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Bahnbrechende OP: Britische Ärzte entfernen Uterus und Baby, um Krebs einer Schwangeren zu behandeln

25. Juli 2025 in Prolife, 16 Lesermeinungen
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Nach dem Eingriff wurde der Uterus wieder eingesetzt. Die Frau konnte die Schwangerschaft fortsetzen und das Baby gesund zur Welt bringen.


Oxford (kath.net/LifeNews/jg)
In einer bahnbrechenden Operation haben Ärzte am Oxford University Hospitals NHS Foundation Trust den Uterus einer in der dreizehnten Woche schwangeren Frau entfernt, die wegen Eierstockkrebs behandelt werden musste. Sie konnten auf diese Weise das Leben der Mutter und des ungeborenen Kindes retten.

Nach der Behandlung der Mutter setzten die Ärzte den Uterus wieder ein. Die Mutter konnte die Schwangerschaft fortsetzen und das Baby gesund zur Welt bringen.


Bei ihr wurde eine seltene und aggressive Form von Eierstockkrebs diagnostiziert, die einen sofortigen Eingriff nötig machte. Eine in diesem Fall übliche Operation war aufgrund der Schwangerschaft nicht möglich. Die Ärzte entschieden sich für einen neuen Ansatz, um das Problem zu lösen.

„Wir haben den Uterus entfernt, während das Baby noch darin war, den Krebs behandelt und dann den Uterus wieder eingesetzt“, sagt Dr. Hooman Soleyman. „Das war eine hoch komplexe Prozedur, aber sie hat uns ermöglicht, den Krebs zu behandeln und gleichzeitig die Sicherheit des Fötus an erste Stelle zu setzen.“

An dem Eingriff waren insgesamt 30 Personen aus der Gynäkologie, der Onkologie, der Geburtshilfe und anderen Fachbereichen beteiligt. Die Operation verlief erfolgreich, Mutter und Kind geht es nach der Geburt gut.

 


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Lesermeinungen

 modernchrist 29. Juli 2025 
 

Das Kind ist ja im Uterus belassen worden und zusammen mit

diesem Muskelsack herausgehoben worden, um an die kranken Ovarien heranzukommen. Es war in der 13. Woche, also ca 10cm groß; es kann Daumenlutschen, pinkeln und vieles mehr. Es hat die Füßchengröße etwas größer als die Füßchenanstecker von uns Lebensschützern, also etwas mehr als 1 cm mit 10 ausgebildeten Zehen. Andere reden blöde hier von Zellhaufen und rufen "Föten töten". Wie wunderbar die Entscheidung dieser engagierten Ärzte!


0
 
 Triceratops 26. Juli 2025 
 

@AllzeitChristlich

Natürlich muss an vorsichtig sein. Aber trotzdem meine ich, dass Sie ein tatsächlich ein wenig zu pessimistisch sind.
Und in diesem speziellen Fall ist ja tatsächlich nichts Anderes übriggeblieben, als das Baby kurzzeitig aus dem Bauch herauszunehmen und es "zwischenzulagern". Sonst wäre man nämlich nicht an die Eierstöcke rangekommen. Hätte man das nicht gemacht, dann wären beide gestorben.


0
 
 AllzeitChristlich 26. Juli 2025 
 

Fluch oder Segen

Es ist bahnbrechend derartig medizinisch eingreifen zu können und Leben zu retten, ohne Frage. Aber es schaudert mich, wenn man ein ungeborenes Kind aus dem Mutterleib nimmt, kurz, salopp gesagt, zwischenlagert und dann wieder zurückbringt. Man bedenke, Medizin und Forschung gehen weiter und irgendwann werden unsere Babys standardmäßig dem Körper entnommen, komplett untersucht und bei Behinderung denn von den Eltern nicht mehr zurück gewünscht? Noch! Utopie. Mir bereitet das ganz große Sorge. Vielleicht bin ich zu pessimistisch aber ich bin
durch viele harte Schulen gegangen und habe oft auf das Positive gesetzt. Zunächst freuen wir uns an dieser erfolgreichen Behandlung!


1
 
 Triceratops 26. Juli 2025 
 

Nein, @carola, keine positive Utopie

Lesen Sie den Roman nochmals sorgfältig, versetzen Sie sich dabei in die Hauptfiguren (von denen die meisten leiden) hinein und sagen Sie mir dann, was daran positiv sein soll. Dann werden Sie merken, dass das eine Dystopie ist, "wie sie im Büchl steht".
Oder, sollte es sein..., ich trau es mir gar nicht zu sagen,,,, sollte es tatsächlich sein... dass Sie, ahäm, also dass Sie das Buch gar nicht gelesen haben, sondern nur den Titel kennen und auf das Wort "schön" reingefallen sind?


0
 
 Schillerlocke 26. Juli 2025 
 

@Triceratops

Umso besser. Ich hatte das tatsächlich überlesen. Gut, dass Sie mich darauf aufmerksam gemacht haben.


2
 
 carola 26. Juli 2025 
 

ich schrieb, dass so wie es sich darstellt, die Geschichte ja wunderbar ist. Aber wir wissen nichts, außer das was da steht, über andere Möglichkeiten der Therapie und auch nichts über die genaue Diagnose, (Krebs ist nun mal nicht gleich Krebs, gibt da verschiedene Stadien usw). Und wir alle werden immer wieder von Meldungen aufgeschreckt die versuchen Menschen zu klonen und künstliche Gebärmütter zu erfinden usw Mich erinnert das an "Schöne neue Welt". Oder anders ich hoffe dass das gesamte Team nun auch seine Stimme erhebt gegen das in England anhängige Gesetz die Abtreibung bis zur Geburt freizustellen.


0
 
 SalvatoreMio 26. Juli 2025 
 

Die Fakten zählen!

@carola: der Faktenlage nach wäre die Mutter gestorben, und ebenso das ungeborene Baby, mit seinen 14 Wochen. Ärzte haben den Auftrag, Leben zu retten und zu heilen. Und nun? Sie hatten die Möglichkeit, etwas zu wagen, mutig zu sein! Und es funktionierte! - So ähnlich handelt man überall auf der Welt besonders dort, wo es keinen Arzt, kein Krankenhaus gibt: jemand ist in Not, evtl. in Lebensgefahr: irgendjemand hilft, nach bestem Gewissen, soweit er kann. Schon die Geste solcher Nächstenliebe ist ein Gottesgeschenk! Ob die angebotene Hilfe dabei ideal ist und das Leben wirklich rettet, zeigt sich immer erst danach.


3
 
 carola 25. Juli 2025 
 

Schöne neue Welt

@ Triceratops Huxley hat seinen Roman nicht als Warnung geschrieben, sondern als positive Utopie.


1
 
 Triceratops 25. Juli 2025 
 

@carola

Mutter und Kind sterben lassen hätte Ihnen gefallen?
Und was den Geist betrifft, der dahinter steckt: "An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen".
Mit dem Huxley-Roman hat das gar nichts zu tun. Und nicht einmal dort geht es um die "Zucht" von Menschen. Es geht dort darum, dass man Menschen von vornherein in eine vordefinierte gesellschaftliche Klasse hineinsteckt, aus der auszubrechen sie keine Chance haben sollen. Erreicht wird das durch Manipulation an den Föten, die nicht auf natürliche Weise entstanden sind. Insgesamt ist dieses Buch eine Warnung vor gesellschaftlichen Fehlentwicklungen.


3
 
 norbertus52 25. Juli 2025 
 

Gott sei Dank

Mutter und Kind können nur froh und dankbar sein, dass sie nicht in Deutschland oder Österreich leben.
Da wäre es womöglich anders ausgegangen.


1
 
 carola 25. Juli 2025 
 

mir gefällt das nicht

so schön das für die Mutter und ihr Kind ist, weil schwerste Gewissensentscheidungen vermieden worden sind, was sehr gut ist, so sehr frage ich mich, ob dahinter wirklich ein guter, lebensbejahender Geist steckt, oder eher ein Geist der die "Schöne neue Welt" von Huxley realisieren will,


0
 
 lakota 25. Juli 2025 
 

Unglaublich - aber wunderbar!


3
 
 Triceratops 25. Juli 2025 
 

@Schillerlocke

?????
Ist ja nett, dass Sie das hoffen, aber haben Sie den Artikel sorgfältig gelesen? Da steht es sogar zwei Mal drinnen: "Die Mutter konnte die Schwangerschaft fortsetzen und das Baby gesund zur Welt bringen."


4
 
 remigius66 25. Juli 2025 
 

konstruktiv

Das ist der konstruktive Umgang mit Gesundheitsproblemen in der Schwangerschaft. Das ist die Einstellung zum Umgang mit dem Leben, die ich mir von Herzen wünsche. Hoffentlich findet diese medizinische Performance und der Geist dahinter viele Nachahmer


3
 
 Schillerlocke 25. Juli 2025 
 

Das ist ein atemberaubender

wissenschaftlicher Fortschritt. Hoffentlich gesundet die Mutter vollständig, hoffentlich verläuft die Schwangerschaft ohne Komplikationen, hoffentlich kommt das Kind gesund zur Welt.


4
 
 girsberg74 25. Juli 2025 
 

Unglaublich !


6
 

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