SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
- Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
- "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
- „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
- Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
- Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
- „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
- Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
- Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
- Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
- Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
- Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
- Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
- ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
- Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
| 
Kardinal Kasper warnt deutsche Kirche vor Arroganz: „Beste Methode, sich unbeliebt zu machen“29. Mai 2026 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Der emeritierte Kurienkardinal kritisiert deutschen Pessimismus und belehrende Reformvorschläge an die Weltkirche. Die „Gotteskrise“ sei ein rein europäischer Sonderweg, während das Christentum in Afrika wachse.
Stuttgart (kath.net)
Scharfe Kritik an der Mentalität der katholischen Kirche in Deutschland kommt von prominenter Stelle: Kurienkardinal Walter Kasper (93) hat die deutschen Katholiken eindringlich davor gewarnt, andere Teile der Weltkirche mit ungebetenen Reformvorschlägen zu belehren. Wer arrogant auftrete oder meine, von Deutschland aus „die Marschrichtung angeben“ zu können, bewirke das genaue Gegenteil. „Das wäre die beste Methode, sich unbeliebt zu machen in der Welt“, betonte Kasper am Donnerstag bei einer Tagung in Stuttgart, wie das Kölner "Domradio" berichtet. 
Ratschläge nach dem Motto „Wir sagen, wie es weitergeht“ akzeptiere in der heutigen Weltkirche niemand mehr, stellte der frühere Bischof von Rottenburg-Stuttgart klar: „Auch nicht in Afrika.“ Während man in Deutschland momentan in einer tiefen Krise stecke, die von einem weit verbreiteten, typisch gewordenen „Pessimismus und Skeptizismus“ gelähmt werde, zeige sich global ein völlig anderes Bild. In Afrika wachse das Christentum unaufhörlich; mittlerweile gebe es auf dem afrikanischen Kontinent mehr Katholiken als in ganz Europa.
Kasper wies in diesem Zusammenhang die Vorstellung zurück, die europäische Glaubenskrise sei ein globales Zukunftsmodell. Die grassierende „Gotteskrise“ sei vielmehr ein reiner „Sonderweg Europas“. Um dieser Entwicklung zu begegnen, forderte der Kardinal, die Verkündigung des Gottesglaubens wieder konsequent in das Zentrum der kirchlichen Arbeit zu rücken. Mit Blick auf die historische Aufklärung stellte er fest: „Es ist eine Aufklärung der Aufklärung nötig und schon im Gange.“ Als positives Beispiel für neue Dynamik nannte er ausgerechnet das Mutterland der Aufklärung, Frankreich, wo derzeit bemerkenswerte christliche Aufbrüche zu verzeichnen seien. Kasper sprach als Ehrengast bei der Tagung „Gott in der Welt von heute“ der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Anlass der Konferenz war der 25. Jahrestag seiner Ernennung zum Kardinal.
Foto (c) Petra Lorleberg/kath.net
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Christine 1. Juni 2026 | |  | @Rolando "Da bei zur kath. Kirche Konvertierenden der Protestantismus gebeichtet und widersagt werden muß..."
Was ist das denn für eine hanebüchene Vorgabe und was wäre die Grundlage dafür?
Können Sie eine Begründung dafür geben? |  0
| | | | | Rolando 30. Mai 2026 | | | | Stefan Fleischer Man kann es auch so sehen, wir begegnen Jesus in der Hl. Messe persönlich, und in seinem Wort,
die "Reformierten", (was haben die reformiert?), gingen zu einem Ausleger des Wortes Gottes, der nicht im Sinne Gottes auslegte, denn dann wäre er katholisch. |  1
| | | | | Stefan Fleischer 30. Mai 2026 | |  | @ Rolando In meiner Jugend wurden wir im Religionsunterricht auf einen grundlegenden Unterschied zwischen katholisch und reformiert aufmerksam gemacht. Die Reformierten gingen am Sonntag zur Predigt, wir hingegen zur Heiligen Messe. |  1
| | | | | Rolando 30. Mai 2026 | | | | Der Kampf geht gehen die Sakramente Deutschland trägt das Erbe des Protestantismus, der kirchenrebellische Geist existiert weiter, (obwohl Luther nicht mehr lebt).
Da bei zur kath. Kirche Konvertierenden der Protestantismus gebeichtet und widersagt werden muß, ist es klar das die falsche Ökumene nichts bringt als weiteres Abtriften in die Sakraments- und Priesterlosigkeit. Wir brauchen eine neue Eucharistische Ausrichtung, Katechese zu den Sakramenten und dem von Jesus eingesetzten Priestertums, sowie eine klare rechtmäßige Auslegung der Hl. Schrift mittels des kath. Katechismus. Eigenmächtige Bibelauslegungen entgegen 2Petr 1,20 und 2 Petr 3,16 wie es Evangelsche und Freikirchen machen führen nicht zu Jesus in den Sakramenten, wo er leiblich da ist. |  2
| | | | | Stefan Fleischer 29. Mai 2026 | |  | Weit besser wäre es sich mit der Verkündigung des Glaubens, des ganzen, ungeschönten Glaubens, in Wort und Tat, d.h.in einem Leben aus dem Glauben, unbeliebt zu machen. Wobei wir uns am besten an das Rezept des Völkerapostels halten: «Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung.» (2.Tim 4,2) und dabei das Wort geduldig nicht überlesen. |  3
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
- Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
- "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
- Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
- ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
- „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
- Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
- Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
- 'Ein Akt der Hoffnung': US-Bischöfe weihen die USA dem Heiligsten Herzen Jesu
- „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
- Voodoo-inspirierte Installationen in Kirchen? „Wie konnte das Erzbistum Paris so etwas genehmigen?“
- Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
- Fünf Mythen über den Heiligen Geist
- Nicht spektakuläre Gesten sondern kleine Taten der Treue
- Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
|