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Liechtenstein: Abtreibung bleibt verboten18. September 2011 in Chronik, 13 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
52 Prozent gegen Legalisierung - Erbprinz Alois hatte sich vor der Abstimmung explizit gegen die Initiative ausgesprochen und angekündigt, das Gesetz nicht zu unterzeichnen
Bern (kath.net/KNA) In Liechtenstein bleibt Abtreibung auch künftig verboten. Bei einer Volksabstimmung am Sonntag wandten sich nach Angaben des Schweizer Radios DRS gut 52 Prozent der rund 36.000 Bürger gegen eine Legalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen. 47,7 Prozent sprachen sich dafür aus, Abtreibungen innerhalb der ersten zwölf Schwangerschaftswochen zu erlauben. 
In Liechtenstein ist Abtreibung verboten und wird mit bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe geahndet, selbst wenn er im Ausland vorgenommen wurde. Erbprinz Alois von Liechtenstein hatte sich vor der Abstimmung explizit gegen die Initiative ausgesprochen und angekündigt, ein Veto einzulegen und das Gesetz nicht zu unterzeichnen. Zur Begründung seiner Weigerung führte er an, dass es in der vorliegenden Form nicht nur einen Schwangerschaftsabbruch in den ersten zwölf Wochen, sondern darüber hinaus auch einen Abbruch ohne Frist bei einer zu vermutenden Behinderung des Kindes ermöglichen solle. Auch Regierung und Parlament Liechtensteins hatten sich gegen den Abstimmungstext ausgesprochen. Verschiedene politische Parteien kündigten für den Fall einer Ablehnung des Textes bereits eine Änderung des Gesetzes an. Demnach solle Abtreibung zwar weiterhin strafbar sein, jedoch nur, wenn sie in Liechtenstein vorgenommen werde. (C) 2011 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
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Lesermeinungen| | Durmelich 20. September 2011 | |  |
@Prophylaxe
Ja, da gibt es noch eine Menge anderer Begebenheiten in der lustigen Buntenrepublik.
Sich hier ernsthaft für Politik zu interessieren ist sehr, sehr schwer. |  1
| | | | | landpfarrer 19. September 2011 | | | | @Ulrich Motte Ich glaube, Sie legen den Finger auf die Wunde!
Nach Gesetz ist auch das Vornehmenlassen einer Abtreibung im Ausland verboten und nach vor kurzem in der Presse veröffentlichten Schätzungen, liessen ca. 50 Liechtensteinerinnen im Jahr abtreiben - im benachbarten Ausland vor Allem in der Schweiz. Verurteilungen habe es seit Jahren keine mehr gegeben. Ein Gesetz, dem keine Nachachtung verschafft wird, verkommt zum Papiertiger. Ein so kleines Land wie Liechtenstein hat es leicht, selbst keine Abtreibung anzubieten, da es im benachbarten Ausland genügend Möglichkeiten gibt! |  0
| | | | | 19. September 2011 | | | | Gott sei Dank! 52% sind aber kein Ruhmesblatt für das Volk. Dank auch an den Erbprinzen. Die Liechtensteins müssen sich gegen mächtige Feinde behaupten.
Gott segne das Fürstenhaus! |  1
| | | | | supernussbi 19. September 2011 | |  | Deo gratias! Dank sei Gott. Aber es wird wieder kommen. Die negativen GEister wirken wild, während wir Christen lieber dem Egoismus frönen. |  1
| | | | | Ulrich Motte 19. September 2011 | | | | Erfreulich Wann erfolgte die letzte Verurteilung wegen Tötung eines Kindes im Mutterleib in Liechtenstein? Hoffentlich ist der Schutz effektiv und nicht nur Verschieben der Tötung in die Nachbarschaft! |  0
| | | | | Prophylaxe 18. September 2011 | | | | In der BRD wurde das VOLK in dieser Frage nie gefragt-
wo die Linken und Grünen doch immer so basisdemokratisch sein wollen. |  2
| | | | | Smaragdos 18. September 2011 | | | |
Gott sei Dank! (Nur tragisch, dass sie die Homo-Ehe im Sommer angenommen haben.) |  2
| | | | | Esperanza 18. September 2011 | |  | Segen Diese Abstimmung sowie die öffentliche Haltung des Erbprinzen und des Erzbischofs bringen Liechtenstein viel Segen. Ein klares Ja zur Schöpfung Gottes, Gottes Ebenbild.
Danke! |  2
| | | | | Mami26 18. September 2011 | | | | Klasse!!! |  2
| | | | | Eichendorff 18. September 2011 | | | | Bravo es gibt noch Menschen mit Charakter und Grundsätzen! |  2
| | | | | 18. September 2011 | | | | Bravo das Vorzeige-Land Man sieht, welche eine große Rolle die \"offizielle Stimme \" eines Staatsoberhauptes hat.
Leider sind unsere fetzigen Ober-Politiker zu feig, die ungeborenen Kinder in den Schutz zu nehmen.
Eines kann man mit solcher Politik machen: \"Auf nie wieder\" ABWÄHLEN
Wer ohne wenn und aber gegen Kinder-Abtreibung ist und zugleich auch jedes Kompromiss á la Fristenlösung ablehnt, der wird von mir gewählt. |  1
| | | | | 18. September 2011 | | | | Gut so, aber die Feinde des Lebens geben keine Ruhe. |  3
| | | | | Wenzel 18. September 2011 | | | |
Gott schütze Liechtenstein und sein Fürstenhaus ! |  3
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