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Finnische Studie: Mehr psychische Erkrankungen bei Jugendlich nach ‚Geschlechtsänderung‘

9. April 2026 in Jugend, 3 Lesermeinungen
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Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer vorsichtigen, evidenzbasierten Herangehensweise: Statt schneller medizinischer Interventionen sollte zunächst eine umfassende psychotherapeutische und psychiatrische Diagnostik und Behandlung erfolgen


Helsinki (kath.net/jg)
Jugendliche mit Geschlechtsdysphorie, die sich einer medizinischen „Geschlechtsänderung“ unterziehen – einschließlich Pubertätsblockern, Hormonen und teilweise irreversibler Genitalchirurgie –, weisen einer neuen finnischen Studie zufolge eine deutlich schlechtere psychische Gesundheit auf als eine Vergleichsgruppe ohne solche Behandlungen. Die psychiatrische Belastung steigt bei vielen Betroffenen sogar nach der Behandlung an, anstatt sich zu verbessern, berichtet die australische Nachrichtenseite The Noticer

Die Studie, die am 4. April im renommierten Fachjournal Acta Paediatrica veröffentlicht wurde, analysierte Daten von 2.083 Personen, die zwischen 1996 und 2019 vor dem 23. Lebensjahr an finnische Geschlechtsidentitätskliniken überwiesen wurden. Diese Gruppe wurde mit einer Kontrollgruppe aus Personen gleichen Alters und Geschlechts verglichen. Das zentrale Ergebnis: Die Rate psychiatrischer Erkrankungen lag bei den überwiesenen Jugendlichen bereits vor der Überweisung deutlich höher (47,9 Prozent gegenüber 15,3 Prozent in der Kontrollgruppe) und stieg mehr als zwei Jahre nach der Überweisung weiter auf 61,3 Prozent (gegenüber 14,2 Prozent bei der Kontrollgruppe).


Besonders auffällig war der Anstieg bei denjenigen, die tatsächlich eine medizinische „Geschlechtsänderung“ erhielten. Bei männlichen Jugendlichen mit „feminisierender“ Behandlung (zum Beispiel Östrogene) stieg die psychiatrische Morbidität von 9,8 Prozent auf 60,7 Prozent an. Bei weiblichen Jugendlichen mit „maskulinisierender“ Behandlung (zum Beispiel Testosteron) erhöhte sie sich von 21,6 Prozent auf 54,5 Prozent. Auch nach statistischer Anpassung für bereits bestehende psychiatrische Vorbehandlungen blieben die Risiken stark erhöht: Das Risiko war etwa dreimal höher als in der weiblichen Kontrollgruppe und fünfmal höher als bei der männlichen Kontrollgruppe.

Die Autoren der Studie betonen, dass die Annahme, medizinische „Geschlechtsangleichung“ sei „hilfreich oder sogar lebenswichtig“ für die psychische Gesundheit von Jugendlichen mit Geschlechtsdysphorie, nur auf sehr begrenzter Evidenz beruhe. Im Gegenteil deuten die Daten darauf hin, dass die Behandlungen bei manchen Betroffenen die psychische Belastung eher verstärken könnten. Mögliche Gründe sind: Erwartungen an die Hormontherapie werden nicht erfüllt, oder die zugrunde liegenden psychischen Probleme (wie Depressionen, Angststörungen oder andere Komorbiditäten) werden nicht ausreichend behandelt. Besonders bei Jugendlichen, die nach 2010 überwiesen wurden, nahm die psychiatrische Vorbelastung deutlich zu – ein Hinweis darauf, dass zunehmend schwerer belastete junge Menschen in die Kliniken für Geschlechtsidentität kommen.

Die Forscher weisen darauf hin, dass Geschlechtsdysphorie bei einem Teil der Betroffenen möglicherweise sekundär zu anderen psychischen Herausforderungen entsteht. Deshalb fordern sie eine gründlichere psychiatrische Abklärung vor und nach irreversiblen Eingriffen. Die Erwartungen der Patienten an die Behandlung müssten realistisch besprochen werden, und bestehende psychische Störungen sollten vorrangig behandelt werden.

Die finnische Studie reiht sich in eine wachsende Zahl internationaler Untersuchungen ein, die die Langzeitwirkungen der sogenannten „gender-affirming care“ bei Minderjährigen kritisch beleuchten. Während einige ältere oder kurzfristige Studien positive Effekte suggerieren, zeigen Langzeitdaten aus Ländern wie Finnland, Schweden oder Großbritannien häufig, dass die psychische Gesundheit vieler Betroffener auch nach Transition nicht stabilisiert wird und Komorbiditäten hoch bleiben.

Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer vorsichtigen, evidenzbasierten Herangehensweise: Statt schneller medizinischer Interventionen sollte zunächst eine umfassende psychotherapeutische und psychiatrische Diagnostik und Behandlung erfolgen. Irreversible Maßnahmen bei Jugendlichen bergen Risiken, die nicht durch die aktuelle Datenlage gerechtfertigt scheinen.

 


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Lesermeinungen

 Versusdeum 10. April 2026 
 

Natürlich können kurzfristige Studien irrefuhrend sein

Fragt man Lottogewinner in den Tagen nach dem Gewinn, werden sicher praktisch alle euphorisch sein. Fragt man sie 2 oder 3 Jahre später, sind es viel weniger und ein Teil von Ihnen ist sogar schon längst pleite.


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 Johannes14,6 9. April 2026 
 

Raus aus der Schublade !

War die psychiatrische Behandlung ausgeschöpft?
Neben anderen Faktoren kann bei psychischen/ psychiatrischen Störungen eine MANGELLAGE von Mikronährstoffen eine Rolle spielen,das ist einfache Biochemie.
Wenn der Mangel behoben ist, erledigt sich vieles von selbst bzw. ist eine bessere Basis zur weiteren Behandlung gegeben.

Eindrucksvolle Erfolge bei verhaltensauffälligen, depressiven Jugendlichen oder solchen mit ADHS Symptomatik berichtet der Kinderarzt Dr. Christian Schellenberg, Potsdam, wenn er (in Abstimmung mit Dr. Michael Nehls) VITAMIN D, SELEN und OMEGA 3 Fette optimiert und mit MIKRODOSIERTEM LITHIUM (1mg) behandelt. Und für die Bildung der Neurotransmitter braucht es ausreichend Proteine.

https://www.youtube.com/watch?v=tP3dXSEKaNE
"Echte Fallberichte,wie Lithium Großartiges bei Kindern und Jugendlichen bewirkt"

Ich wünschte so sehr, daß FACHÜBERGREIFEND diese Erkenntnisse akzeptiert und ANGEWENDET würden, statt reflexhaft abzuwehren, was man vielleicht noch nicht kennt.

michael-nehls.de/wp-content/uploads/2025/06/Lithium-Erstinformation-06.06.2025_final.pdf


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 Veritasvincit 9. April 2026 
 

unnötige Komplikationen

Die "unfassende pychotherapeutische und psychiatrische und Diagnostik und Behandlung" ist überflüssig. Es genügt, den gesunden Menschenverstand anzuwenden.


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