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Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt

3. Jänner 2026 in Chronik, 6 Lesermeinungen
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Die Ordensschwester Allison Regina Gliot will mit einem katholischen Thriller Menschen zur Eucharistie führen.


New York (kath.net / pk) „Was würde passieren, wenn dein Leben als praktizierender Katholik dich vor einem hungrigen Vampir retten könnte?“ Dies sei eine der Kernfragen für ihre Vampir-Bücher, erklärt die US-amerikanische Ordensfrau Allison Regina Gliot FSP. Sie schreibt derzeit an der Vampir-Trilogie „In Aeternum“, deren Zielgruppe Teenager und junge Erwachsene sind.

Teil 1 – „The Curse He Chose“ – erschien im Sommer und wurde sofort zum Hit bei den Lesern. Am 2. Januar 2026 erscheint der zweite Teil: „The Light They Left“. Angefangen hatte alles in der Adventszeit vor vielen Jahren. „Jesus sagte mir während der Adventszeit wörtlich: ,Es gibt da diese Vampirgeschichte.‘“, erklärte sie im Interview mit ChurchPOP. „Ich dachte: ,Vampire passen nicht wirklich zu Weihnachten.‘ Aber er war ganz klar: ,Schreib sie auf ... Vertraue mir.‘“

Die Trilogie handelt von Elizabeth, einer frischgebackenen Abiturientin, die einen ausgestoßenen Vampir namens Christopher kennenlernt. Christopher entwickelt ein „Gewissen“, während er und Elizabeth versuchen, den Vampiren zu entkommen, die sie umbringen wollen. Durch all ihre Abenteuer erkennt Elizabeth, dass ihr katholischer Glaube der beste Schutz gegen das Böse ist.


„Meine Vampirbücher greifen traditionelle Vampirlegenden auf und verbinden sie mit moderneren Erzählstilen für junge Erwachsene“, erzählt die Ordensfrau. „Dabei stellen sie die Frage: ‚Was würde passieren, wenn dein Leben als praktizierender Katholik dich vor einem hungrigen Vampir retten könnte?‘ Das Buch nimmt den Katholizismus also wirklich ernst, auf ehrfürchtige Weise, ist aber gleichzeitig ein reines Vampirbuch.“

Die Serie verbindet Abenteuer, spirituelle Kämpfe und Romantik. Die Autorin betet auch für die Leserinnen und Leser. „Wir beten wirklich für alle, die von den Geschichten oder unseren Veröffentlichungen berührt sind. Und so bete ich nun schon seit Jahren für die Leser dieser Geschichte, aber auch meine Schwestern tun dies, und zwar für alle, die mit der Reihe in Berührung kommen.“

Schon sechs Monate nach der Veröffentlichung des ersten Buches erzählt Schwester Allison von den positiven Auswirkungen. „Einige Leser haben aufgrund des Buches begonnen, zur eucharistischen Anbetung zu gehen, oder sind Kommunionhelfer geworden“, verriet die Schwester. „Mehrere junge Frauen haben mir sogar erzählt, dass sie jetzt über ein Leben im Orden nachdenken.“ Es sei schön, dass Gott diese Geschichte nutzt, „um Menschen in eine tiefere Beziehung zu Ihm zu führen“.

„Ich habe dieses Buch absolut geliebt“, schreibt die Schülerin Amelia S. auf der Website zum Buch. „Viele Bücher, die ich mit katholischen Themen gelesen habe, haben versucht, diese zu verschleiern, aber ich habe es wirklich geschätzt, dass dies hier nicht der Fall war. Es hat mir wirklich geholfen, über die verschiedenen Elemente meines katholischen Glaubens nachzudenken.“

Die Studientin Carly P. sagt: „Gott wusste, dass ich dieses Buch lesen musste, denn als ich es las, hat es mein Herz auf so viele Arten berührt.“ Der Schüler Jericho S. schreibt über das Buch: „Danke. Dieses Buch hat mir geholfen, mich daran zu erinnern, dass meine Vergangenheit mich nicht davon abhalten sollte, zu Gott zurückzukehren.“

„Lassen Sie sich nicht von der Vampir-Prämisse täuschen“, heißt es in einem Kommentar auf „Aleteia“. „Letztendlich handelt es sich um eine Geschichte über Gnade, die Ihre Sichtweise auf Monster und Heilige verändern könnte.“


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Lesermeinungen

 Uwe Lay 4. Jänner 2026 
 

Vampirismus- ein gutes Thema!

Das Motiv des Vampires ist aus christlicher Sicht bedenkenswert: der Sünder, der durch sein Ausnützen der anderen Menschen selbst leben will. Beeindruckend ist Coppulas Interpretation des Dracula in seinem gleichnmigen Film; Dracula ist verflucht, weil er selbst Jesus Christus verflucht hat und nun muß er töten, um überleben zu können und gleichzeitig ersehnt er seine Erlösung aus diesem verfluchten Leben. Diese innere Zerrissenheit macht hier Dracula zu einer faszinierenden Gestalt. Daß er dann aus Liebe erlöst wird, gibt dem Film eine christliche Note!
Uwe Lay Pro Theolblogpot


0
 
 Paddel 3. Jänner 2026 

Eine deutsche Übersetzung wäre gut.


1
 
 Alpenglühen 3. Jänner 2026 

@Triceratops
Wenn Sie an Transsilvanien und ähnliches denken, haben Sie wohl recht. Aber es gibt zumindest drei Arten von Vampirfledermäusen, die tatsächlich von Blut leben….

@UlmerSpatz
Wollen Sie allen ernstes die Bücher der Schwester mit den pornografischen Büchern des Präfekten der Glaubenskongregation vergleichen? Ich habe zwar weder die einen noch die anderen jemals gelesen und werde es auch in Zukunft nicht tun - aber ich bin überzeugt, daß zwischen beiden ein himmelweiter Unterschied besteht. Und sei es „nur“, daß ich noch nie in einem Beichtspiegel gelesen hätte, daß etwas über Vampire zu lesen Sünde wäre. Der Konsum von Pornographie jedoch auf jeden Fall sündhaft ist!


4
 
 Triceratops 3. Jänner 2026 
 

Ein Leben als praktizierender Katholik kann einen deshalb nicht vor einem hungrigen Vampir retten, weil es sowieso keine Vampire gibt.


2
 
 UlmerSpatz 3. Jänner 2026 
 

Tucho

...wenn schon der Präfekt des Glaubensdikasteriums pornographische Bücher schreibt.


1
 
 Mariat 3. Jänner 2026 

Ja, Jesus kennt eben jedes Herz - Seiner Kinder.

Bisher habe ich es nicht gelesen, aber ich kann mir die Abenteuer darin gut vorstellen.

Gottes Segen liebe Sr. Allison Regina.


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