Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. Vatikan sieht Kirche vor Traditionsbruch
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  6. „Die trügerische Taktik der stillen Revolution“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  9. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  10. Good news - Vatikan: Papst Leo ist krebsfrei und braucht keine weitere Therapie!
  11. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  12. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  13. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  14. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘

13. Juni 2026 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Harald Martenstein kritisiert in seiner Kolumne die unterschiedlichen Standards, die in den Medien und der Zivilgesellschaft für das Christentum und den Islam angewendet werden.


Berlin (kath.net/jg)
„Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn“, schreibt der Journalist Harald Martenstein in seiner Kolumne in der BILD-Zeitung. Er nimmt in seinem Beitrag die Doppelmoral des ZDF und der „sogenannten Zivilgesellschaft“ gegenüber dem Christentum einerseits und dem Islam andererseits aufs Korn.

Das ZDF hatte vor kurzem auf seiner Internetseite den katholischen Feiertag Fronleichnam erklären wollen und den Text mit dem Titel „Happy Kadaver“ überschrieben. Nach heftiger Kritik wurde die Überschrift geändert und der Hinweis gegeben, man habe keine religiösen Gefühle verletzen wollen.


Martenstein zitiert seinen Kollegen Ulf Poschardt, Herausgeber der WELT, der das ZDF aufgefordert hatte, einen ähnlichen Scherz auf Kosten des Islam zu versuchen. „Das wäre womöglich lebensgefährlich“, schreibt Martenstein wörtlich. Außerdem würde die „sogenannte Zivilgesellschaft Kopf“ stehen und dem Sender Islamophobie, Rassismus – als sei der Islam eine Rasse – vorwerfen. 

Der zweite Vorfall den Martenstein aufgreift, betrifft ein christliches Café in Leipzig, welches nach jahrelangem Terror, mutmaßlich von Linksextremen ausgeübt, schließen musste. Die Räumlichkeiten wurden wiederholt mit Buttersäure und Exkrementen verschmutzt, die Scheiben wurden eingeschlagen oder mit Hammer und Sichel beschmiert. 

Einer der Hauptvorwürfe der Angreifer betraf den Umstand, dass die Pfingstkirche, die das Café betrieben hat, nur heterosexuelle Paare traut. „Ich glaube, der Islam hält es ähnlich“, kommentiert Martenstein. Wenn eine Moschee auf die gleiche Weise angegriffen würde wie das Café, „wäre in Deutschland ganz schön was los“, schreibt er wörtlich und wünscht dem ZDF abschließend „Gottes Segen“.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Versusdeum 13. Juni 2026 
 

"Links überholte" Alt-Linke

@JP2B16 Oder sie haben sich gar nicht "bekehrt", sondern wurden einfach "links überholt", so wie der einstige SPD-Linke Thierse, der nicht einsah, warum es plötzlich zig "Geschlechter" geben solle. Wobei die heutigen Linkswolken Ideologien in ihrer Absurdität kaum noch etwas mit einem "links" zu tun haben, das zwischen sozialem Engagement und demokratisch geläuterter Sehnsucht nach dem "real existierenden Sozialismus" (also der damaligen kommunistischen Diktaturen) changierte, aber noch rational dachte. Zu selbstzerstörerischem ideologischen Unsinn wie der Weltklimarettung im Alleingang oder Merkels Multikulti totale "ohne Obergrenze", zu den erwähnten zig "Geschlechtern" (gemeint sind sexuelle bis perverse Vorlieben) oder der sich diametral widersprechenden Grundaussagen der Homo- und Gender-Ideologie hätte Helmut Schmidt nur gesagt: "Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen". Leider starben er und Scholl-Latour zu früh, um der Gottkanzlerin noch die Leviten lesen zu können.


0
 
 je suis 13. Juni 2026 

DAZU PASST AUCH FOLGENDER LINK...

https://apollo-news.net/verfassungsschutz-beobachtet-christen-mit-afd-verbindungen/


0
 
 Versusdeum 13. Juni 2026 
 

Widerstand leisten fast nur die, die aus Erfahrung wissen, was uns droht,

also ehemalige Islamisten, ehemalige radikal Linke oder die Ostdeutschen, denen so manche aktuelle Tendenz aus der Zeit der beiden Erichs (Honecker und Stasi-Mielke) bekannt vorkommt. Nur, dass die (damals West-) CDU nicht mehr Teil der Lösung, sondern Teil des Problems ist - insbesondere durch ihre Nibelungentreue zum zutiefst antidemokratischen "Antifaschistischen Schutzwall II", der praktisch jegliche Oppositionsarbeit sabotiert (teils sogar ganz gezielt durch Gesetzesänderungen NACH Wahlen, die je nach Wahlergebnis so angepasst werden, dass der Opposition parlamentarische Rechte genommen werden).


0
 
 JP2B16 13. Juni 2026 
 

"Bekehrte" Alt-Linke

Martenstein ist wie Broder, Nuhr und viele andere ein Alt-Linker. Die FAZ brachte dazu im Mai einen erhellenden Artikel, warum sie der Linken abgeschworen haben.
Auch Susanne Schröter, Professorin für Ethnologie, zählt zu ihnen. Sie gab zuletzt ein beachtenswertes Interview Roland Tichy zum Thema Islamismus, das hier verlinkt ist.

www.tichyseinblick.de/video/interview/susanne-schroeter-islamismus


2
 
 anjali 13. Juni 2026 
 

Beleidigungen

Ja, das Christentum kann man problemlos beleidigen und angreifen, aber bei dem Islam wagt man das nicht da die sich rächen.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenphobie

  1. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  2. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  3. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  4. „Aufgrund der religiösen Ausrichtung können wir Ihre Dreharbeiten nicht gestatten“
  5. „Beschmierte Kreuze, Sprayparolen, Bekennervideo: Wie Wien mit Kirchen-Vandalismus konfrontiert ist“
  6. Frankreich: Öffentliche Werbekampagne für katholischen Film „Sacre Coeur“ wurde abgelehnt
  7. Bombendrohung bei Hl. Messe in Wien - ÖVP und FPÖ üben Kritik - Schweigen bei 'Katholischer Aktion'
  8. Deutschland: Anzahl der Angriffe auf Christen deutlich gestiegen
  9. Christliche Studenten sprechen über Veranstaltung von Kamala Harris
  10. US-Bundesstaat Oregon verweigert Adoption für christliche Mutter







Top-15

meist-gelesen

  1. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  2. War der katholische Soldat Gus March-Phillipps (+1942) ein Vorbild für die Filmfigur James Bond?
  3. „Lourdes ganz nah: Komm und begegne der heiligen Bernadette“
  4. Papst beruft Wiener Uni-Professor Tück in die Internationale Theologenkommission
  5. Papst sprach auch mit Selenskyj über Lage in Frontstadt Oleschky
  6. Apostolisch und nix anderes
  7. Die Bibel schweigt nicht zur Abtreibung. Es gibt die Zehn Gebote: Du sollst nicht töten!'
  8. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  9. "Ministrant Putins": Tück übt scharfe Kritik an Moskauer Patriarch
  10. „Mehr Katholiken in Afrika als in Europa“
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  13. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."
  14. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  15. Medjugorje-Seher: "Ich bin nur ein Werkzeug"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz