Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  4. Vom Streuner zum Messdiener: Welpe „Johnny“ findet ein neues Zuhause
  5. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  6. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  9. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  10. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  11. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  12. Ein Moment zum Schämen
  13. Solschenizyns düstere Prognose: Wenn die Seele der Zivilisation stirbt
  14. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  15. Ein Akt der Demut?

Papst Leo XIV.: Lange Beschäftigung mit Kirchenkrise

vor 30 Stunden in Chronik, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Veränderungen – Orientierungslosigkeit – Erneuerung durch das II. Vatikanum: "Wir werden (wieder) in eine Identitätskrise kommen, wenn wir nicht wissen, wer wir sind, und wenn wir nicht jene innere Begegnung mit uns selbst und mit Gott erleben."


Rom (kath.net/ KAP) 
Mit der Krise der katholischen Kirche hat sich der heutige Papst Leo XIV. schon seit vielen Jahrzehnten befasst, geht aus einer weiteren Ansprache vom 26. September 2003 hervor. Darin benannte der damalige Augustiner-Obere Prevost das Zweite Vatikanische Konzil (1962-1965) als eine entscheidende Etappe, nach der die katholische Kirche und das Ordensleben eine "Phase tiefgreifender Veränderungen durchlaufen" hätten, wie er damals feststellte.
Diese Veränderungen beschrieb er so: "Sehr viele unserer Mitbrüder haben ein Gefühl des Verlusts der eigenen Identität erfahren. Sie wussten nicht mehr, wer sie sind." Drastisch schilderte der heutige Papst damals die Folgen: "Viele haben Orden und Priesteramt verlassen. Andere fühlten sich zutiefst desorientiert. Für manche waren es schmerzhafte Jahre."


Doch dann sei, dank der Bemühung um Erneuerung, "ein großer Teil dieser Krise überwunden worden". Dennoch fühlten sich manche, vor allem in Europa, angesichts sinkender Mitgliederzahlen, weiterhin in dieser Identitätskrise.
Für die Zukunft seines Ordens und der Kirche in Europa rief Prevost damals zu einer Rückbesinnung auf das Wesentliche auf. Dazu gehörten auch "Momente der Einsamkeit, des Gebets, des Schweigens und des Studierens". Er sagte: "Wir werden (wieder) in eine Identitätskrise kommen, wenn wir nicht wissen, wer wir sind, und wenn wir nicht jene innere Begegnung mit uns selbst und mit Gott erleben."

Insgesamt zeigte sich der spätere Papst damals eher hoffnungsvoll und sagte: "Wir sollten die Zukunft unseres Ordens und die Situation Europas nicht mit Pessimismus erleben. Es gibt so viele Menschen, die dasselbe suchen wie wir: eine Begegnung mit Gott und einen Sinn für das eigene Leben im Dienst an den anderen."

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Rom, Petersplatz, Archiv


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 HerrHilfDeinerKirche vor 16 Stunden 
 

@ThomasR : Redemptionis sacramentum nr 83

Kann hier bei uns nicht kritisiert werden, da wir bislang in den Heiligen Messen nur Gläubige haben, die Handkommunion praktizieren (eine recht junge Familie mit vielen Kindern nimmt als Einzige hier die Handkommunion im Knien). Ich gestehe, für mich persönlich spielt die Art des Empfangs eher eine untergeordnete Rolle. Wichtig ist, dass man sich bewusst macht, was einem in der Kommenden geschenkt wird! Meine Ehrfurcht ist mit Sicherheit groß genug um auch würdig den Leib des Herrn in meinen Händen zu empfangen. Ich erlebte kürzlich auf einer Trauerfeier wie der junge Kaplan leicht irritiert war als ein paar ältere Gläubige sich hinknieten und die Mundkommunion erbaten. Er hat es hinbekommen aber die Blicke der Trauergemeinde sprachen Bände und beim anschließenden Kaffee wurde heftig und Kopfschüttelnd über diese Personen gesprochen.


0
 
 ThomasR vor 18 Stunden 
 

@HerrHilfDeinerKirche

Ja Sie haben völlig recht.

Engagement von Laien in der Seelsorge dringendst gefragt, aber nicht als Ersatz der Priester, auch in der Vorbereitung auf die Erstkommunion (nach der Erstbeichte) Unter Säkularisierung der Kirche von Innen leiden die Kinder, Kranken und ältere Menschen am Meisten.

Würdiges Feiern auch der Hlg. Messe nach dem Messbuch Paul VI entsprechend der geltenden liturgischen Vorschriften (Münchner Dom wegen fehlenden Beachtung von Redemptionis sacramentum Nr. 93 seit Jahren leider nicht der Fall) dringendst gefragt.


0
 
 HerrHilfDeinerKirche vor 20 Stunden 
 

Ob nun „Alte Messe“ oder „Neue Messe“:

für mich zweitrangig! Wichtig ist, dass es würdig zelebriert wird. Ich persönlich bevorzuge die Nachkonzils Liturgie aber sie muss vernünftig gefeiert werden und nicht als Event-Messe mit möglichst viel Gewusel! Ich habe durchaus kein Problem, wenn eine Heilige Messe mit einem Chor oder in einer kindgerechten Form zelebriert wird - aber es sollte dann ein separater Gottesdienst sein wo sich diejenigen beteiligen, die etwas anders gestalten möchten. Bis zu einem gewissen rahmen kann ich das akzeptieren aber wenn eine Heilige Messe zu einer Disko-Tanzshow wird, dann ist die Grenze überschritten. Hier gibt es viele Initiativen, die Menschen wieder in die Kirche zu holen. Einige Dinge sind sehr gut - z.B. werden die Eltern der Kommunionkinder nach einiger Zeit ganz zwanglos eingeladen um mit ihnen darüber zu sprechen, wie sie die Kinder mit einfachen Ritualen am Beten halten; oder die Messdiener laden diese Kinder ein, bei Übungsterminen zuzuschauen und erklären ihnen die Bedeutungen.


1
 
 ThomasR vor 28 Stunden 
 

geplante /laufende Synode

kann nur gute Früchte bringen wenn diese im Einklang zum letzten Konzil steht

und nicht eigene Gegenlehre wie die Würzburger Synode (DBK +ZdK auf Einladung von DBK, seit Würzburger Synode wird ZdK auch aus Kirchensteuermitteln durch DBK ohne jegliche Verpflichtung einseitig finanziert) entwickelt.

Die geplante Segnungen der gleichgeschlechtlichen Beziehungen stehen im Widerspruch zum letzten Konzil (nicht nur zur Natur des Menschengeschlechts).

Das neue postkonziliare Benediktionale darf für Segnungen der gleichgeschlechtlichen Verpaarungen (und Drittbeziehungen - flotte Dreier gibt inzwi
schen auch in dieser Welt) nicht verwendet werden, auch in München nicht. Auch Amtskleidung darf während der Segnungen der gleichgeschlechtlichen Beziehungen durch Priester nicht getragen werden.

www.jesus2go.de/texte/47-3-aussergewoehnliche-liebesbeziehungen


0
 
 ThomasR vor 28 Stunden 
 

Hauptquelle des Untergangs ist Nichtbefolgung des letzten Konzils

und nicht seine Befolgung.

Zur Rückkehr zum letzten Konzil hat Papst Benedikt zu Beginn seines Pontifikates in seiner Rede an die römische Kurie aufgerufen.

Klare Vorgaben des letzten Konzils wurden/werden oft durch eigene Vorstellungen ersetzt.

Vaticanum2 hat z.B. die alte Messe nicht abgeschafft (dazu gibt es ein Motu proptrio von Papst Johannes Paul II).

In Deutschland wird vielorts Würzburger Synode die weitgehendst im Widerspruch zum letzten Konzil stand und kirchenrechtlichen Regelungen von heute widerspricht umgesetzt (z.B. über Erstkommunion ohne Erstbeichte).

Nichtzulässige Frauenpredigten in der Hlg. Messe, (nach Motu proptrio Spiritus domini von Papst Franziskus, 2021) werden bis heute in München angeboten.

Dazu kommt fehlende Beachtung solcher Schriften wie Redemptionis sacramnetum bei der Kommunionausteilung oder Mulieris dignitatem bei Beachtung der Frauen als Mütter und für Lebensschutz.

Fehlende Beachtung der Konzillehre kann nur im Untergang münden.

www.st-michael-muenchen.de/gottesdienst/service/predigten-zum-nachhoeren/frauenpredigten


0
 
 Versusdeum vor 29 Stunden 
 

Und genau diese Rückbesinnung

erlebe ich vor allem bei den Gemeinschaften des überlieferten Ritus (einschließlich Pius). Von wenigen Ausnahmen abgesehen (die aber praktisch alle Kompromisse schließen müssen) entfernen sich die Pfarreien in der Fläche seit Jahrzehnten schleichend immer weiter von den Quellen. Der praktisch völlige Zusammenbruch katholischer Lehre und Glaubenspraxis, den praktisch alle Bischöfe im SyndWeg buchstäblich mitunterzeichnet haben, ist der letzte Beleg dafür, dass der deutsche Zweig der Kirche nicht mehr reformierbar ist.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  6. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  7. Eine nötige Klarstellung aus Rom
  8. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  9. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  10. Pompei: Keine irdische Macht wird die Welt retten!
  11. Besuch einer LGBTQ-Gemeinde
  12. Vom Segen Gottes und dem Fake-Segen dieser Welt
  13. Die Schwarze Madonna von Rocamadour. Ein jahrhundertealtes Marienheiligtum
  14. Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuch
  15. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz