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Athos: Krieg und Unsicherheit lassen Besucherzahlen steigen

vor 28 Stunden in Chronik, 2 Lesermeinungen
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Zivilverwalter Stefanis in Zeitungsinterview über damit einhergehende Herausforderungen für die orthodoxe Mönchsrepublik - Auffallend viele ehemalige ukrainische Soldaten unter den orthodoxen Pilgern.


Athen (kath.net/ KAP) 
Die orthodoxe Mönchsrepublik Athos verzeichnet neue Höchstzahlen an Besuchern bzw. Pilgern. Das hat der Zivilverwalter des Athos, Alkividias Stefanis, gegenüber der griechischen Zeitung "Orthodoxi Alitheia" berichtet. Ausschlaggebend dafür seien die Kriege in der Ukraine und in Nahost und die allgemeine unsichere Weltlage. Täglich würden zwischen 1.000 und 1.500 Besucher kommen, in Summe mehr als 7.500 Personen pro Woche. Das sei inzwischen auch eine enorme Belastung für die Klöster. Stefanis: "Sowohl die Klöster als auch die Mönche stoßen an ihre Grenzen, und auch das Straßennetz ist überlastet." Die Zivilverwaltung stehe in ständigem Austausch mit den Klöstern, um nicht mehr Besuchserlaubnisse auszustellen, als bewältigbar sind.

Stark steigende Besucherzahlen seien erstmals nach dem Angriff Russlands auf die Ukraine 2022 zu verzeichnen gewesen, berichtete Stefanis laut Meldung des Pressediensts der Stiftung Pro Oriente (Donnerstag). Die gegen Russland verhängten Sanktionen hätten demnach viele Russen veranlasst, ihre Pilgerreisen vom Heiligen Land zum Berg Athos zu verlegen. Diese Entwicklung habe sich dann im Sommer 2025 durch den damaligen Krieg zwischen Israel und dem Iran verstärkt. Wegen Flugbeschränkungen hätten viele orthodoxe Pilger, vor allem im Ausland lebende Russen und Ukrainer sowie Rumänen, den Berg Athos als Ziel gewählt.
Die allgemeine Unsicherheit und Angst, die in den letzten Monaten weltweit vorherrschten, spielten ebenfalls eine Rolle. Die Menschen glaubten, in der friedlichen und besinnlichen Atmosphäre der Halbinsel Athos Antworten auf ihre existenziellen Fragen zu finden, so der Athos-Verwalter.


Besucher aus fast allen Teilen der Welt
Die größte Pilgergruppe auf dem Berg Athos stellen laut Stefanis Griechen, gefolgt von Rumänen, die prozentual besonders stark vertreten sind. Besonders bemerkenswert sei zudem der jüngste Anstieg der Besuche ehemaliger ukrainischer Soldaten, die im Rahmen der staatlichen Unterstützung für Kriegsverletzte anreisen würden. "Sie kommen in Begleitung von Priestern aus ihrem Heimatland auf den Berg Athos und wohnen in Klöstern und Zellen", erklärte Stefanis und fügte hinzu: "So erhalten sie die notwendige seelische und geistige Unterstützung, um gestärkt in den Alltag zurückzukehren."

Auch aus Bulgarien pilgerten viele Menschen auf den Athos, vor allem zum Kloster Zografou, während serbische Pilger vornehmlich das Kloster Hilandar besuchen. Freilich: Angesichts der Tatsache, dass Mönche aus rund 50 Ländern im Klosterstaat des Berges Athos leben, sei es nicht verwunderlich, dass Besucher aus fast allen Teilen der Welt kommen, sagte Stefanis.
Die rund 335 Quadratkilometer große halbautonome Mönchsrepublik Athos befindet sich auf der östlichsten Landzunge der griechischen Halbinsel Chalkidiki. Aktuell leben auf dem Athos mehr als 2.500 Mönche. Die Mönchsrepublik setzt sich aus 20 Großklöstern und mehreren Skiten zusammen, wobei die Großklöster auch die Regierung des autonomen Heiligen Berges stellen.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Foto: Archiv


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Lesermeinungen

 golden vor 5 Stunden 
 

Für jeden Gläubigen sind heute manche christliche Traditionen zuhanden,

Hauptsache,sie werden gut gelernt/erklärt in Vereinigung mit Gott.Z.B. das Jesus-Herzensgebet,Ikonen,echte Mystik...
Das Christentum ist eine Weltreligion,aber im Sinne der Mission und innerlichem Glaubenswachstums und nicht im Sinne von Massentourismus.


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 Fink vor 23 Stunden 
 

"Orthodox" heißt "rechtgläubig". Viele Orthodoxe halten die Katholiken für irrgläubig

Das gilt besonders für die Mönche des "Heiligen Berges" Athos. Die in Mitteleuropa lebenden Orthodoxen dürften da großenteils toleranter/ ökumenischer gesinnt sein. Aber eigentlich ist es ja richtig, dass man davon überzeugt ist, das die eigene Religion/ Konfession die einzig wahre ist.

de.wikipedia.org/wiki/Athos


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