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Gymnasiasten in Essen wollten Abifeier mit Geschlechtertrennung

13. Juni 2025 in Deutschland, 3 Lesermeinungen
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Islamismusexperte Mansour: Eine Folge „falsch verstandener Toleranz… Aus Angst, als rassistisch zu gelten, lässt man zu, dass Grundwerte ausgehöhlt werden: Gleichberechtigung, Freiheit, Rechtsstaat. Wer sie verteidigt, wird sofort verdächtigt.“


Essen (kath.net) „Ich bin fassungslos über dieses Beispiel kolossaler Desintegration.“ Diese Worte einer Lehrkraft, die an einer anderen Schule unterrichtet, zitiert die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ (WAZ) in ihrem Bericht über den Skandal, dass Teile der Abiturienten eines Essener Gymnasiums sich für eine Abiturfeier mit Geschlechtertrennung eingesetzt hatten, „wohl aus religiösen Gründen“, wie die WAZ vorsichtig erläuterte. Jene Schüler hatten sich im Vorfeld sogar schon juristisch informiert: Der Abi-Ball sei ja eine Privatfeier, deshalb habe die Schule keine rechtliche Handhabe. Erst als die Lehrkräfte ankündigten, geschlossen der geschlechtergetrennten Feier fernzubleiben, hätten diese Schüler ihre Idee fallen lassen.

Die WAZ schildert weitere Vorkommnisse. So gebe es Mädchen, die nur für den Schulbesuch ein Kopftuch trügen – aus „Angst vor einer muslimischen Gruppe… die Druck macht“.


Auch andere Essener Schulen seien betroffen. Der Vater einer Gymnasiastin beschreibt gegenüber der WAZ, seine Tochter sei häufiger von Mitschülerinnen für ihren Kleidungsstil kritisiert worden: „Wenn sie im Sommer ein ärmelloses Top trägt, sagen die anderen, das sei haram [verboten]. Wenn sie sich die Nägel lackiert, heißt es: Das ist haram.“. Das Mädchen stammt aus einer christlichen Familie, und fühlt sich dennoch durch den Druck der Klassenkameradinnen verunsichert. 

Auch die Töchter liberaler türkischer Familien würden von Mitschülerinnen bearbeitet, dass sie das Kopftuch tragen sollten. Ähnlich berichten Alawiten und Schiiten von starker Ausgrenzung.

Islamismusexperte Ahmad Mansour kommentiert auf X: Dies sei „die Folge einer falsch verstandenen Toleranz. Einer Politik, die lieber beschwichtigt als durchgreift. Aus Angst, als rassistisch zu gelten, lässt man zu, dass Grundwerte ausgehöhlt werden: Gleichberechtigung, Freiheit, Rechtsstaat. Wer sie verteidigt, wird sofort verdächtigt.“ Doch dabei würden „andere den Preis“ zahlen, „vor allem Mädchen. Junge Menschen, die in Deutschland aufwachsen und feststellen, dass ihre Rechte nicht überall gelten. Dass Parallelwelten erlaubt sind, in denen ihre Freiheit nichts zählt.“ Mansour ist moderater Muslim arabisch-palästinensischer Herkunft mit deutscher und mit israelischer Staatsangehörigkeit. Er setzt sich seit Jahren für einen „Euro-Islam“ ein und arbeitet in Programmen der Extremismusprävention mit. Er lebt mit seiner Familie in Berlin unter Polizeischutz.


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Lesermeinungen

 Versusdeum 14. Juni 2025 
 

Herr Merz, JETZT können (und müssen) Sie beweisen,

dass Ihre Empörung im Januar nicht nur ein grausames Spiel mit Ihren Wählern war:
- Ausweisung möglichst aller auffälligen Islamisten und mehrfach oder schwerwiegend als kriminell aufgefallenen (Asyl)-Zuwanderer
- keine 1000 Euro Handgeld für abgeschobene Kinderschänder mehr!
- Längere Listen für Abschiebeflüge
- Erfassung islamistischer Motive durch die Justiz statt deren Verschleierung
- keine Kuscheljustiz mehr für islamistisch motivierte Taten, auch, wenn die Statistik dann erst einmal verstörend wirkt
- Zusammenarbeit mit Vertretern des Euro-Islam wie Achmad Mansour (muss unter Polizeischutz leben!), einem unbequemen heldenhaften Warner unserer Zeit.
- Reduzierung der Massenmigration und Kontrolle über den Zuzug aus islamischen Ländern
- Wiedergewinnung der Kontrolle darüber, wer bei uns lebt. Erst neulich 8 "Identitäten", die womöglich alle Geld kassiert haben - und das 10 Jahre nach 2015! Daher
- Fingerabdrücke bei JEDER Leistung prüfen!
- point of no return?
- etc.


1
 
 AngelView 13. Juni 2025 
 

Geschichte wiederholt sich doch!

Nur mit anderen Akteuren und Inhalten.

Ein "Hoch" auf unser Bildungssystem, das diesem Trend so "erfolgreich entgegenwirkt".


3
 
 Richelius 13. Juni 2025 
 

Die Politik sollte endlich kapieren, dass es im Islam unterschiedliche Rechtsschulen gibt und einige davon nicht mit unseren Werten kompatibel sind. Österreich-Ungarn hat das beim damaligen Islamgesetz berücksichtigt. Wieso schaffen das die heutigen Politiker nicht? 


4
 

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