SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
- ZDF hasst Katholiken
- Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
- Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
- Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
- Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
- "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
- Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
- Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
- Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
- Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
- Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
- ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
- Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
- Rektor Jan Frąckowiak: „Ein Priester muss ein Mann des Glaubens sein“
| 
Vier Todesurteile nach verheerendem Kirchenanschlag in Nigeriavor 5 Stunden in Chronik, 2 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Rund vier Jahre nach dem brutalen Angriff auf die katholische Kirche St. Francis in Owo hat ein Bundesgericht in Abuja das Urteil gesprochen. Vier Männer wurden zum Tode verurteilt.
Abuja (kath.net/gem/rn) Es war der Pfingstsonntag 2022, als die Gläubigen in der St.-Francis-Kirche im südwestnigerianischen Owo von einem brutalen Terrorakt überrascht wurden. 41 Menschen verloren damals ihr Leben, mehr als 100 weitere wurden teils schwer verletzt. Nun, rund vier Jahre später, hat ein Bundesgericht in der Landeshauptstadt Abuja vier der Angeklagten zum Tode verurteilt, wie der britische Sender BBC berichtet.
Das Gericht sprach die vier Männer in insgesamt neun Anklagepunkten schuldig. Darunter fallen einerseit die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und die gezielte Planung sowie die Ausführung der Massentötungen. Ein fünfter Angeklagter wurde hingegen mangels Beweisen freigesprochen. Ihm war vorgeworfen worden, den Anschlag mit einer Summe von umgerechnet rund 1.000 Euro mitfinanziert zu haben.
Der zuständige Staatsanwalt fand nach der Urteilsverkündung deutliche Worte. Er sprach von „kaltblütigen“ Morden an den unschuldigen Gottesdienstbesuchern und betonte, dass den Opfern und ihren Angehörigen nun endlich „Gerechtigkeit widerfahren“ sei.
Ob die Todesurteile tatsächlich vollstreckt werden, gilt jedoch als fraglich. In Nigeria wurden Hinrichtungen seit mehreren Jahren nicht mehr durchgeführt. Für eine Vollstreckung ist rechtlich die explizite Zustimmung des nigerianischen Präsidenten erforderlich. Zudem hat die Verteidigung angekündigt, das Urteil anzufechten und in Berufung zu gehen. Während des Prozesses hatten die Angeklagten wiederholt beteuert, die Geständnisse seien unter Folter erpresst worden. 
Nigeria zählt mehr als 230 Millionen Einwohner, wobei sich die Bevölkerung fast zu gleichen Teilen in Christen und Muslime aufteilt (jeweils rund 46 Prozent). In den vergangenen Jahren kam es im Land immer wieder zu blutigen Angriffen auf christliche Gotteshäuser.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Toretto vor 2 Stunden | | | |
NEUE FORMULIERUNG DER NR. 2267
DES KATECHISMUS DER KATHOLISCHEN KIRCHE
BEZÜGLICH DER TODESSTRAFE
"Deshalb lehrt die Kirche im Licht des Evangeliums, dass „die Todesstrafe unzulässig ist, weil sie gegen die Unantastbarkeit und Würde der Person verstößt“ [1], und setzt sich mit Entschiedenheit für deren Abschaffung in der ganzen Welt ein." www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20180801_catechismo-penadimorte_ge.html |  1
| | | | | Versusdeum vor 4 Stunden | | | | (Fast) immer der gleiche Grund Und "wir" züchten solche Zustände ohne Not im eigenen Land heran, so dass nicht einmal mehr wirklich gefährdete Menschen (v.a. Christen, aber u.U. auch Säkulare oder gemäßigte Muslime) bei uns sicher sein können. Man denke nur an den brutalen Mord an einer Frau mitten auf einem belebten Parkplatz in Pien am Chiemsee damals, der, wie alle islamistischen Gewalttaten und Anschläge, kaum Wellen schlug und sehr schnell vergessen gemacht wurde. |  0
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
- ZDF hasst Katholiken
- Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
- "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
- Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
- Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
- Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
- Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
- Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
- Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
- Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
- Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
- Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
- Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik
- Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
|