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"Wer hat eigentlich die Rechte an der Bibel? Gott? Nein! Wie kommen Sie denn darauf?!"vor 8 Stunden in Kommentar, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
„Wie sagte Jesus doch gleich: 'Gehet hinaus in die ganze Welt! Aber: Hey, Jungs – beachtet das Copyright, OK?!'“ Satirischer Gastbeitrag von Josef Bordat
Bonn-Berlin (kath.net) Wer hat eigentlich die Rechte an der Bibel? Genauer: das Copyright an den Lesungstexten des Sonntags? Gott? Nein! Wie kommen Sie denn darauf?! Die Autoren der Texte, also zum Beispiel Paulus, der ständig Briefe schrieb, weil sein Internet nicht funktionierte? Nein, auch nicht.
Rechteinhaber an den Perikopen für den liturgischen Gebrauch ist – Achtung! – die „Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet“. Das stellte die DBK – genauer: die Unterkommission Urheber-, Medien- und Verlagsrecht des Verbandes der Diözesen Deutschlands – schon vor einigen Jahren in dem Informationsschreiben „Genehmigungspflicht für den Abdruck von Textpassagen aus liturgischen Büchern (Gebete, biblische Lesungen)“ gerichtsfest klar. Brief der Korintherkacker an die Gemeinden.
Wer fortan die Lesungen kommentieren will und sie dazu einfach so in den Pfarrnachrichten abdruckt oder auf die Gemeindehomepage hochlädt, begeht eine Copyrightverletzung.
Und der „Schott“? Ja, der hat sich bereits eine Erlaubnis geholt, wie seit eniger Zeit auf der Website zu lesen ist. Die „darin enthaltenen biblischen Texte“, so ist zu lesen, „sind Bestandteil der von den Bischofskonferenzen des deutschen Sprachgebietes approbierten (revidierten) Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift (1980/2016)“.
Wie sagte Jesus doch gleich: „Gehet hinaus in die ganze Welt! Aber: Hey, Jungs – beachtet das Copyright, OK?!“
Aus: Josef Bordat, Blick ins Spiegeluniversum. Neue satirische Versuche, Ahrensburg 2023, S. 20. 
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Lesermeinungen| | Fink vor 4 Stunden | | | | 2016 ist die überarbeitete (revidierte) Übersetzung der "Einheitsübersetzung" in Kraft getreten. Mit geringen aber doch wahrnehmbaren Änderungen zur Übersetzung von 1980.
Das von mir verlinkte Hörbuch ist die Ursprungsversion, wie mir gerade aufgefallen ist. Anscheinend ist diese (veraltete) Ursprungsversion für das Internet (YouTube) freigegeben- nicht aber die neue aktuelle Version !? Ja ja, das Copyright auf die Bibel... |  1
| | | | | Fink vor 5 Stunden | | | | Die Bibel (Einheitsübersetzung) als Hörbuch in 15 Folgen gibt es exklusiv vom Katholischen Bibelwerk Stuttgart. Die haben offensichtlich das Copyright auf die gedruckte und gesprochene Version der Einheitsübersetzung.
Das EWTN-Fernsehen hatte die Evangelien u.a. als Video produziert (hervorragend gesprochen vom Schauspieler Martin Ploderer). DÜRFEN DIE DAS ? (Ironie). www.youtube.com/watch?v=4etj8W3VH38&list=PLTCCMPSt7WjBh1ETCpEVG0h4eb4taXBdp |  1
| | | | | harvester vor 5 Stunden | | | | Das ist leider keine Satire, sondern die Realität. Auch in der evangelischen Kirche. Die EKD hat das Copyright auf die aktuellen Revisionen der Lutherbibel. (Bis Luther 1912 frei!) Und die EKD hat es tatsächlich schon fertiggebracht, die Benutzung der Lutherbibel zu verbieten. Die Antragsteller waren zu fromm bzw. zu konservativ im Bibelverständnis. |  1
| | | | | dalet vor 8 Stunden | |  | Gericht Soll die Deutsche Bischofskonferenz die Pfarren doch verklagen, wenn sie ungefragt - unerlaubt - Bibeltexte veröffentlichen! |  0
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