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Der Marienkalender

4. Jänner 2026 in Buchtipp, keine Lesermeinung
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Ein ganz besonderer Taschenkalender für die katholische Tradition – Bezahlte Werbung.


Berlin (kath.net/ pm)
Diese Neuerscheinung dürfte viele katholische Herzen höher schlagen lassen: Der Marienkalender, ein eleganter Taschenkalender für 2026 aus dem Marienverlag Berlin, bringt nicht nur die liturgischen Angaben gemäß den Büchern von 1962 mitsamt einem reichhaltigen Schatz von Gebeten auf Deutsch und Latein – er schließt darüber hinaus auch eine große Lücke, die bisher von vielen Freunden der traditionellen Liturgie sehr bedauert wurde:
Ebenso wie in der neuen Liturgie hat auch im alten Ritus jede Diözese neben dem allgemeinen Kalender auch ihren eigenen Festkalender mit den Feiern derjenigen Heiligen, die mit der Region besonders verbunden sind. Doch diese Eigenkalender waren bisher selbst antiquarisch kaum zu bekommen. Der Marienkalender führt alle diese Feste nun wohl erstmals überhaupt zusammen und bietet neben dem allgemeinen Kalender zu jedem Tag auch alle liturgischen Informationen zu den Eigenfesten – und das nicht nur für einer Diözese, sondern für alle Bistümer des deutschen und niederländischen Sprachraums, für die Stadt Rom sowie für die verschiedenen Gemeinschaften der Tradition.

Es handelt sich hier im Bereich der traditionellen Liturgie also um eine echte Weltpremiere, die sich niemand entgehen lassen sollte, der an der alten Liturgie interessiert ist. Die Mühe, die in die Recherche und Aufbereitung dieser reichhaltigen Informationen geflossen sein muss, kann wohl gar nicht groß genug eingeschätzt werden.
Auch sonst präsentiert der Marienkalender alle Informationen, die man für die Teilnahme an der alten Liturgie braucht: Nicht nur die Rangstufen der Feste, die liturgischen Tagesfarben und Kommemorationen, sondern auch das Datum des Mondkalenders für die Lesung des Martyrologiums sowie die Fast- und Abstinenztage sind selbstverständlich verzeichnet; diese Letzteren sind gemäß den geltenden kirchenrechtlichen Regeln des Codex Juris Canonici (CIC) von 1983 aufgeführt, doch wer darüber hinaus auch die traditionellen Fast- und Abstinenztage halten möchte, findet diese ebenfalls mit besonderen Symbolen vermerkt.


Daneben bietet der Marienkalender in den doppelseitigen Wochenübersichten viel Platz für Notizen zu jedem Tag, alle weltlichen Feiertage seines internationalen Einzugsgebietes sowie als besonderes Highlight einen „Tugendtracker“, der dem Benutzer helfen soll, bei seinen guten Vorsätzen am Ball zu bleiben und so gute Gewohnheiten zu erwerben. Jahresübersichten für 2026 und 2027 runden den Kalenderteil ab.
Wie bereits angesprochen findet sich im Kalender auch eine sehr überzeugende Auswahl von Gebeten, die im Alltag keine Wünsche offenlässt: Von Gebeten für Papst und Kirche über den liturgischen Tischsegen, Angelus und Regina coeli, den Rosenkranz sowie die Gebete, die mit dem Besuch der heiligen Messe verbunden sind, ist alles vorhanden, und zwar auf Deutsch und Latein. Besonders erwähnenswert ist hier das Gebet „Zu dir, seliger Joseph“, das man sonst kaum jemals gedruckt findet. Auch ein Übersichtsdiagramm zum Ablauf der heiligen Messe fehlt nicht. Der Marienkalender spricht in dieser Hinsicht sowohl diejenigen an, die bisher nur wenig Vertrautheit mit der traditionellen Liturgie haben, als auch diejenigen, die darin bereits zu Hause sind und – auf Deutsch oder Latein – gemeinsam mit Freunden oder Familie beten möchten.

Besonderes Augenmerk verdient noch die äußere Gestaltung des Marienkalenders: Mit seinem Format von 10 × 14,5 cm findet er in jeder Tasche Platz, und mit seinem fadengehefteten Buchblock mit abgerundeten Ecken in einem robusten, flexiblen Lederfasereinband hält er auch ein Jahr intensiver Benutzung und selbst grober Beanspruchung problemlos aus. Von außen besticht er durch schlichte Eleganz und passt mit seiner schwarzen Lederoptik ebenso gut auf den Schreibtisch wie auch in die Handtasche oder die Soutane. Eine Gummibandschließe, ein Leseband und eine in den Einband eingelassene Tasche für lose Zettel, Eintrittskarten oder Heiligenbilder runden die hochwertige Ausstattung ab.
Im Inneren setzt sich die elegante Gestaltung fort: Auf dem glatten, elfenbeinweißen Papier, das auch mit Tinte problemlos beschreibbar ist, kommt der brillante Rotschwarzdruck aus der Druckerei der Mönche von Münsterschwarzach bei jedem Licht ausgezeichnet zur Geltung. Dazu trägt auch die typographische Gestaltung bei, bei der sehr viel Wert auf Lesbarkeit und traditionelles Schriftbild gelegt wurde. Der Verlag hat dazu extra mehrere traditionelle Bleisatzschriften digitalisiert, die sich bisher nur in den besten liturgischen Buchausgaben des 20. Jahrhunderts fanden.


Der Marienkalender für das Jahr 2026 kann direkt auf der Webseite des Marienverlags unter marienverlag.de bestellt oder auch abonniert werden.

 


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