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„Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDUvor 6 Stunden in Familie, 7 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Die Nachricht über den Familienzuwachs des CDU-Bundestagsabgeordneten und Drogenbeauftragten Hendrik Streeck sorgt für heftige Debatten und scharfe Kritik von Birgit Kelle
Berlin (kath.net/gem/rn)
Die Nachricht über den Familienzuwachs des CDU-Bundestagsabgeordneten und Drogenbeauftragten Hendrik Streeck sorgt für heftige Debatten. Während Boulevardmedien von „Babyglück“ schreiben, übt die bekannte Publizistin Birgit Kelle im Magazin IDEA fundamentale Kritik. Sie wirft dem Politiker vor, deutsche Gesetze zu umgehen und das Kind zum Handelsobjekt zu degradieren.
Der Fall Hendrik Streeck und sein Partner Paul Zubeil, die im US-Bundesstaat Idaho vermutlich mithilfe einer Leihmutter Eltern geworden sind, schlägt politische Wellen. In Deutschland ist Leihmutterschaft gesetzlich verboten. Dass ausgerechnet ein prominenter Volksvertreter diese Rechtslage im Ausland umgeht, empfindet Birgit Kelle als Affront gegen den Rechtsstaat und das christliche Menschenbild. 
Kelle weist den Vorwurf zurück, Kritik an diesem Vorgehen sei lediglich Ausdruck „konservativer Missgunst“. Vielmehr gehe es um echte Menschenfreundlichkeit gegenüber den Schwächsten. Kelle kritisiert, dass Kinder in solchen Modellen „bestellt und verkauft“ werden. Sie warnt vor der Benutzung des weiblichen Körpers, bei dem Mütter gesundheitliche Risiken eingehen und ihnen das Neugeborene unmittelbar „entrissen“ werde. Es stehe die Frage im Raum, ob man applaudieren müsse, wenn Regierungsbeauftragte deutsche Gesetze offen umgehen und sich dafür in der Presse feiern lassen.
Besonders brisant ist der Fall für die CDU. Offiziell lehnt die Partei Leihmutterschaft ab. Kelle stellt daher die Frage nach der Glaubwürdigkeit der Union in Lebensschutzthemen, während die Parteiführung zum Fall Streeck bislang weitgehend schweigt.
Scharf ins Gericht geht die Autorin auch mit kirchlichen Stimmen, die Leihmutterschaft relativieren. Den Vergleich mit der Gottesmutter Maria, den manche Theologen ziehen, nennt sie absurd: Gott habe Maria das Kind nicht weggenommen, um es zu verkaufen. „Selbst Gottes Sohn brauchte eine liebende Mutter“, so Kelle. Wer Mütter für entbehrlich erkläre, verlasse das christliche Fundament.
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Lesermeinungen| | serafina vor 1 Stunden | | | | Wie erklärt man das eines Tages dem Kind? |  1
| | | | | HerrHilfDeinerKirche vor 1 Stunden | | | | @ Versusdeum Man sollte den Privatmann Streek nicht unbedingt mit dem Virologen Streek gleichsetzen. Seine Fachkenntnisse bleiben ja und sollten nicht seine Kompetenz in Frage stellen. Warum es.eine Leihmutterschaft sein musste, ist mir auch nicht klar! Eine Adoption hätte sicherlich mehr geholfen. Wobei ich es immer auch kritisch sehe, wenn gleichgeschlechtliche Paare ein Kind erziehen. Ich bin da wohl zu alt um dieser „Familienkonstellation“ etwas Gutes abzugewinnen |  0
| | | | | girsberg74 vor 3 Stunden | | | | Korrektur / Verbesserung Okay !
Doch darf man dann den Gesetzesbruch noch benennen, gar tadeln, gar verurteilen, denn es geht ja nicht um eine Geschwindigkeitsübertretung. ? |  0
| | | | | girsberg74 vor 3 Stunden | | | | Okay ! Doch darf man dann den Gesetzesbruch noch benennen, gar tadeln, gar verurteilen, denn es geht ja nicht Geschwindigkeitsübertretung.
[ Ad @Versusdeum ] |  0
| | | | | BedaVenerabilis vor 3 Stunden | |  | Was ist mit der Würde des Menschen? Man kann diesen Fall empört diskutieren oder verteidigen. Vielleicht liegt das Entscheidende tiefer. Ein Kind entsteht hier nicht mehr aus Liebe und Beziehung, sondern aus einem Verfahren: geplant, beauftragt, durchgeführt. Die Begriffe klingen nüchtern: Leihmutterschaft, Wunscheltern, reproduktive Optionen. Sie wirken harmlos – darin liegt ihre Wirkung.
Sie verdecken, was geschieht: Ein Kind wird nicht mehr empfangen, sondern gefordert; nicht mehr gegeben, sondern bestellt. Das ist mehr als Sprache: eine Verschiebung im Menschenbild. Und: Nicht nur Einzelne handeln so, sondern im Rahmen dessen, was wir als Gesellschaft ermöglichen – und damit legitimieren.
Technik beantwortet nicht, ob es dem Menschen entspricht. Was sich hier zeigt, reicht tiefer: Wo Leben verfügbar wird, verliert es an Würde. Vielleicht müssten wir wieder lernen, Leben zuerst als Gabe Gottes zu begreifen, bevor wir es als Ergebnis organisieren. |  1
| | | | | Schillerlocke vor 4 Stunden | | | | Mich widert das an, wenn erwachsene Menschen ihre Kinderwünsche mittels Leihmutterschaft umsetzen. Das ist Egoismus pur zum Schaden der austragenden Mutter und ein Vergehen wider die natürliche und die sittliche Ordnung. Warum adoptieren Leute mit Kinderwunsch, wenn sie keine Kinder zeugen können, nicht elternlose Kinder? Das wäre der naheliegende Weg. |  1
| | | | | Versusdeum vor 4 Stunden | | | | Schade um Hendrik Streek, der in der Coronamaßnahmenzeit von Anfang an selbst die Kranken besuchte (näher dran kann man nicht sein) und mit abweichenden Ergebnissen seiner Studien und anderen Einschätzungen auch mutig an die Öffentlichkeit ging, obwohl einem dann mediale Ketzerverbrennung drohen. Dafür bin ich ihm heute noch dankbar. |  0
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