SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
- Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
- Vertrauenskrise in der Kirche
- Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
- ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
- Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
- Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
- „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
- Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
- Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
- „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
- Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
- 'Gut' gebrüllt, Löwe?
- Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
- Katholische Kita in Hessen verzichtet auf Mutter- und Vatertagsgeschenke
| 
Die Kirche wächst durch Anziehung, nicht durch Proselytenmacherei7. Juni 2019 in Jugend, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Papst Franziskus zitiert in der Frage der Berufungspastoral seinen Vorgänger Papst Benedikt XVI.
Vatikan (kath.net) Vor allem möchte ich eines klarstellen: dass die Arbeit für und mit Berufungen etwas ganz anderes sein muss als Proselytenmacherei. Es geht nicht darum, neue Mitglieder für den Club zu finden, nein! Die Kirche wächst, wie Benedikt XVI. so klar gesagt hat, durch Anziehung, nicht durch Proselytenmacherei. Es geht also nicht darum, die Augen schweifen zu lassen und zu überlegen: Wo kriegen wir die Leute her
wie diese Schwestern, die Anfang der neunziger Jahre in die Philippinen gingen. Sie hatten dort keine Niederlassungen, aber gingen dorthin und holten die jungen Mädchen hierher. Das hieß dann in den Zeitungen: Der Handel mit Novizinnen. Darauf wies Papst Franziskus bei einer Audienz für die Verantwortlichen für Berufungspastoral in Europa hin, wie Vatican News berichtete. Er bat die Verantwortlichen, trotz der Krise beim Umgang mit jungen Menschen, die eine geistliche Berufung in sich spüren, anspruchsvoll und geduldig zu bleiben. 
Die Grundlage einer Berufung sei das Gebet. Jungen Menschen zu helfen, die Berufung ihres Lebens zu finden, besteht darin, ihnen zu helfen, dass sie ins Gespräch mit dem Herrn kommen. Dass sie lernen, zum Herrn zu sagen: Was willst du von mir? Das ist wichtig. Es geht nicht um intellektuelle Überzeugungsarbeit, nein. Die Wahl einer Berufung entsteht im Gespräch mit dem Herrn ganz unabhängig davon, um welche Berufung es geht. Deshalb gelte für die Verantwortlichen für Berufungspastoral: Wenn ihr nicht mit dem Herrn sprecht, dann werdet ihr anderen kaum vermitteln können, wie man das macht. Dialog mit dem Herrn. Für ihre Aufgabe bräuchten die Verantwortlichen, so der Papst, Geduld und die Fähigkeit, zuzuhören, denn die jungen Leute wiederholen sich gerne. Außerdem müsse man sich mit ihnen in Bewegung setzen. Junge Leute sind heute mobil, und man muss unterwegs mit ihnen arbeiten. Das macht natürlich müde das gehört dazu! Man kann nicht für die Berufungen arbeiten, ohne dass einen das müde macht. Das ist das, was das Leben, die Realität, der Herr und alle von uns erwarten. Die Verantwortlichen sollten die Sprache der Jugendlichen kennen und auch selbst sprechen. Außerdem wies Franziskus darauf hin: Wir müssen auch versuchen zu begreifen, was es für einen jungen Menschen bedeutet, immer online zu sein. Wohin die Fähigkeit verschwunden ist, sich zu sammeln
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | Hadrianus Antonius 8. Juni 2019 | | | | Sehr interessant P.Franziskus benutzt hier nach meiner Zählung zum 127. mal das Wort "Proselyten"(/macherei) in ausgesprochen negativem Sinne.
Leider ist es nicht ganz so deutlich was er mit "proselyten" eigentlich meint.
In der Handlungen der Aposteln kommt das Wort hervorgehoben vor, und wohl gerade in dem zweiten Teil der Pfinstgeschichte, wo alle Fremdsprachige und mehr oder weniger mit dem Judentum Verbundenen das Evangelium in ihrer Sprahe verkündigen hören.
Anderseits haben die letzte Wahlen in Serie in Italien kontinuierlich gezeigt, daß die Anziehungskraft der linken und Ölbaumbewegungen, von den italienischen Bischöfen gepusht, auf die italienische Bevölkerung immer weniger wird;
ob Salvini "Proselyten" macht, weiß ich nicht; die modernistische Gruppe im Vatikan hat Salvini dafür wohl einen "Judas" genannt- wobei Salvini sich meines bescheidenen Wissens nach sich bis jetzt noch nicht "Apostel" genannt hat ;-) |  4
| | | | | zeitblick 7. Juni 2019 | |  | Arbeit für Berufungen Das hat der Papst treffend formuliert. Junge Leute sind heute mobil, und man muss unterwegs mit ihnen arbeiten. Das macht natürlich müde – das gehört dazu! Man kann nicht für die Berufungen arbeiten, ohne dass einen das müde macht. Das ist das, was das Leben, die Realität, der Herr und alle von uns erwarten. |  2
| | | | | 7. Juni 2019 | | | | Die Anziehungskraft der Kirche hängt von der Heiligkeit ihrer Mitglieder ab ...und um die ist es zunehmend schlechter bestellt!!
Woran das wohl nur liegen mag?! |  9
| | | | | studiosus 7. Juni 2019 | |  | Naja na dann können wir uns ja auf ein Minuswachstum einstellen, wenn es wirklich nur an der Anziehung der Kirche läge... |  4
| | | | | 7. Juni 2019 | | | | So ist es! Benedikt XVI. war ein weiser Papst!!! |  8
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuBerufung- Bistum Nizza stellt Gebetspaket für Berufungen vor
- Papst Leo XIV.: "Liebe junge Menschen, hört auf diese Stimme! Hört auf die Stimme des Herrn"
- „Mit dem Bischof in unseren Pfarreien um die Gabe heiliger Berufungen zu bitten“
- Eine strahlende Braut Christi im isländischen Karmel - Sr. Bianca hat ihre Lebensberufung gefunden
- Die Berufung zur Keuschheit - Moraltheologische Überlegungen
- Von der Scheidung zum Priester – eine ungewöhnliche Berufung
- Die Berufung wurde abgewiesen
- Irland: Dieses Jahr werden mehr Bischöfe als Priester geweiht
- US-Politiker tritt ab und wird Jesuit
- Der Herr der Ringe und das Finden der Berufung in dunkler Zeit
| 





Top-15meist-gelesen- EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Piusbruderschaft erklärt dem Papst den Glauben
- „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
- Die Erzdiözese Wien hat ein Problem: Toni Faber, seine 'Freundin' und seine 100m2 Penthouse-Wohnung
- Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
- Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
- Klimakatastrophe völlig 'unplausibel': IPCC-Autoren korrigieren Szenarien
- „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
- Vertrauenskrise in der Kirche
- Ach FRIEDRICH - Eklat beim Katholikentag und Kanzler Merz mittendrin
- Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
- Vatikanisches Synodenbüro distanziert sich vom umstrittenen Gruppe 9-Abschlussbericht
- ‚Ist das Synodenbüro des Vatikan die PR-Abteilung von P. James Martin SJ geworden?‘
- Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
- „Wir sollten für den Himmel leben“
|