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Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen

13. Juni 2026 in Chronik, 9 Lesermeinungen
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Neue ungarische Regierung soll laut Medienberichten bisherige Blockadehaltung aufgegeben haben.


Brüssel (kath.net/ KAP) 
Nach dem politischen Wechsel in Ungarn könnte es nun für den Moskauer Patriarchen Kyrill ernst werden und er sich doch noch auf einer EU-Sanktionsliste vorfinden. Das berichtet das Portal "Euronews". Demnach wurde der Patriarch bereits auf die Liste der Personen gesetzt, die für die neueste Sanktionsrunde der EU gegen Russland in Betracht gezogen werden. Diplomaten, die von "Euronews" zitiert werden, gaben an, sein Name sei erneut ins Gespräch gekommen, nachdem frühere Bemühungen im Jahr 2022 gescheitert waren, als Ungarn den Vorschlag blockierte.


Die EU wollte Kyrill schon im Frühjahr 2022 auf die Sanktionsliste setzen, weil dieser den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine von Anfang an unterstützte. Doch Ungarns damaliger Regierungschef Viktor Orbán legte sich quer. Die Russisch-orthodoxe Kirche dankte infolgedessen Ungarn für das Abwenden der Sanktionen. Das Außenamt des Moskauer Patriarchats teilte mit, Außenamtsleiter Metropolit Hilarion (Alfejew) habe bei einem Besuch in Budapest im Namen der Kirche die "harte Haltung" der ungarischen Regierung gegen geplante EU-Restriktionen gegen Patriarch Kyrill gewürdigt.
Laut Quellen von "Euronews" hat die aktuelle ungarische Regierung eine andere Haltung in der "Causa Kyrill" eingenommen. Noch soll es aber keine endgültige Entscheidung geben. Alle Sanktionen bedürfen der Zustimmung aller 27 EU-Mitgliedstaaten. Einzelpersonen könnten während der Verhandlungen noch von der Liste gestrichen werden, falls kein Konsens erzielt werden kann. Das nächste Sanktionspaket soll bis Mitte Juli beschlossen sein.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Archiv


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Lesermeinungen

 Richelius 15. Juni 2026 
 

@ Martinus Theophilus

Um mit Putin zu reden wird man die russische Armee zuerst vernichten müssen…


1
 
 chorbisch 14. Juni 2026 
 

@ Martinus Theophilus

Aber so lange Putin und seine Getreuen von der Ukraine die totale Unterwerfung unter ihren politischen Willen fordern, wird es schwer sein, miteinander zu reden.

Es mag für Putin schmerzhaft sein, dass die Grenzen Rußlands heute anderes verlaufen als zu Sowjetzeiten. Aber das kommt in der Geschichte öfter vor, er sollte sich damit abfinden.

Würde der französische Präsident plötzlich die Rheingrenze fordern, würde ihn niemand ernst nehmen. Nur Putin findet auch im Westen für seinen Grenzrevisionismus immer noch Verständnis (Damit meine ich nicht Sie!)


1
 
 rosenstaedter 14. Juni 2026 
 

Der gute Mensch von Saratow (Russland): Bischof Clemens Pickel

ein Bischof nicht überreich an Talenten von Gold und Silber sondern "Wo Gott und Liebe ist - Da ist Gott":

https://www.youtube.com/watch?v=FVG5kWQUa_k

Der Film ist 14 Jahre alt, aber sicher noch hochaktuell!

Im krassen Widerspruch vom sogenannten Patriarchen von Moskau!


1
 
 rosenstaedter 14. Juni 2026 
 

Wladimir Gundjajew ist ein armer Mann und die Torte zum Himmel bleiben ihm verschlossen

mit einem Vermögen in Talenten, Basis 4 Milliarden US£, Frage an KI:

"Das hängt davon ab, welches antike Talent man meint. Das attische Talent (im antiken Griechenland) wog etwa 26 kg Silber.

Nehmen wir 4 Milliarden US-Dollar und rechnen sie in Silber-Talente um:

Silberpreis grob: ca. 1.000 USD pro kg (schwankt stark).

Ein Talent = 26 kg Silber ≈ 26.000 USD.
4.000.000.000 USD ÷ 26.000 USD ≈ 154.000 Talente.

Also entsprechen 4 Milliarden Dollar ungefähr 150.000 attischen Talenten Silber (je nach aktuellem Silberpreis vielleicht zwischen 120.000 und 180.000 Talenten).

Zum Vergleich:

Das jährliche Staatseinkommen des klassischen Athen im 5. Jahrhundert v. Chr. lag bei einigen hundert bis wenigen tausend Talenten.

Die Kriegskasse des Alexander der Große nach der Eroberung des Perserreichs wird in antiken Quellen auf etwa 180.000 Talente geschätzt."


1
 
 Richelius 14. Juni 2026 
 

@ lamwool

Ich habe nicht gesagt, dass es für die Sanktionen keinen Grund gibt.
Aber: Kyrill unternimmt alles, um den Krieg in der Ukraine zu einem „Heiligen Krieg“ gegen den Westen zu stilisieren. Die Sanktionen würden ihm dabei sehr helfen, während sie für ihn persönlich vermutlich kaum Konsequenzen haben dürften. Das heißt, es könnten sich mehr Soldaten für den Krieg in der Ukraine melden, die dann auch noch besser motiviert wären. Das wäre gerade jetzt ein deutlicher Rückschlag für die Ukraine.


0
 
 chriseeb74 14. Juni 2026 
 

Einer der schlimmsten Hetzer...

es wird Zeit, dass der Kerl auf die Liste kommt!
Ein bösartiger Wolf im Schafspelz!


1
 
 Martinus Theophilus 14. Juni 2026 
 

Sanktionitis wird Krieg nicht beenden.

@Richelius: Volle Zustimmung. Im übrigen wird man auch mit 50 oder 100 weiteren Sanktionspaketen der EU diesen Krieg nicht beenden. Papst Leo XIV. hat völlig recht: Konflikte kann man nur lösen, indem man miteinander redet.


0
 
 lamwool 13. Juni 2026 
 

Lasten ?

Ich habe in Google eingegeben: 'Kyrill Vermögen', mehrere Stellen nannten sein Privatvermögen auf
4 Milliarden US$; wohlverstanden Privatvermögen.
So und jetzt frage ich hier, wie ist solches 'redlich' möglich. Ich weiss es nicht, aber dass es eines Kirchlichen Oberhauptes nicht gut ansteht, das meine ich.
Für mich eindeutig Zeit, ihn auf die Liste zu setzen.
Und wenn er Märtyrer wird, warum nicht. Bei Islam-Terroristen ist das auch so. Ist ihr tun damit gerechtfertigt...


1
 
 Richelius 13. Juni 2026 
 

Keine gute Idee; Kyrill wird so für die einfachen Russen zum Martyrer.


1
 

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