Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  2. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  5. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  6. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  7. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  10. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  13. Erst Gerichtssaal, dann Preisverleihung: Weronika Krawczyk erhält Opoka-Preis „Auf Fels gebaut“
  14. Jesus ist lebendige Gegenwart
  15. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl

Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur

vor 4 Stunden in Schweiz, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Vorfall in der Zürcher Pfarrei Guthirt, bei dem Gottesdienstbesucher konsekrierte Hostien mit ihren Hunden teilten, sorgte in den vergangenen Monaten für Entsetzen unter Gläubigen. Jetzt hat das Bistum den Vorfall untersucht


Chur (kath.net/gem/rn)
Ein Vorfall in der Zürcher Pfarrei Guthirt, bei dem Gläubige konsekrierte Hostien mit ihren Hunden teilten, sorgte in den vergangenen Monaten für Entsetzen unter Gläubigen und für eine gründliche Untersuchung durch das Bistum Chur. Nun liegt das Ergebnis vor: Trotz des massiven Verstoßes gegen die eucharistische Ordnung sieht der Bischof von einer Exkommunikation ab.  Der Vorfall ereignete sich bereits am 4. Oktober 2025 während einer Tiersegnung. Aufgrund schlechten Wetters wurde die Zeremonie in die Kirche verlegt und mit einer Eucharistiefeier kombiniert. In deren Verlauf kam es zu einer Szene, die für viele Katholiken kaum fassbar ist: Drei Personen teilten Teile der Hl. Eucharistie mit ihren Hunden.  


Bischof Joseph Maria ließ den Vorfall umfassend prüfen, um die Umstände und vor allem die Absichten der Beteiligten zu klären. Im Zentrum stand die Frage, ob ein Sakrileg im Sinne des Kirchenrechts (CIC can. 1382 §1) vorliegt, was die automatische Exkommunikation zur Folge hätte.  Das Untersuchungsergebnis des Bistums fällt jedoch erstaunlich milde aus: Die Ergebnisse hätten „eindeutig gezeigt“, dass die beteiligten Personen nicht mit einer sakrilegischen Absicht gehandelt haben. Da dieser vorsätzliche Wille zur Schändung fehlte, könne man ihnen das schwere Vergehen eines Sakrilegs rechtlich nicht zur Last legen. Damit bleibt den Beteiligten die Tatstrafe der Exkommunikation erspart.

Auch wenn keine kirchenrechtliche Höchststrafe verhängt wurde, bezeichnet das Bistum den Vorfall als „höchst bedauerlich“. Um eine Wiederholung solcher Grenzüberschreitungen zu verhindern und das Sakramentsverständnis zu schärfen, hat Bischof Joseph Maria Konsequenzen für die Pfarrei gezogen: Er hat ein Klausurtreffen mit dem gesamten Team von Guthirt vereinbart, um die Geschehnisse aufzuarbeiten.  Kritische Stimmen innerhalb der Kirche bemängeln, dass die Untersuchung viele Fragen offen lasse und der Respekt vor der Eucharistie durch solche „Abklärungen“ weiter ausgehöhlt werde. In der Pfarrei Guthirt selbst dürfte das Thema noch länger für Diskussionsstoff sorgen, wie man die Heiligkeit des Altarsakraments künftig besser schützen will. 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rolando vor 26 Minuten 
 

Fortsetzung

Wir hatten vir einigen Jahren immer eine Hl. Messe am St. Martinstag im November, da waren immer die Kinder dabei. Bei der letzten Hl. Messe zu diesen Tag gaben die Eltern ihren Kindern, die sie auf dem Arm hatten, als noch keine Kommunionkinder, Teile von der Hostie, manche nahmen sie mit an ihren Platz, es war katastrophal. Es ist seidem keine Hl. Messe mir zu diesem Anlass, es ist nicht mehr überschaubar, Erklärungen bringen wenig, die Leute verstehen das nicht.


0
 
 Norbert Sch?necker vor 3 Stunden 

Einverstanden

Ich bin in diesem Fall mit der Leitung der Diözese Chur einverstanden.

Meine Vermutung ist, dass die Hundehalter ihren Tieren etwas Gutes tun wollten. Zugrunde liegt wohl eine bodenlose Unkenntnis über das Sakrament der Eucharistie. Aber Unkenntnis, selbst Ignoranz, wären kein Grund für eine Exkommunikation.

Deshalb ist diesem Fall eine Belehrung viel sinnvoller als eine Exkommunikation. Falls dieselben Personen diesen Missbrauch des Leibes Christi wiederholen sollten, dann wäre das etwas anderes.

Zur Verhinderung so eines Übels wäre eine Verbesserung der Erstkommunionsvorbereitung ein guter Ansatz. Die Kinder sollten lernen, dass der Leib Christi nicht einfach ein Stück Brot ist, das wir teilen, während wir uns an Jesus erinnern. Sonst wäre es nämlich tatsächlich ganz okay, auch mit unseren geliebten Haustieren zu teilen.


1
 
 Rolando vor 3 Stunden 
 

Es fehlt die Erkenntnis, daß die gewandelte Hostie Jesus selbst IST

Die schwammigen Ausdrücke, Brot des Lebens, (das ist jedes andere Brot auch, braucht man zum Leben), oder Jesus, der IM Brot gegenwärtig ist, (das ist sehr schnell symbolisch interpretierbar), oder Hl. Brot, usw., es bleibt immer der "Brotbezug". Doch die konsekrierte Hostie ist KEIN Brot mehr, sie IST und bleibt Jesus selbst.
Die ganze Sprachverwirrung verwässer alles. Gottesdienst, statt HEILIGES MEẞOPFER. Nach Jahrzehnten solcher Begriffe ist es nicht verwunderlich das es zu solchen Situationen kommt, die Leute haben null Wissen, woher denn auch?


1
 
 Stefan Fleischer vor 3 Stunden 

Im Übrigen aber denke ich

dass man in solchen Fällen nicht nur die Schuldfrage der Täter stellen sollte, sondern noch viel mehr die Schuldfrage jener, welche die Verantwortung dafür tragen, dass viele «Gläubige» ihren Glauben kaum noch kennen, geschweige denn bewusst leben. «Unkenntnis schützt vor dem Gesetz nicht!» gilt im weltlichen Bereich. Im Glaubensbereich dürften wohl zuerst jene zur Rechenschaft gezogen werden, welche für diese Unkenntnis verantwortlich sind.
In diesem Zusammenhang muss auch auf die Ausführungen von Erzbischof Sheen, verwiesen werden.

www.kath.net/news/90207)


1
 
 Jothekieker vor 3 Stunden 
 

Was haben Hunde in einer Kirche zu suchen?

Warum gab es keine Disziplinarmaßnahmen gegen den Priester, der die Anwesenheit von Tieren während des Gottesdienstes duldete?
Wären diese während des Gottesdienstes nicht anwesend gewesen, hätte es dieses abscheuliche Sakrileg ziemlich sicher nicht gegeben.


0
 
 Kostadinov vor 4 Stunden 

die Überraschung hält sich in Grenzen

...anything goes heutzutage. Aber im Bistum Charlotte hat der Bischof bei einer Firmung Familien die Kommunion verweigert, weil sie im Knien empfangen wollten (wenn Lifesite korrekt berichtet hat)


0
 
 Stefan Fleischer vor 4 Stunden 

Solange

in unserer Kirche vielerorts nicht mehr Gott im Zentrum steht sondern der Mensch, dürften alle Bemühungen vergebliche Liebesmüh sein, die Kirche und ihre Lehre wieder glaubwürdiger zu machen.


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  5. Keine Bistums-Erlaubnis für Afrika-Madonna in der Gebetsstätte Marienfried
  6. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  7. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  8. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  11. Trotz Konflikt mit dem Papst - Trump genießt jetzt Rekordzustimmung bei US-Katholiken
  12. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  13. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  14. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  15. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz