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| ![]() NGO nach Massaker an Christen in Äthiopien: "Welt darf nicht wegsehen"vor 59 Minuten in Weltkirche, keine Lesermeinung Nach zwei Angriffen mit mindestens 60 Todesopfern fordert österreichische Hilfsorganisation "Christen in Not" wirksamen Schutz für bedrohte christliche Gemeinschaften und eine konsequente Aufklärung der Gewalt Wien (kath.net/KAP) Die österreichische Hilfsorganisation Christen in Not (CiN) hat sich angesichts der jüngsten Massaker in Äthiopien an Christen zutiefst erschüttert gezeigt und fordert die internationale Staatengemeinschaft zum Handeln auf. "Das Schweigen angesichts solcher Verbrechen ist gefährlich. Wenn die Welt erst hinsieht, wenn die Zahl der Opfer groß genug ist, haben wir unseren moralischen Maßstab längst verloren", so Martin Morawetz, Generalsekretär von Christen in Not, in einer Aussendung. Mindestens 60 orthodoxe Christen sind nach Angaben der Äthiopisch-Orthodoxen Tewahedo-Kirche bei zwei Angriffen in der äthiopischen Region Oromia getötet worden. Allein am 24. Oktober starben demnach 46 Menschen im Distrikt Shirka, vier Tage zuvor weitere 14 im Distrikt Merti. Mehr als 20 Menschen wurden schwer verletzt, zahlreiche Wohnhäuser niedergebrannt. Bedrohte religiöse Gemeinschaften im Blick behalten "Menschen werden getötet, Familien auseinandergerissen und ganze Gemeinschaften in Angst versetzt. Es darf keine Rolle spielen, welcher Religion ein Mensch angehört. Jeder hat das Recht, seinen Glauben ohne Angst vor Gewalt und Verfolgung zu leben. Dieses Recht muss gerade dort verteidigt werden, wo es am stärksten bedroht ist", betonte Morawetz. Er forderte die äthiopischen Behörden auf, die Bevölkerung wirksam zu schützen, die jüngsten Gewalttaten unabhängig aufzuklären und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. Einsatz für Religionsfreiheit Das 1980 gegründete ökumenische Hilfswerk CiN bemüht sich in Österreich und international um Bewusstseinsarbeit für das hohe Gut der Religionsfreiheit. In der Projektarbeit konzentriert sich CiN seit jeher auf Afrika, den Nahen Osten und Asien. Seit 2024 ist man zudem in Peru aktiv. Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
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