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Häsch gwüsst?

vor 13 Stunden in Prolife, 1 Lesermeinung
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Alle 44 Minuten stirbt ein Kind – durch Abtreibung.


Zürich (kath.net/ pm)
Vom 2. bis zum 15. März 2026 läuft in den Deutschschweizer Postfilialen die 4. „Häsch gwüsst“-Kampagne, initiiert vom Marsch fürs Läbe. Die Kampagne macht jeweils auf verschiedene Fakten und Folgen von Abtreibungen aufmerksam. Im Fokus der aktuellen Frühjahrskampagne stehen die steigenden Abtreibungszahlen: 12’434 Kinder wurden im Jahr 2024 durch Abtreibung getötet – das heisst alle 44 Minuten ein Kind.
Es ist in der Schweiz dramatische Selbstverständlichkeit geworden, bei einer ungeplanten Schwangerschaft einen Abtreibungstermin für das heranwachsende Kind zu erhalten. Dies führt der zehnsekündige Spot der Kampagne, die auf Bildschirmen in rund 300 Postfilialen gezeigt wird, plastisch vor Augen. Sie macht klar, dass sich die Schweiz immer weiter vom Schutz des menschlichen Lebens entfernt. Lag die Abtreibungszahl laut Bundesamt für Statistik im Jahr 2014 noch bei 10'275, ist sie zehn Jahre später um ein Fünftel auf 12'434 gestiegen.


Abtreibungsfinanzierung über Fonds und Kassen
Auch in anderen Ländern Europas werden Abtreibungen vorangetrieben. In der EU sollte ein Abtreibungsfonds eingerichtet werden, durch den Frauen Abtreibungen finanziert bekämen, wenn sie diese in anderen Ländern als dem eigenen – falls dort ein Schutz zum Leben des Kindes existiert – vornehmen. Zwar wurde der Fonds nicht bewilligt, die EU verwies jedoch darauf, dass andere «Sozialtöpfe» für länderübergreifende Abtreibungsfinanzierung zur Verfügung stünden. Auch in der Schweiz wird die Finanzierung von Abtreibungen vorangetrieben: Ab 2027 soll jede Abtreibung vollständig krankenkassenfinanziert werden.

Leid für Frauen und Männer
Diese Entwicklung steht im deutlichen Widerspruch zu dem, was Frauen und Männer nach Abtreibungen erleben: 60 Prozent der Frauen berichten laut mehreren US-Studien, dass sie ihr Kind ausgetragen hätten, wenn sie zum Zeitpunkt der Entscheidung mehr Unterstützung von anderen bekommen oder über grössere finanzielle Sicherheit verfügt hätten. Jeder fünfte Mann fühlt sich durch den Verlust seines Kindes durch Abtreibung belastet.

Der Marsch fürs Läbe, der dieses Jahr am 19. September 2026 stattfindet, fordert, dass diese Todes- und Leidensspirale gestoppt wird und das bedingungslose Lebensrecht von ungeborenen Kindern wieder zur gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit wird – damit alle 44 Minuten wieder ein Kind mehr zur Welt kommen darf.

 


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Lesermeinungen

 SarahK vor 11 Stunden 
 

Ein Schritt

Im vollen Umfang zurück in die katholische Kirche war in der Tat Kardinal Meißners Unerschrockenheit in der Verkündigung für das ungeborene Leben. Nicht wissend zu dem Zeitpunkt, dass ich von einem Arzt später einmal genau vor die Entscheidung gestellt werden würde. Wir haben die einzig richtige Entscheidung gefällt und den Arzt gewechselt. Unsere Tochter ist gesund, hübsch und intelligent und 100 % katholisch und damit 100% pro live und selbst wenn sie es nicht wäre, wäre unsere Entscheidung richtig gewesen. Und ja deswegen kenne ich die zahlen und bin jedesmal erschüttert.


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