Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  11. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  12. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘
  13. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran

23. April 2026 in Aktuelles, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die acht Frauen sollten in den nächsten Tagen hingerichtet werden. Am Mittwoch veröffentlichte der US-Präsident die Bilder der Frauen und verhinderte damit jetzt die Hinrichtung. Von der UNO, der EU aber auch den Kirchen gab es Schweigen


Washington (kath.net/rn) US-Präsident Donald J. Trump hat offenbar durch persönlichen Einsatz und öffentlichen Druck die Exekution von acht iranischen Frauen verhindert. Während internationale Organisationen wie die UNO oder die EU sowie große Kirchenvertreter zu dem Fall weitgehend schwiegen, nutzte Trump die bevorstehenden Verhandlungen mit Teheran als Hebel.

Bereits am Mittwoch hatte der US-Präsident die iranische Führung direkt und ungewöhnlich diplomatisch angesprochen. „An die iranischen Führer, die bald mit meinen Vertretern verhandeln werden: Ich würde die Freilassung dieser Frauen sehr begrüßen“, schrieb Trump. Er betonte, dass ein Verzicht auf die Gewalt gegen die Inhaftierten ein „großartiger Auftakt“ für die kommenden Verhandlungen wäre.

Dieser strategische Appell zeigte offenbar Wirkung. Am Donnerstagabend folgte die Erfolgsmeldung des Präsidenten: „Sehr gute Neuigkeiten! Ich wurde soeben informiert, dass acht Frauenprotestierende, die heute Abend im Iran hingerichtet werden sollten, nicht mehr getötet werden.“ 4 der Frauen sollen sofort freigelassen werden, 4 weitere müssen 1 Monat ins Gefängnis und werden dann freigelassen.


Die Frauen waren im Zuge der anhaltenden Protestwelle im Iran festgenommen und wegen ihres Engagements für Bürgerrechte zum Tode verurteilt worden. In den sozialen Netzwerken, insbesondere auf X, kursierten die Bilder der acht Frauen seit Tagen und lösten weltweit Entsetzen aus. Dass die iranische Justiz nun so kurz vor dem Vollstreckungstermin einlenkte, wird als direkter Erfolg der US-Intervention gewertet.

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf das Schweigen anderer diplomatischer Akteure. Während oft behauptet wird, den USA ginge es in der Region lediglich um Öl-Interessen, war es in diesem Fall Washington, das sich explizit für das Leben der Frauenrechtlerinnen einsetzte. Beobachter kritisieren, dass von Seiten der Europäischen Union, der UNO oder den großen christlichen Kirchen im Vorfeld kaum Wortmeldungen zu den drohenden Hinrichtungen zu vernehmen waren.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 modernchrist 23. April 2026 
 

Wer einen Menschen rettet, der

rettet die ganze Welt! Toll, dieser Erfolg der Trump-Administration und der moderaten Sprache in dieser Frage! Das ist die "culture", die Trump so auf den Wecker geht: Todesstrafe en masse, Steinigung für Frauen und Männer, grauenhafte Strafen für "Verbrechen", Verfolgung Andersdenkender und Andersreligiöser! Und so kündigte er die Zerstörung dieser "culture" in seiner Erregung an. Die Anführungszeichen in der Rede Trumps bei "Kultur" sprechen sich so schlecht mit! Herrscht im Iran wirklich eine "Kultur", die es zu erhalten gilt?


0
 
 Walahfrid Strabo 23. April 2026 

Ob das wohl auch in der Tagesschau kommt? Sonst ist Trump doch auch das Lieblingsthema....


0
 
 Johannes14,6 23. April 2026 
 

Papst Leo, der Islam und die verfolgten Christen

Maximilian Köckritz,17.4.:
"Leo XIV. koordiniert seine Arbeit mit Obama-Strategen. Er sollte sich lieber um christliche Opfer islamistischer Gewalt kümmern. Gastbeitrag eines enttäuschten Katholiken"
https://www.berliner-zeitung.de/article/papst-leo-kaempft-gegen-trump-und-vergisst-dabei-den-kampf-fuer-die-verfolgten-christen-10030883
---
Große Moschee von Algier
Montag, 13. April 2026

"Der Heilige Vater antwortet auf Italienisch auf die Grußworte des Rektors der Großen Moschee, Mohamed Mamoun Al Qasimi:

"Ich danke Ihnen für diese Gedanken und diese Worte, die bei diesem Besuch von so großer Bedeutung sind – an einem ORT, DER EIN RAUM GOTTES IST, EIN GÖTTLICHER, HEILIGER RAUM, an den so viele Menschen kommen, um zu beten und Gott, dem Allerhöchsten, in ihrem Leben zu begegnen.." " ?

www.vatican.va/content/leo-xiv/de/speeches/2026/april/documents/20260413-algeria-visita-moschea.html?


0
 
 girsberg74 23. April 2026 
 

Igittigitt Trump,

doch wo sind die Leute mit dem feinen Benehmen, die nur aus feinem Benehmen bestehen - und aus sonst nichts.

Mein Gott, sind das Kerle; reif für einen jeden Comic, doch nicht für die Besetzung der Heldenrolle.


1
 
 elmar69 23. April 2026 
 

Und die anderen?

Es ist zweifelsfrei erfreulich, dass acht Frauen nicht sterben müssen.

Es ist allerdings sehr wahrscheinlich, dass in der Zeit, in der über diese Fälle diskutiert wird, viele andere hingerichtet werden, im vergangenen Jahr gab es dort im Schnitt 4,5 Hinrichtungen täglich und es gibt keinen Grund für die Annahme, dass das momentan weniger sind.

Und derweil wird in Pakistan über den dauerhaften Bestand des Regimes verhandelt.


2
 
 Freude an der Kirche 23. April 2026 
 

Schweigen der woken Politik und Bürgerschaft!

Da der Islam bzw. eine islamische Regierung dafür verantwortlich ist, schweigen die Kirche(n), die EU, Merz, …, linke Verbände, linkswoke Vorfeldorganisationen dazu. Sie wollen ja die Islamisierung Europas durch die ach so braven Muslime. Was nicht in ihr Konzept passt, wird einfach totgeschwiegen. Fordern aber in Deutschland/Europa „Konservative“ christliche Werte usw., brüllen sie sofort los. Es sind letztlich Heuchler und Zerstörer unserer Werte. Sie dienen dem woken Mainstream zum Umbau unserer Heimat in eine Ordnung ohne christlichen Glauben.


1
 
 Gandalf 23. April 2026 

Es geht ja nur ums Öl..

Ich warte auf die üblichen "klugen" Meldung der Fraktion "Es geht den USA oder Trump nur ums Öl"

Es scheint übrigens so, dass das Regime im Iran stärker unter Druck steht als es den Anschein hat. Beten wir, dass das Regime zusammenbricht und der Iran befreit wird.


4
 
 Freude an der Kirche 23. April 2026 
 

Schweigen der woken politih und Bürgers Haft


1
 
 Jothekieker 23. April 2026 
 

Das Schweigen sagt mehr als 1000 Worte

Das Schweigen der Woken schreit zum Himmel, aber es verrät sehr viel über deren Zustand.


4
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  8. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  9. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  10. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  11. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  12. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  13. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“
  14. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  15. Unternehmer Guido Quelle: „Ich bin aus der evangelischen Kirchengemeinschaft ausgetreten“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz