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Bischof Zsifkovics in Obisovce: Rosenkranz ist Navigationsgerät am Glaubensweg

9. Oktober 2025 in Spirituelles, keine Lesermeinung
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Eisenstädter Bischof bei Großwallfahrt zum Rosenkranzfest: Stärkung von Ehen, Familien und Pfarrgemeinden, Förderung geistlicher Berufungen und Glaubensverankerung im Alltag


Bratislava (kath.net/KAP) Unter großer öffentlicher Beteiligung hat der burgenländische Diözesanbischof Ägidius Zsifkovics vergangenen Samstag das Rosenkranzfest im ostslowakischen Wallfahrtsort Obisovce in der Erzdiözese Kosice mitgefeiert. Mehr als 10.000 Gläubige nahmen an der traditionsreichen Feier teil, darunter Erzbischof Bernard Bober, Weihbischof Marek Forgac, zahlreiche Priester, Ordensleute sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft. Das stets um den 7. Oktober stattfindende Rosenkranzfest in Obisovce zählt zu den bedeutendsten Marienwallfahrten in der Slowakei und ist tief im Glaubensleben der Region verwurzelt.


Zsifkovics betonte in seiner Predigt die Bedeutung des Rosenkranzgebets als geistliche Orientierungshilfe: "Der Rosenkranz kann ein Navigationsgerät auf unserem Weg mit Gott sein", so der Bischof. Das Gebet erinnere an Leben, Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi und stärke die Verbindung zu Gott und den Mitmenschen. Der Rosenkranz sei "das Fenster, durch das wir die Welt im Licht Jesu sehen", zitierte er Papst Johannes XXIII.

Für eine lebendige Glaubensgemeinschaft brauche es laut Zsifkovics drei Elemente: die Abkehr vom Egoismus, die Überwindung von Spaltung sowie eine bewusste Hinwendung zum Frieden. Das Rosenkranzgebet könne Ehen, Familien und Pfarrgemeinden stärken, geistliche Berufungen fördern und den Glauben im Alltag verankern. Der Dienst am Nächsten - insbesondere an Armen, Schwachen und Ausgegrenzten - sei zentrales Element christlicher Nachfolge, so der Bischof weiter.

Die Teilnahme Zsifkovics' unterstrich auch die historischen und personellen Verbindungen zwischen der Diözese Eisenstadt und der Erzdiözese Kosice. So war etwa der achte Bischof von Kosice, Stefan Novak, im heutigen Burgenland geboren. Auch Ordensgemeinschaften wie die Schwestern vom Göttlichen Erlöser - bekannt als "Eisenstädter Schwestern" - sind in beiden Diözesen präsent. Zudem stammt der aktuelle Pastoralamtsleiter in Eisenstadt aus der Erzdiözese Kosice. Ein symbolisches Zeichen der Verbundenheit setzte Zsifkovics mit der Übergabe eines handgefertigten Martinskreuzes und eines Martinsrosenkranzes an Erzbischof Bober. Beide Geschenke stammen aus einer Werkstätte für Menschen mit Behinderung.

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