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Schah-Sohn in Berlin: Scharfe Kritik an „Erpressbarkeit“ der Bundesregierung

vor 2 Tagen in Chronik, 3 Lesermeinungen
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„Das Regime ist eine verwundete Bestie.“ Er betonte, dass es sich um einen „Krieg des Regimes gegen die eigenen Bürger“ handele.


Berlin / Teheran (kath.net/rn) Der im US-Exil lebende Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs von Persien, hat bei einem Besuch in Berlin die deutsche Bundesregierung scharf angegriffen. Im Rahmen einer Pressekonferenz warf er der Koalition unter Kanzler Friedrich Merz vor, sich vom iranischen Regime erpressen zu lassen und den Kontakt zur Opposition zu verweigern.

Pahlavi, der als Privatperson nach Deutschland gereist ist, kritisierte den Umstand, dass kein Mitglied der Bundesregierung zu einem Gespräch mit ihm bereit war. Er bezeichnete dies als „eine Schande“. Demokratische Regierungen stünden in der Pflicht, mit jenen zu sprechen, die die „Stimme der Stimmenlosen“ seien. Während die Regierungsbank ihn ignoriert, traf Pahlavi jedoch auf Parlamentarier verschiedener Fraktionen, darunter den CDU-Außenpolitiker Armin Laschet.


In eindringlichen Worten schilderte Pahlavi die aktuelle Lage im Iran. Er beschrieb das klerikale System als „brüchiger denn je“, warnte jedoch gleichzeitig vor einer unberechenbaren Vergeltung durch Teheran: „Das Regime ist eine verwundete Bestie.“ Er betonte, dass es sich um einen „Krieg des Regimes gegen die eigenen Bürger“ handele. Die Versuche Teherans, sich angesichts US-israelischer Angriffe als Opfer darzustellen, wies er entschieden zurück.

An die Adresse Europas und Berlins richtete der Schah-Sohn eine klare Forderung: Schluss mit Verhandlungen: Die jahrzehntelangen Versuche, das Regime durch Dialog zu ändern, seien gescheitert. Jede Verhandlung legitimiere lediglich den Staatsapparat. Unterstützung des Volkes: Der Konflikt im Nahen Osten werde erst enden, wenn das iranische Volk dabei unterstützt werde, das System zu überwinden. Sicherheitsrisiko für Europa: Pahlavi warnte, dass Europa weiterhin in Gefahr lebe, solange die Führung in Teheran an der Macht bleibe.

Trotz seiner prominenten Rolle betonte Pahlavi in Berlin, dass er nicht für sich selbst werbe. Sein Ziel sei es, politische Gespräche zu führen, um den Druck auf die Islamische Republik zu erhöhen. Sein Besuch fällt in eine Zeit extremer diplomatischer Spannungen, in der die deutsche Außenpolitik verstärkt unter Druck gerät, ihre Haltung gegenüber dem Iran neu zu definieren.


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Lesermeinungen

 Veritasvincit vor 25 Stunden 
 

@Karlmaria

"Israel ist ja immer noch Gottes Auserwähltes Volk."

Das alte Gottesvolk mit dem Staat Israel gleichzusetzen ist sehr gewagt. Ich kannte in Israel einen Dominikaner, Marcel Dubois, der an der hebräischen Universität Professor für Philosophie war. Bei seiner Emeritierung altershalber war er sehr enttäuscht wegen des fehlenden Bewusstseins der göttlichen Berufung dort (Buch: Nostalgie Israel). Der Zionismus verfolgt eine sehr weltliche Politik.


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 CusanusG vor 2 Tagen 
 

Die Allianz aus Mullahs und Linken

Die Allianz aus Mullahs und westlichen Linken ist eine Schande. Für dt. Medien, linke Parteien und den BUndespräsidenten ist der Iran immer noch ein Vorbild an Revolutionskampf gegen den monarchistischen KLassenfeind.

Dass die Perser nie schiitisch geprägt waren, seit knapp 50 Jahren von den Mullahs unterdrückt werden. HUnderttausende gefoltert oder umgebracht wurden und Millionen im Exil leben, ist in dt. MEdien völlig egal.

Man kann nur hoffen, dass sich das iranische Volk Bald von der Tyrannei befreien kann und der Westen von der Allianz aus Islamisten und Sozialisten nicht länger gegängelt wird.


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 Karlmaria vor 2 Tagen 

Ich war damals unter den Shah im Iran

Ich habe den Iran damals geliebt. Das war für mich genau die richtige Mischung aus altem Orient und Moderne. Lange nach dem Shah habe ich noch geglaubt der Iran sei ein gutes Land das zur Stabilität im nahen Osten beitragen kann. Das war natürlich eine schlimme Fehleinschätzung. Ich habe halt an den Iran gedacht wie ich ihn damals unter dem Shah erlebt habe. Der Shah wird ja Licht der Arier genannt Aryamehr. Bei den ständig laufenden Radios damals war das Wort oft zu hören. Die Lage im Augenblick ist für mich ein typisches Beispiel dass der Mensch mit seinen Möglichkeiten schnell am Ende ist. Präsident Trump wird oft vorgeworfen dass er keinen Plan habe. Das stimmt insofern dass was immer er macht schlecht ist. Das ganze Land zusammenbomben ist ja auch nix. Man sieht dass es nur mit Gottes Hilfe geht. Wahrscheinlich wird Gott auch helfen. Israel ist ja immer noch Gottes Auserwähltes Volk. Ähnlich wie es für jeden einzelnen Christen gilt wird Gott Israel verteidigen wie Seinen Augapfel!


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