Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  4. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  5. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  6. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  7. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  8. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  9. Wir machen da was mit Medien
  10. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  11. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  12. Am Grab des Petrus – Die diesjährige Romwallfahrt Ad Petri Sedem
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  15. Neuerlich umstrittene Ehrung durch Kardinal Cupich

Erzbischof von Vilnius als CCEE-Präsident wiedergewählt

vor 5 Stunden in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Gintaras Linas Grusas für fünf weitere Jahre an der Spitze des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) - Neue Vizepräsidenten sind der irische Erzbischof Eamon Martin und der kroatische Erzbischof Drazen Kutlesa


Salzburg (kath.net/KAP) Erzbischof Gintaras Linas Grusas (65) leitet für weitere fünf Jahre den Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE). Die Delegierten der in Salzburg erstmals tagenden CCEE-Vollversammlung wählten den Erzbischof von Vilnius und Vorsitzenden der Litauischen Bischofskonferenz am Donnerstag erneut zu ihrem Präsidenten. Neue Vizepräsidenten des CCEE sind Eamon Martin (64), Erzbischof von Armagh und Primas von ganz Irland, sowie der Vorsitzende der Kroatischen Bischofskonferenz, der Zagreber Erzbischof Drazen Kutlesa (58). Sie folgen auf Kardinal Jean-Claude Hollerich und Kardinal Ladislav Nemet. Österreich ist bei der CCEE-Vollversammlung durch ihren Bischofskonferenz-Vorsitzenden Erzbischof Franz Lackner vertreten.

Grusas wurde am 23. September 1961 in Washington als Sohn litauischer Eltern geboren. Nach einem ersten Studienabschluss als Informatiker folgten philosophische und theologische Studien in den USA und Rom.

1994 wurde Grusas zum Priester der Erzdiözese Vilnius geweiht und kehrte nach Litauen zurück, wo er bis 1997 als Generalsekretär der Bischofskonferenz tätig war. Nach vertiefenden kirchenrechtlichen Studien in Rom, die er mit dem Doktortitel abschloss, leitete er 2001 bis 2003 als Rektor das Priesterseminar von Vilnius. Von 2004 bis zu seiner Ernennung zum Militärbischof von Litauen im Jahr 2010 diente er der Bischofskonferenz abermals als Generalsekretär. 2013 wurde Grusas zum Erzbischof von Vilnius ernannt. Im September 2021 wählten ihn die Bischofskonferenz-Vorsitzenden Europas erstmals zum Präsidenten des CCEE.


Erster Vizepräsident aus Irland

Martin wurde am 30. Oktober1961 im nordirischen Derry geboren und 1987 zum Priester der gleichnamigen Diözese geweiht. Er unterrichtete Mathematik und Religion am St. Columb's College in Derry, dessen Rektor er später wurde. Von 2008 bis 2010 war er Exekutivsekretär der Irischen Bischofskonferenz und einer der Leiter des von der Bischofskonferenz 2006 eingerichteten Kinderschutzprogramms. Anschließend wirkte er als Generalvikar und Diözesanadministrator von Derry.
Im April 2013 empfing er die Bischofsweihe als Koadjutorerzbischof von Armagh und übernahm am 8. September 2014 die Leitung der Erzdiözese. Als Erzbischof von Armagh ist er zugleich Primas von ganz Irland. Im Oktober 2014 wurde er zum Präsidenten der Irischen Bischofskonferenz gewählt.
Zweiter Vizepräsident aus Kroatien

Kutlesa, geboren am 25. September 1968 in Duvno im früheren Jugoslawien, war nach seiner Priesterweihe am 29. Juni 1993 zunächst in seiner Heimatdiözese Mostar-Duvno tätig und ein enger Mitarbeiter des damaligen Diözesanbischofs Ratko Peric. Zwischen 2006 und 2011 war Kutlesa, der sich im Kirchenrecht vertiefte, im Vatikan Mitarbeiter in der Bischofskongregation und der Gottesdienstkongregation.

Papst Benedikt XVI. ernannte ihn am 17. Oktober 2011 zum Koadjutorbischof von Porec-Pula, wo er am 10. Dezember die Bischofsweihe empfing. Mit dem Rücktritt Ivan Milovans folgte Kutlesa ihm am 14. Juni 2012 als Bischof von Porec-Pula nach. Am 11. Juli 2020 ernannte Papst Franziskus Kutlesa zum Koadjutor des erkrankten Erzbischofs Marin Barisic in der dalmatinischen Küstenmetropole Split. Nach der Emeritierung von Barisic amtierte Kutlesa seit Mai 2022 als Erzbischof von Split-Makarska. Ende Oktober 2022 wurde er von den kroatischen Bischöfen zu ihrem neuen Vorsitzenden gewählt. Knapp ein Jahr später am 15. April 2023 wurde Kutlesa von Papst Franziskus zum Erzbischof von Zagreb ernannt.

Rat der Europäischen Bischofskonferenzen

Der Rat der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) (lateinisch: Consilium Conferentiarum Episcoporum Europae) ist der Zusammenschluss der Präsidenten der römisch-katholischen Bischofskonferenzen Europas. Der Rat umfasst 39 Mitglieder: 33 Bischofskonferenzen, die Erzbischöfe von Luxemburg und des Fürstentums Monaco, den maronitischen Erzbischof von Zypern sowie die Bischöfe von Chisinau (Moldau), der Eparchie Mukatschewo (Ukraine) und der Diözese Tallinn (Estland). Gemeinsam vertreten sie die katholische Kirche in 45 Ländern des europäischen Kontinents.

Der CCEE wurde 1971 gegründet, nachdem europäische Bischöfe nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-65) entsprechende Initiativen ergriffen hatten. Er fördert die Zusammenarbeit und den Dialog zwischen den Bischofskonferenzen Europas und unterstützt eine gemeinsame pastorale Antwort auf die sozialen, kulturellen und spirituellen Herausforderungen des Kontinents. Zu seinen Schwerpunkten zählen etwa die Zusammenarbeit in Bereichen wie Migration, Medien, Ökumene, interreligiöser Dialog und soziale Fragen. Besonders eng arbeitet der CCEE mit der Konferenz Europäischer Kirchen (KEK) zusammen und setzt sich für den Dialog zwischen den christlichen Kirchen sowie für ein gemeinsames christliches Zeugnis in Europa ein.

Foto © Kathpress/Paul Wuthe
Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. „Mit der Unterstützung meiner Schwiegereltern verließ ich eine nicht-sakramentale Beziehung“
  2. Die Liebe als Mitte des Glaubens: Das Gebot, das den ganzen Menschen umfasst
  3. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  4. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  5. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  6. Impuls für Körper und Geist: Kirchensportler empfehlen das Jesus-Gebet
  7. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  8. Im Licht der Liebe
  9. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  10. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  11. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  12. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  13. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  14. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  15. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz