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Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriumsvor 4 Stunden in Weltkirche, 6 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Sr. Alessandra steigt zur Chefin der Entwicklungsbehörde auf, sie ist Don-Bosco-Schwester und lehrt als Professorin Wirtschaftswissenschaften - An ihrer Seite wird Kardinal Baggio als Pro-Präfekt stehen - Künftig drei Kurien-Präfektinnen
Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die Ordensfrau und Ökonomin Alessandra Smerilli (51) wird Chefin der vatikanischen Entwicklungsbehörde. Die Ernennung durch Papst Leo XIV. teilte der Vatikan am Dienstag mit. Ab dem 1. September ist die Italienerin die dritte Frau an der Spitze eines der insgesamt 16 Dikasterien der Kurie, die mit Ministerien vergleichbar sind.
Bereits seit 2022 ist Smerilli Vize der Behörde, die offiziell "Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen" heißt und sich mit Umweltschutz, Migration und humanitären Notsituationen befasst. Der bisherige Präfekt, Kardinal Michael Czerny, vollendet am 18. Juli sein 80. Lebensjahr und geht nach fünf Jahren in diesem Amt in den Ruhestand.
Als Pro-Präfekten stellt der Papst Kardinal Fabio Baggio (61) Smerilli zur Seite. Er ist bisher sogenannter Untersekretär der Behörde, genauso wie der slowakische Priester Jozef Barlas (41), der nun zum Sekretär aufsteigt. 
Spannungen statt Synergien
Das Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen wurde 2017 von Papst Franziskus (2013-2025) gegründet und umfasst die früheren Aufgabengebiete der Päpstlichen Räte für Gerechtigkeit und Frieden, für Migranten und für Gesundheit. Ebenfalls integriert wurde der Rat "Cor unum".
Was Synergien schaffen sollte, führte zunächst zu Spannungen. Der Papst verlängerte die bisherige Leitung nicht und übergab sie an Czerny und Smerilli - ein damals historischer Schritt. Denn noch nie zuvor hatte eine Frau einen solch hohen Vatikanposten besetzt.
Zwei weitere Präfektinnen
Smerilli, die den Don-Bosco-Schwestern angehört und als Professorin Wirtschaftswissenschaften lehrt, ist mit ihrer neuen Ernennung die dritte Präfektin im Vatikan. Die italienische Ordensschwester Simona Brambilla (61) wurde Anfang 2025 zur Leiterin des Ordensdikasteriums ernannt, ebenfalls mit einem Pro-Präfekten an ihrer Seite. Im Juni ernannte der Papst die erste Laiin zu einer Präfektin: Die US-Amerikanerin Maria Montserrat Alvarado (39) soll ab November die Kommunikationsbehörde des Vatikans leiten.
(Website des Dikasteriums: www.humandevelopment.va)
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Foto: Papst Leo und Sr. Alessandra Smerilli (c) Vatican Media
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Lesermeinungen| | Versusdeum vor 2 Stunden | | | | Und was ist mit Pius? Auch ihnen war hier (Artikel? Forum?) vorgeworfen worden, sie würden seelsorgliche und Leitungsfunktionen im Bischofsamt trennen, wie es bis zum II. Vatikanum möglich war, da sie sich als reine "Weihbischöfe" allein für die Seelsorge verstünden. Und jetzt wird eine sehr umstrittene Neuerung des letzten Pontifikats, die offenbar das gleichr tut, nicht nur nicht korrigiert, sondern sogar neue Fakten geschaffen! Und jetzt? |  0
| | | | | Versusdeum vor 2 Stunden | | | | @anjali Ich denke, "Ordensfrau" ist der schönere Ausdruck. Ansonsten gilt: Entweder ein Amt ist einem (Diakon oder) Piester vorbehalten, oder nicht (oder es hat gar nur ein gültig geweihter Priester entsprechende göttliche Vollmachten). Als ich einmal sehr zurückhaltend einen Priester darauf ansprach, dass eine Frau gepredigt hatte, pflaumte er mich beleidiht an: "Was wollen Sie, das war doch eine Ordensfrau!" und ließ mich stehen. Jesuit. Nichts verstanden. Setzen. Sechs. |  0
| | | | | SpatzInDerHand vor 2 Stunden | |  | Das ist definitiv kein geistliches Amt und kann selbstverständlich auch von einer Frau oder einem Laien ausgeübt werden. Ich habe Hoffnung, dass es sich hier auch nicht um eine inhaltlich im Glauben verirrte/verwirrte Person handelt, wie das in den sünodalen Ländern so gern gesehen wird... - treue Laien bzw. in diesem Fall treue nichtpriesterliche Ordensleute sind meines Erachtens herzlich eingeladen, an der Auferbauung des Leibes Christi fachkundig mitzuarbeiten. Gottes Segen für diese Ordensfrau! |  2
| | | | | anjali vor 2 Stunden | | | | Kirchenführung Na ja, wenn es jedenfalls Nonnen sind! Weltliche Personen in der Führung der Kirche finde ich nicht so gut. |  1
| | | | | Cosmas vor 3 Stunden | | | | Passende Bekanntgabe am Tag der Bischofsweihen der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Ecône Videant Consules... |  1
| | | | | Patroklos vor 3 Stunden | | | | Bedenkliche Entwicklung Es zeichnet sich immer mehr ab, daß, bei Wiederherstellung der "klassischen" äußeren Form, die kirchenpolitische und theologische Linie von Papst Franziskus in allem fortgeführt wird.
Zum konkreten Fall möchte ich nur die widersprechende Regelung im CIC can. 129 § 1 sowie den entsprechenden Artikel von Martin Grichting dazu (Link) erwähnen.
Alles scheint derzeit Platz in der Kirche zu haben- außer der (eigenen) Tradition. Eine bedenkliche Entwicklung. www.kath.net/news/89196 |  4
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