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"Angriffe auf Christen werden in Deutschland ignoriert"vor 7 Stunden in Deutschland, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
WELT-Kommentatorin Dorothea Schupelius warnt vor fataler Gleichgültigkeit - Deutschland europaweit nach Frankreich auf Platz 2 bei christenfeindlichen Vorfällen
Berlin (kath.net/gem/rn)
„Alle Religionen sind gleich. Aber manche sind gleicher als andere. Wer Christen angreift, beleidigt oder aus dem öffentlichen Raum drängt, muss in Deutschland nur selten mit größerer Empörung rechnen.“ Mit diesen klaren Worten kritisiert die Journalistin Dorothea Schupelius in einem aktuellen Kommentar für die Tageszeitung WELT eine gefährliche Doppelmoral in der deutschen Öffentlichkeit und Politik im Umgang mit Christenfeindlichkeit. Während Angriffe auf andere Religionsgemeinschaften zu Recht scharf verurteilt würden, herrsche bei antichristlichen Vorfällen oft ohrenbetäubendes Schweigen oder eine verharmlosende Relativierung.
Als eklatantes Beispiel nennt Schupelius das Café „Stay“ der freikirchlichen Zeal Church in Leipzig. Innerhalb von nur zwei Jahren wurde die Einrichtung sage und schreibe 26-mal von Linksextremen attackiert: Scheiben wurden eingeworfen, Fassaden mit Farbe und Hassparolen beschmiert, und an Heiligabend wurde sogar Buttersäure in den Räumen verspritzt. Die Konsequenz: Das Café musste schließen. 
Doch eine Welle der Solidarität oder öffentliche Empörung blieb aus. Stattdessen sei versucht worden, die Taten umzudeuten. Besonders befremdlich sei die Reaktion der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens gewesen. Diese erklärte auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur IDEA, sie sehe darin keinen Angriff auf die Religionsfreiheit. Es sei schließlich „kein religiöser Betrieb“, sondern ein „Wirtschaftsbetrieb“ attackiert worden, und das Motiv der Täter sei „nicht religiös, sondern ethisch“. Schupelius zieht hierzu einen klaren Vergleich: „Man stelle sich vor, es wäre ein muslimisches Café gewesen. Zu Recht wäre die öffentliche Empörung groß.“
Auch andere Vorfälle zeigen laut der Kommentatorin, wie gleichgültig die Gesellschaft auf Angriffe gegen das Christentum reagiert. Als im niedersächsischen Delmenhorst im Mai Unbekannte in einer Kirche Bibeln und Gesangbücher anzündeten, wiegelte die Polizei schnell ab und sah keinen politischen Hintergrund. Da Christen auf das Verbrennen ihrer heiligen Schriften im Regelfall nicht mit Gewalt reagieren, sei das Thema in den Medien sofort wieder ad acta gelegt worden.
Ebenso geräuschlos verlief eine gezielte Provokation in Regensburg: In der Basilika Sankt Emmeram drehte eine Popsängerin ohne Genehmigung ein Musikvideo zu einem Song mit dem provokanten Titel „You believe in Jesus, I believe in Pussy“. Während der zuständige Pfarrer Roman Gerl von einem „absoluten No-Go“ und einer massiven Verletzung religiöser Gefühle sprach, blieben politische Reaktionen völlig aus. Dass das Video schließlich entfernt wurde, lag lediglich an der fehlenden Drehgenehmigung. Auch hier stellt Schupelius fest: Ein vergleichbarer Clip in einer Moschee hätte eine völlig andere gesellschaftliche Dynamik ausgelöst.
Dass es sich dabei nicht um Einzelfälle handelt, belegen harte Zahlen. Schupelius verweist auf die Beobachtungsstelle für Intoleranz und Diskriminierung gegen Christen in Europa (OIDAC) mit Sitz in Wien. Demnach gab es im Jahr 2024 in Deutschland 471 registrierte Opfer von Gewalt gegen Christen. Damit belegt Deutschland im europaweiten Vergleich hinter Frankreich den unrühmlichen zweiten Platz bei christenfeindlichen Vorfällen. Besonders gefährdet seien dabei christliche Konvertiten und Gläubige mit Migrationshintergrund.
Schupelius warnt eindringlich vor den Folgen dieser Gleichgültigkeit. Die Werte, auf denen das deutsche Gemeinwesen ruht – wie die Menschenwürde, die Gewissensfreiheit und die Religionsfreiheit –, seien historisch zutiefst christlich geprägt. Wer wegsieht, wenn das Christentum systematisch aus dem öffentlichen Raum gedrängt wird, schade letztlich der gesamten Demokratie: „Wer das Christentum aus dem öffentlichen Raum drängt, greift unsere freie Gesellschaft an.“
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Lesermeinungen| | Seeker2000 vor 5 Minuten | | | |
Der eigentliche Skandal ist doch, dass selbt die eigenen Hirten - egal welcher Domination - bei diesem Thema Schweigen. Wenn gegen eine andere Glaubensrichtung - nicht christlich - auch nur ein schräges Wort kommt, gehen dieselben Leute auf die Barrikaden, aber bei der eigenen Religion, wo man Haltung zeigen sollte, herrscht ohrenbetäubendes Schweigen.
Es fehtl am Selbstverständnis und an einer konsequenten Haltung.
Wo wir wieder bei der Fähnchen-im-Wind Mentalität wären.
Und wehe die Gläubigen machen dan Mund auf, dann sind sie intolerant, Hardliner und Konservative. |  0
| | | | | Fragender087 vor 3 Stunden | | | | Tja ich komme mir schon lange vor wie ein Ureinwohner Nordamerikas, der sieht wie sich andere breit machen im Land, was zur Folge hat, dass er nicht mehr so leben kann, wie gewohnt, Die Büffel die verschwinden die Prärie die zu Farmland wird usw., und der erleben muss, von seinen Häuptlingen immer wieder und immer wieder beschwichtigt zu werden. Man lese die alten Geschichten, auch und wenn sie heutzutage wegen der Wortwahl geächtet sind, da erkennt man genau den hierzulande zu beobachten Mechanismus. |  0
| | | | | Versusdeum vor 3 Stunden | | | | Gibt es etwa doch noch Grenzen für Linksextremisten und Islamisten? Das ZDF hat einen Song abgesetzt, in dem Linksextremisten detaillierte Handlungsanweisungen für die komplette Zersetzung des Lebens Andersdenkender geben (die Kommunisten der Stasi hatten das perfektioniert!) und am Ende des Songs sogar Linksterroristen grüßen, u.a. den Mann, der, neuerdings als "Maja" als Mitglied der "Hammerbande" vor Gericht sitzt, weil sie mehrere Personen, die sie für Rechtsextremisten hielten, mit Hammern u.ä. angegriffen hatten. |  0
| | | | | Versusdeum vor 5 Stunden | | | | @Hängematte In den woken Ideologien sind indigene Weiße qua Geburt "privilegiert" und kann es deswegen angeblich auch gar keinen Rassimus gegen Weiße geben. In diesem Denken sind folglich auch nach Rasse und Geschlecht diskriminierende "Quoten" OK, die weiße Männer gleich mehrfach diskriminieren.
Inwieweit die über 1400 von Pakistanis missbrauchten und zwangsprostituierten weißen Mädchen und jungen Frauen aus Rotherham mehr als 10 Jahre lang "privilegiert" waren, würde ich mir gerne erklären lassen. Und es gab ja zig Rotherhams in GB! Ein Parlamentsabgeordneter schätzt die Gesamtzahl aller Opfer sogar auf eine sechsstellige Zahl! Kein Wunder, dass die Indigenen inzwischen aufbegehren. Aber für sie hat man ja sofort Schnellgerichte eingerichtet, die schon nach Tagen jahrelange Haftstrafen verhängten. Und 2 Wochen später wurde ohne jeden Kontext gemeldet, dass man in GB sogar Schwerverbrecher vorzeitig freilassen müsse, weil die Gefängnisse überfüllt seien. Kann man sich nicht ausdenken! |  0
| | | | | Gipsy vor 5 Stunden | |  | Den Mainstream brauchen Christen nicht. Sie brauchen Unterstützung untereinander , aber da liegt einiges im Argen.
Weil sie sich untereinander nicht einig sind, sind sie einer Verfolgung schutzlos ausgeliefert. |  1
| | | | | Hängematte vor 7 Stunden | | | | Warum schreien die Mainstream-Medien da nicht auf? Das ist Rassismus gegen die "Ureinwohner"!!!! |  2
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