SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
- Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
- Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
- Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
- Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
- Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
- 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
- „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
- ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
- Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
- Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
- US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
- Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
- Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
- Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
| 
Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.18. April 2026 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Kurienkardinal: Leo XIV., „ist absolut überzeugt, dass es notwendig ist, Christus ins Zentrum der Kirche zu stellen“, nicht als spirituelle Parole, sondern als Voraussetzung für alles andere.
Vatikan (kath.net/pl) Leo XIV. sei „absolut überzeugt, dass es notwendig ist, Christus ins Zentrum der Kirche zu stellen“, nicht als spirituelle Parole, sondern als Voraussetzung für alles andere. Das erläutert Kardinal Kurt Koch, Präfekt des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen in einem Interview mit „France Catholique“ anlässlich des bevorstehenden ersten Jahrestages der Papstwahl.
Daraus folge die kirchliche Einheit. Der Kardinal räumt ein, dass es innerhalb der Kirche „viele Tendenzen“ und auch „Spannungen“ gebe und fragt: „Wenn die Kirche eine gespaltene Gemeinschaft ist, wie kann sie dann zur Einheit der Christen beitragen? Wie kann sie zum Frieden in der Welt beitragen?“ Genau in diese Situation hinein betone der Papst, dass die Gemeinschaft nicht auf menschlichen Machtverhältnissen, sondern auf Christus als dem gemeinsamen Bezugspunkt beruhe. Das Vorbild, das den Papst dabei inspiriere, sei aber nicht eine Uniformität, sondern eine Einheit in Vielfalt. Koch verweist dazu auf das Bild der Dreifaltigkeit. Auch Leos Wahlspruch, „In illo uno unum“ [„In dem, der eins ist, sind wir ein], das seine Vision zusammenfasst, folgt ebenfalls diesem Gedankengang: eine vielfältige Kirche, aber vereint in Christus. 
Charakteristisch für Papst Leo sei außerdem der Einfluss des heiligen Augustinus. Dieser Ordensgründer sei in den Reden und Predigten Leos XIV. stets präsent.
Auch Europa sei ein spezielles Anliegen Leos, erläutert Koch. Leo XIV. verfolge die spirituelle Lage des Kontinents mit Sorge verfolgt, wo der Glaube keine zentrale Rolle mehr einnimmt. Denn der Glaube in Europa, stellt Koch fest, „läuft Gefahr, in Vergessenheit zu geraten“. Dies betreffe aber auch die Identität des Kontinents selbst, die – so warnt er – Gefahr läuft, ihrer Bedeutung zu entleeren, wenn sie sich auf gemeinsame materielle Interessen ohne ein gemeinsames spirituelles Fundament beschränkt. Koch betont explizit: „Früher war das Recht auf Leben die Grundlage der Menschenrechte. Heute heißt es, es sei das Recht, den Tod zu geben. Das ist genau das Gegenteil.“ Der Kurienkardinal greift damit die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um das sogenannte „Menschenrecht auf Abtreibung“ sowie um die Versuche, die Sterbehilfe immer mehr zu legalisieren, auf.
Archivfoto Kardinal Koch (c) LohmannMedia
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Wirt1929 19. April 2026 | | | | @Ottaviani90 Sollte Ihr Dissens zwischen Christologie und jurisdiktioneller Amtsausübung auf Ad hoc Entscheidungen basieren, bleibt zu bedenken, das der Papst die gesamte katholische Welt mit ihren durchaus stark unterschiedlichen Strömungen im Blick haben muss. Wir erleben es bei der gegenwärtigen Afrika-Reise des heiligen Vaters, wie vorsichtig nuanciert er vorträgt und uns, wie von Kardinal Koch richtig beschrieben, christozentrisch auf diesem Weg führt. Des weiteren möchte ich anmerken, das sich bei uns nicht alles um den Papst dreht, sondern ausschließlich um Jesus Christus. |  1
| | | | | gebsy 18. April 2026 | |  | Neue Schöpfung Die Erlösung durch Jesu Tod und Auferstehung eröffnet dem Menschen die Möglichkeit, mit Gottes Hilfe Mensch zu werden und liebend zu antworten.
Die Neue Schöpfung ist im Idividuum begründet. |  0
| | | | | Ottaviani90 18. April 2026 | | | | Leos Pontifikat Leitungsverantwortung!
Nachdem sich bei Euch fast alles ausschließlich um den Papst dreht, würde ich meinen, dass er sich vom Vorgeherpontifikat emanzipieren und echte Leitungsverantwortung beweisen sollte. Zwischen schönen Worten zur Christologie und jurisdiktioneller Amtsausübung nehme ich einen Dissens wahr. |  0
| | | | | Ottaviani90 18. April 2026 | | | |
Leitungsverantwortung!
Nachdem sich bei Euch fast alles ausschließlich um den Papst dreht, würde ich meinen, dass er sich vom Vorgeherpontifikat emanzipieren und echte Leitungsverantwortung beweisen sollte. Zwischen schönen Worten zur Christologie und jurisdiktioneller Amtsausübung nehme ich einen Dissens wahr. |  0
| | | | | Stefan Fleischer 18. April 2026 | |  | Wichtig in diesem Zusammenhang scheint mir – wie Kardinal Koch es ebenfalls angesprochen hat – dass wir dabei die Dreifaltigkeit nie aus den Augen verlieren. Wir leben in einer Zeit, in welcher nur allzu gerne einzelne Aspekte in den Vordergrund gerückt, sodass die Gesamtsicht unseres Glaubens vernachlässigt wird. Doch nur der ganze Gott ist der wahre Gott, nur der ganze Glaube ist der wahre Glaube. Ein Auswahlglaube fördert nur die Spaltungen innerhalb der Kirche und fördert so die Unglaubwürdigkeit unserer Verkündigung. |  2
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuKoch Kardinal- „Diese Einheit ist zutiefst begründet im gemeinsamen Glauben und in der einen Taufe“
- „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
- Was macht die Menschenwürde unantastbar?
- Es ist keineswegs das Ende des Zölibats gekommen
- Kardinal Koch sieht keine Polarisierung Papst versus Kurie
- Kurienkardinal verteidigt Einsatz von Christen für Migranten
- Kardinal Koch: Es gibt keinen Kurienkomplott gegen den Papst
Leo XIV.- Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
- Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
- Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
- Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
- Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
- Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
- Die Würde des Menschen kennt keine Grenze: In den Augen Gottes ist niemand unsichtbar
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
- US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
- Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
- Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
- Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
- ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
- Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
- Wo der Mensch nicht berechenbar ist
- Wenn das Nein nicht mehr zählt
- USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
- Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
- Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
- Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
- Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
|