch allen Kommentaren wird bei "Umweltsünden" an "Klimaschutz" gedacht.
Es gibt aber auch noch die "Klassiker" rund um giftige Abfälle, Plastik im Meer, abgeholzte Wälder usw. |  0
| | | | | elmar69 4. September 2026 | | | | @Rolando Bei dem "Mineralöl" kann ich keine Ironie erkennen, Mineralöl ist ein fossiler Rohstoff. |  0
| | | | | Wilolf 4. September 2026 | | | | @Rolando: Vielen Dank für den Tipp mit der Chronik Die ist einfach Klasse! Ich habe noch nie eine so kurz und prägnant zusammengefasste Dorfchronik über mehr als 1200 Jahre gesehen.
Ein Beispielzitat: „1391 Sehr heißer, trockener und dürrer Sommer. In manchen Gegenden versiegten Brunnen und Bäche, so dass man nicht mehr mahlen konnte. Es wuchs der süßeste Wein seit Menschengedenken.“
Für alle, die das auch interessiert, hier der Link: www.puenderich.de/puenderich/dorfchronik-und-geschichte/chronologie-der-geschichte-von-puenderich/ |  1
| | | | | Rolando 4. September 2026 | | | | Ein paar Beispiele Bin ich für E-Auto, bin ich für Umweltsünden in anderen Ländern, Kobaltgewinnung unter enormen Umweltschädigungen.
Bin ich für Verbrennerautos, nutze ich nachfließendes, nicht fossiles Erdöl, es heißt Mineralöl, nicht Fossilöl, kein Umweltschaden bei der Förderung.
Bin ich für Windräder, bin ich für Umweltsünden, Waldrodung, Infraschalk, Tötung von Großvögeln.
Bin ich für Kraftwerke, wird nichts zerstört.
Das Co2 macht uns gar nichts, es dient dem Wachstum von Pflanzen.
Jer 12,4 Wie lange noch soll das Land vertrocknen, / das Grün auf allen Feldern verdorren? Weil seine Bewohner Böses tun, / schwinden Vieh und Vögel dahin. / Denn sie denken: Er sieht unsre Zukunft nicht.
Die Chronologie von Pünderich an der Mosel zeigt das der Mensch gar nichts am Klima ändert, außer durch sein Mißachten von Gott und seinen Geboten. |  3
| | | | | Richelius 3. September 2026 | | | |
Ich würde sagen, dass die Sünden gegen die Umwelt eigentlich nur eine konkretere Bezeichnung für manche Verstöße gegen das erste, fünfte und siebente Gebot sind. Handeln wir bewusst gegen die Schöpfungsordnung, ist das erste Gebot betroffen, zerstören wir die Lebensgrundlage von Menschen, dann sind das Verstöße gegen das fünfte und vielleicht auch das siebente Gebot.
Allerdings gibt es das Grundübel, dass viele Menschen gar kein gebildetes Gewissen mehr haben. Ihnen fällt gar nicht mehr auf, welches Leid ihr Handeln verursacht. |  1
| | | | | Fragender087 3. September 2026 | | | | Irre, einfach irre der Vatikan sollte mal eine Bibel zur Hand nehmen und dann feststellen, dass Heidentum bedeutet: das Geschöpf anstatt des Schöpfers zu verehren.
Desweitern würde ihnen dann eventuell auffallen, dass der Mensch nicht mehr im Paradies,. welches er zu bebauen und zu behüten hatte, ist. Wir sind auf die Erde geworfen, dort wo alles zwar noch die Ahnung des verlorenen Paradieses hat, es aber definitiv nicht ist, nicht gebaut werden kann. |  1
| | | | | Wilolf 3. September 2026 | | | | „Wir schaden auch (…) den kommenden Generationen.“ Auch gespannt bin ich, wie die Kommission abwägen wird zwischen
- „Umweltsünden“ mit theoretisch prophezeitem Schaden für ie kommenden Generationen
- und realem Verstoß gegen das 7. Gebot durch exzessive Verschuldung auf Kosten der kommenden Generationen. |  1
| | | | | Smaragdos 3. September 2026 | | | |
Ich habe spontan mehrere Beispiele für Sünden gegen die Schöpfung/integrale (!) Ökologie:
- Gelebte Homosexualität
- Transformation des eigenen Geschlechts
- Abtreibung
- Euthanasie
- Künstliche Empfängnisverhütung
- In-vitro-Fertilisation
- Leihmutterschaft
Wenn diese Sünden gegen den Schöpfer und die Schöpfung erst einmal ausgemerzt sind, können wir weiter sprechen. |  5
| | | | | SarahK 3. September 2026 | | | | @Fink Ja gute frage, ich denke abseits der Gebote ist es alles was man durch Gottes Hilfe und in Liebe besser machen könnte aber nicht tut. Ich denke einfach man sollte wo es geht bei dich anfangen und ich nehme das Thema auch schon ernst und wenn ich irgendwo unachtsam weg geworfenen Müll sehe und eine Tonne in der Nähe, hebe ich es auf und beseitige ich es korrekt. Aber und gerade in diesem Feld gibt es soviele Hypocrites und ja Lobbyismus. zum Beispiel Jugendliche die ich kenne verzichten wegen der Umwelt darauf Fleisch zu essen und gucken mich und mein Steak an als kämen wir aus der Hölle und veranstalten dann eine große Techno Party mit Anreise von zig Freunden, ### Watt Anlage etc Finde den Fehler. Das Problem ist die sehen den Widerspruch gar nicht. |  2
| | | | | CusanusG 3. September 2026 | | | | Völlig sinnlos Da wirkt das letzte Pontifikat leider noch nach. Es reicht völlig aus, mit Verantwortung an die Thematik Umwelt heranzugehen. Alles andere ist völlig sinnlose Zeitverschwendung. |  1
| | | | | Fink 3. September 2026 | | | | Es gibt eine Inflation des Begriffs "Sünde" - "Diät-Sünde", "Umweltsünde" usw. Was ist eine Sünde ? -Das ist eine zentrale Frage für Christen. Da würde ich zur alten, glasklaren Definition zurückkehren: "Eine Sünde ist ein Verstoß gegen die Gebote Gottes".
Selbst die Definition im Weltkatechismus ist mir da zu schwammig/ wolkig. |  4
| | | | | Stefan Fleischer 3. September 2026 | |  | Mir scheint hier werde das Pferd am Schwanz aufgezäumt. Man versucht, von der «Sünde» gegen die Umwelt zu den Sünden gegen Gott zu führen. Dabei ist es doch umgekehrt. Je mehr ich mir meiner Sünden gegen Gott bewusst werde, desto besser erkenne ich auch meine «Sünden» gegen die Umwelt. Wir müssen und wieder bewusst werden, dass Sünden im christlichen Sinn immer zuerst Sünden gegen den Schöpfer sind. Oder anders ausgedrückt, wir müssen alles immer besser vom Zentrum, von Gott her betrachten, dann wird uns alles andere dazu gegeben. «Euch aber muss es zuerst um SEIN Reich und um SEINE Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben.» (Mt 6,33) Oder anders gesagt, wir müssen uns zuerst um das ewige Heil sorgen. Dann werden wir auch lernen, uns in richtiger Art und Weise um das irdische zu sorgen. |  2
| | | | | SarahK 3. September 2026 | | | | @Wilolf stimme ihnen zu, dass die Gefahr lauern könnte Und wenn die Kirche in Deutschland wirklich ökologisch umkehren möchte, hätte ich da allerdings noch ein paar ganz praktische Vorschläge: sämtliche Veranstaltungen streichen, die nicht unmittelbar mit den Sakramenten oder dem sonntäglichen Gottesdienst zu tun haben – das spart Strom, Heizkosten, Fahrtkosten und ganz nebenbei jede Menge Atemluft. Stattdessen Kräfte bündeln und Fahrgemeinschaften organisieren, damit möglichst alle wenigstens sonntags zur Heiligen Messe kommen können. Das wäre dann vielleicht mal Ökologie mit katholischem Wirkungsgrad – weniger reden, weniger Ressourcen verbrauchen und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Ich fand es letztens wunderbar als ich mit jemanden aus Saudi darüber sprach wie die Welt so bescheuert werden konnte und er G*eta T**unberg nicht kannte und als ich ihm die Story meinte „poor girl“. |  1
| | | | | sdamon 3. September 2026 | | | | danke kath.net für den Artikel - wie gut zu wisen, dass der Vatikan keine anderen Probleme hat.
Es steht doch geschrieben, was geschieht:
"Die Völker gerieten in Zorn. Da kam dein Zorn und die Zeit, die Toten zu richten: die Zeit, deine Knechte zu belohnen, die Propheten und die Heiligen und alle, die deinen Namen fürchten, die Kleinen und die Großen, die Zeit, alle zu verderben, die die Erde verderben." (Offb 11,18) |  2
| | | | | Wilolf 3. September 2026 | | | | Nicht ungefährlich Gibt es dann das 11. Gebot: Du sollst möglichst viel Geld für Ökostrom ausgeben? Soll die Kirche vor den Karren irgendwelcher Lobbyisten gespannt werden?
Alleine der Begriff „Um-Welt“ scheint mir schon zweifelhaft: Er beinhaltet die Aussage, dass die Welt aus zwei voneinander getrennten Dingen besteht: Dem Menschen und seiner Umwelt.
Tatsächlich ist aber der Mensch ein Teil der Schöpfung – nicht ihr Gegenspieler. Er soll sich die Erde untertan machen. Aber nicht als Tyrann, sondern als Lehnsherr, der für den Schutz seiner Untertanen verantwortlich ist.
Einfach wird das nicht: Ich bin gespannt, welchen Versuchungen diese Kommission erliegen wird. |  3
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