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Nicht mehr ernst zu nehmenvor 4 Tagen in Kommentar, 30 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Zum kirchlichen Umgang mit der AfD. Gastkommentar von Prof. Hubert Windisch
Freiburg i.Br. (kath.net) Vor den anstehenden Wahlen in einigen Bundesländern nehmen die Warnungen von Politikern der sog. Altparteien und ihrer kirchlichen Handlanger, von diversen Mainstreammedien und einigen „Kultur“schaffenden derart irrationale Züge an, dass man meint, bei eventuellen Wahlsiegen der AfD würde der parteiförmige Gottseibeiuns erscheinen. Für viele ist die AfD ein Heerlager an Sündenböcken, die man allesamt per Parteiverbot in die Wüste jagen sollte. Dabei übersehen die meisten, dass die AfD nicht die Ursache des fortschreitenden Verfalls Deutschlands ist, sondern dessen Symptom. Dieser Verfall kann am besten kurz und bündig mit der Dynamik von zwei Veröffentlichungen Thilo Sarrazins zum Ausdruck gebracht werden. 2010 schrieb er den erschreckenden Weckruf „Deutschland schafft sich ab“, was ihm bei den oben Genannten Spott und Hohn einbrachte. Sogar für einen Parteiausschluss Sarrazins war sich die SPD nicht zu schade. 2025 zieht er ernüchternd Bilanz: Deutschland schafft sich wirklich ab. 
Anstatt sich jedoch den Ursachen für diese Entwicklung zu stellen, betreibt man weithin lieber projektive Problembewältigung. Schuld ist dann frei nach Kurt Tucholsky nicht der, der Schmutz erzeugt, sondern der, der auf den Schmutz hinweist. Das kann zu abartigen Entgleisungen führen. So hat ein Komiker im CDU-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt die Nichtwahl der AfD als Schädlingsbekämpfung bezeichnet. Weiß dieser Witzbold nicht, dass auf den Giftdosen Zyklon B, die zur Vergasung in den Konzentrationslagern benutzt wurden, ein Totenkopf abgebildet war, unter dem zu lesen war: Zur Schädlingsbekämpfung! Warum nur war der Magdeburger Bischof zu feige, diese Entgleisung öffentlich zu kritisieren?
Viele Christen haben genug von dem politisch-kirchlich-medial-kulturellen Antirealitätsgeschwafel auf der Basis ideologiegesättigter Phrasen zu Migration, Sicherheit, Kriminalität, Energie, Klima und Islamisierung. Sie nehmen die Warner nicht mehr ernst, weil sie selbst in ihrer Lebensrealität nicht mehr ernst genommen werden.
Im Folgenden möchte ich an zwei Grundsätze erinnern und dann drei Anregungen für einen fairen, demokratischen Umgang mit der AfD geben:
* In politischer Hinsicht ist daran zu erinnern, dass eine Demokratie auf zwei Säulen ruht: zum einen auf der Möglichkeit zu einem (unblutigen, so Karl Popper) Wechsel in der Regierungsverantwortung durch freie und geheime Wahlen und zum anderen in der Möglichkeit zur freien öffentlichen Kritik an den jeweiligen Regierungsverantwortlichen.
* In kirchlicher Hinsicht ist an Aussagen des II. Vatikanischen Konzils zu erinnern. In den Nummern 36 und 43 der Pastoralkonstitution Gaudium et spes wird einerseits eine richtige Autonomie der irdischen Wirklichkeiten bejaht, die zwar im Licht des Evangeliums gedeutet werden sollen, aber nicht kurzschlüssig durch lehramtliche Bevormundung vereinnahmt werden dürfen. So können und dürfen Christen andererseits in ihrer Welt- und Gesellschaftsgestaltung im gesunden Streit und in der Freiheit eines Christenmenschen durchaus zu verschiedenen Ansichten und Lösungen kommen, die trotz ihrer Verschiedenheit der Lehre der Kirche nicht widersprechen müssen.
* Daraus ergeben sich drei entspannende Anregungen für einen fairen Umgang mit der AfD: 1. Deutschland geht es nicht deshalb schlecht, weil es die AfD gibt, sondern es gibt die AfD, weil es Deutschland schlecht geht. 2. Die Malaise, in der sich Deutschland seit langem befindet, ist in den zurückliegenden Jahrzehnten von folgenden Parteien verursacht worden: Schwarz, Rot, Gelb, Grün und in manchen Bundesländern Dunkelrot. Da ist nirgends ein blauer Tupfer zu finden. 3. Man kann die AfD wählen oder nicht wählen. Das hängt, wie bei allen Parteien, von einer sorgfältigen Prüfung des Grundsatzprogramms dieser Partei und der führenden Leute in dieser Partei ab. Aber man muss sie wählen dürfen. Alles andere ist nicht demokratisch.
Hubert Windisch (Link) ist Priester und emeritierter Professor für Pastoraltheologie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.
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Lesermeinungen| | Dornenbusch vor 15 Stunden | | | | Riedkatholik Danke für Ihre Rückmeldung. Genau das ist der Punkt, der mir am Herzen liegt: Mir geht es hier rein um die Sache und nicht um Parteipolitik oder einzelne Personen.Im Vordergrund muss heute die Dringlichkeit einer friedensorientierten Kommunikation stehen – da sollte es auch um den Inhalt und nicht um den Boten gehen. Deshalb bleibt die entscheidende Frage: Warum wird ein so wichtiges diplomatisches Werkzeug wie der Vertrag von 1990 heute komplett ignoriert? Wenn wir aufhören, über solche real existierenden völkerrechtlichen Grundlagen zu sprechen, nehmen wir uns selbst die Sprache für den Frieden. Wir müssen weg von pauschalen Zuweisungen und zurück zu den vertraglichen Instrumenten, die genau für solche Krisen geschaffen wurden. |  0
| | | | | Riedkatholik vor 16 Stunden | | | | @dornenbusch Gut, dass Sie diese Quelle nachgeschoben haben. Leider ist es hier manchmal üblich, Positionen, die auf Dialog zielen, als Russland- oder Putinfreunde zu diffamieren. Vorzugsweise gegen ostdeutsche oder AfD-Positionen. Gerne verleumdet man auch Menschen, die lange Jahre ihres beruflichen Lebens als exzellente Journalisten in Moskau od. Russland verbracht haben und wertvolle Analysen zur Entwicklung dort vorgebracht haben, in diesem (Un-)Sinne. Ich denke dabei an Gabriele Krone-Schmalz oder auch Ulrike Guerot, denen man in dieser abwertenden Weise begegnet. Auch hier in diesem Medium werden solche Positionen von leitender Stelle als AfD-Positionen herabgesetzt. |  2
| | | | | Dornenbusch vor 23 Stunden | | | | AfD die 5. Kolonne Russlands? Auch wenn es nur um Kommunikation zu Frieden geht... Wo bleibt die diplomatische Verantwortung für den Frieden? Es gibt eine völkerrechtliche Grundlage, die genau dafür geschaffen wurde: Artikel 7 des deutsch-sowjetischen Nachbarschaftsvertrages von 1990, der bis heute Rechtsgültigkeit besitzt. Wer wissen will, wie eine vertragliche Pflicht zur Deeskalation aussieht, sollte unbedingt einen Blick in das Dokument werfen. Unter diesem Link können Sie den kurzen, aber entscheidenden Textabschnitt direkt nachlesen: x.com/Bundeskanz50246/status/2095511996904915303 |  1
| | | | | serafina vor 2 Tagen | | | | "Für uns gilt die Scharia, deutsche Gesetze sind egal" Aussagen junger Islamisten in Berlin-Neukölln.
Und dazu sollen wir schweigen bzw. weitere willkommen heißen?
Hier kann nur die AfD einen Riegel vorschieben!
Viel Glück für Ulrich Siegmund und die AfD am kommenden Sonntag in Sachsen-Anhalt. |  3
| | | | | Steve Acker vor 2 Tagen | | | | Chorbisch ich denk mal ich hab mich zu moderat ausgedrückt.
Migranten die Straftaten begehen, keinerlei Anstalten machen sich zu integrieren, keine Arbeit suchen, uns islamische Sitten aufzwingen wollen, stören sehr wohl.
Für Menschen die zb einen Angehörigen verloren haben, der von Migranten umgebracht wurde, ist die Aussage des Bischofs ein Schlag ins Gesicht.
Das bedeutet so ungefähr, "ist doch kein so ein Problem mit den Migranten, habt Euch nicht so".
So treibt man noch mehr Leute, insbesondere auch Unentschlossene zur AFD |  5
| | | | | chorbisch vor 3 Tagen | | | | @ Steve Acker Ja, Bischof Wilmers Aussage ist allgemein. Aber woraus schließen Sie, dass er Leute nicht ernst nehmen würde, die ihm über ihre schlechten Erfahrungen mit manchen Migranten berichten würden?
"Nicht ernst genommen" fühlen dürften sich durch den Satz des Bischofs meiner Meinung nach nur jene, die Migration grundsätzlich ablehnen, weil sie keine "Ausländer" oder keine Muslime im Land haben wollen, egal, wie diese Leute sich verhalten.
Die "dürfen" dann gerne AfD wählen, schließlich unterstützt diese Partei diese pauschale Ausländerfeindlichkeit durch die Art, wie sie die Fehler der Migrationspolitik und das Verhalten mancher Migranten kritisiert.
Und deshalb ist diese Partei für mich nicht wählbar, genauso wenig, wie die linken Hetzer der Grünen oder der Linkspartei. |  1
| | | | | Steve Acker vor 3 Tagen | | | | die totale Fixierung grade auch von Kirchenleuten auf die AFD ist unsinnig, gefährlich irreführend, und wie ich finde auch unchristlich.
Es kann einer der schlimmste Rassist, rechts- oder links Radikaler, Transaktivist, Abtreibungs- und _Euthanasie aktivist sein. Alles kein Problem, um in der Kirche mitzuarbeiten. Aber wehe es besteht die geringste Verbindung zur AFD, dann fliegt er sofort aus allen Ehrenämtern raus. |  5
| | | | | serafina vor 3 Tagen | | | | Rundfunkstaatsvertrag Schon allein der Ausstieg aus dem Rundfunkstaatsvertrag wäre ein Grund, die AfD zu wählen.
Hinzu kommen noch viele andere Gründe ... |  4
| | | | | Steve Acker vor 3 Tagen | | | | Bischof Willmer gestern: " Migranten stören nicht" Mit so einer undifferenzierten, pauschalissierten Aussage, wird der AFD noch mehr Stimmen gebracht und nochmal Öl ins Feuer gegossen.
Es zeigt all denen Migranten sehr wohl schon Probleme verusacht haben, dass sie nicht ernst genommen werden. |  4
| | | | | Steve Acker vor 3 Tagen | | | | Die Altparteien sind selbst schuld, dass es soweit gekommen ist. Sie machen Politik gegen die Bürger.
Das Land soll deindustrialisiert werden, um "klimagerecht" zu werden.
Die Meinungsfreiheit wird immer mehr eingeschränkt. Dazu helfen Meldestellen diverser staatlich subventionierter NGO.
Der Islam macht sich immer mehr breit und die Altparteien und Mainstreammedien beklatschen das.
noch vor 3 Jahre dümpelte die AFD bei 10%. Heute bundesweit 25-28 in manchen Ländern über 40.
Dann kam Habecks Heizungsgesetz. Er zeigt der staat will den Bürgern an die wirtschaftliche Existenz. Das hat zum Umschwung geführt.
Plötzlich schossen die Werte in die Höhe.
AFD wählen ist die einzige Möglichkeit sich zu wehren, weil sie in allen Parlamenten sitzt,und einzige wirkliche Opposition.
eine neue Partei zu gründen dauert viel zu lange, zu teuer und aufwendig.
Die Leute wählen nicht verstärkt AFD weil sie sie so toll finden, sondern weil es die einzige Möglichkeit ist, sich zu wehren. |  5
| | | | | Versusdeum vor 3 Tagen | | | | @Jörgen Das gilt aber für alle Parteien. Immerhin hat die AfD immer dann stark zugelegt, wenn die Platzhirsche am gravierendsten versagt haben. Insbesondere CDU und SPD haben praktisch nichts mehr mit den beiden Parteien zu tun, deren Konkurrenz und gegenseitige Kontrolle uns 65 Jahre lang erfolgreich gemacht hatten. |  4
| | | | | Jörgen vor 3 Tagen | | | | @Paddel Prinzipiell halte ich das für richtig. Aber auch Äußerungen einflussreicher Einzelner können nicht übergangen werden und zeichnen den Weg einer Partei, auch wenn dieser nicht explizit im Wahlprogramm abgebildet ist. |  1
| | | | | Paddel vor 4 Tagen | |  | Parteiprogramm der AfD gelesen? Zugegeben, es ist eine lange Lektüre, und ich kenne nur einen Teil davon zu Themen, die mich persönlich am meisten interessieren.
Das liest sich sehr vernünftig.
Allerdings kenne ich das Programm nicht im Ganzen und ja, ich bin froh, dass ich im Moment nicht wählen muss, aber es gibt offenstichtlich keine Partei in einer meßbaren Größe, die durch und durch wählbar wäre. Es ist halt so, je größer eine Partei wird, um so mehr tummeln sich unterschiedliche Menschen darin, die sich selbst innerhalb der Partei nur in einer mehr oder weniger großen Schnittmenge einig sind.
ABER das Parteiprogramm ist das Fundament einer jeder Partei und genau deshalb sollte das Programm einer Partei Grundlage der Wahlentscheidung sein und nicht einzelne Personen einer Partei und deren Ansichten.
Nur leider tun das die Wenigsten. |  5
| | | | | sdamon vor 4 Tagen | | | | @ Gandalf "Andere Rechtspolitiker wie Meloni haben es auch verstanden, dass Putin ein Kriegsverbrecher ist, warum möchte man unbedingt den Anschluss an Moskau?"
- die AfD will keinen Anschluss an Moskau, sie will trotzig das, was die CDU, SPD und Grünen nicht wollen. |  1
| | | | | Ut_unum_sint vor 4 Tagen | | | | Danke… …an alle, die die Mühe nicht aufgegeben haben und z.B. hier in den Kommentaren sachlich argumentieren.
„Wird schon nicht so schlimm werden“ hatten wir vor 100 Jahren schon einmal, und damals wie heute waren alle Vorzeichen frei verfügbar und sichtbar, z.B. in „Mein Kampf“.
Hier ein besonders drastisches und anschauliches Beispiel für ein solches Vorzeichen: in dieser
https://de.wikipedia.org/wiki/Artgemeinschaft_%E2%80%93_Germanische_Glaubens-Gemeinschaft_wesensgem%C3%A4%C3%9Fer_Lebensgestaltung
Organisation waren mehrere Landtags-Kandidaten der AfD, die am Sonntag zur Wahl stehen, bis zu deren Verbot Mitglied.
Alle Leser (und Autoren), die „Adler fängt Fisch“ sympathisch finden: bitte melden! |  1
| | | | | chriseeb74 vor 4 Tagen | | | | @Gandalf Weil Teile der AfD (insbesondere in Ostdeutschland)
immer schon Russlandfreundlich waren und es ist nicht auszuschließen, dass Teile der AfD auch von Moskau finanziert und unterwandert sind....man beachte die von der AfD geförderte DDR-Nostalgie! |  1
| | | | | Dornenbusch vor 4 Tagen | | | | Meinen Dank an den Gastkommentar von Prof. Hubert Windisch „Die Debatten zeigen, wie komplex die Hintergründe dieses Krieges sind. Unser menschliches Wissen reicht oft nicht aus, um die Situation vollkommen objektiv zu beurteilen. Was uns als Christen jedoch einen muss, ist der Blick auf das konkrete Leid: Während Politiker, Oligarchen und Investoren von den physischen Schrecken unberührt bleiben, zahlen unschuldige Menschen und einfache Soldaten den Preis mit ihrem Leben. Angesichts unserer Ohnmacht bleibt mir nur, im Gebet all der sinnlosen Opfer zu gedenken und den Herrn inständig um ein baldiges Ende des Sterbens zu bitten. ‚Selig sind, die Frieden stiften.‘ (Mt 5,9)“ |  5
| | | | | Gandalf vor 4 Tagen | |  | Warum ich die AfD nicht wählen könnte.. Ich könnte keine Partei wählen, die Kriegsverbrecher wie Putin verharmlost, der täglich in der Ukraine die Menschen massakriert und zerbombt. JA, und ich weiß, wie mies CDU und SPD usw. sind...
Aber ich kapier es nicht, dass die AfD so einen fatalen aussenpolit. Irrweg geht...
Andere Rechtspolitiker wie Meloni haben es auch verstanden, dass Putin ein Kriegsverbrecher ist, warum möchte man unbedingt den Anschluss an Moskau? |  3
| | | | | Riedkatholik vor 4 Tagen | | | | Endlich wieder offenes kath.net! Habe ich etwas in der jüngsten Vergangenheit verpasst? War kath.net nicht auf Einflüssse von Bischöfen hin sehr ablehnend der AfD gegenüber? Diese neuerliche Wendung zu mehr Offenheit und Wahrhaftigkeit finde ich lobenswert. Es wurde aber auch Zeit, dass auch kritische Stimmen sich gegen AfD-feindliche Bischöfe aussprechen. Es muss endlich ein Ende haben mit der Ausgrenzung von Andersdenkenden, selbst wenn sie z.B. die Abschaffung der Kirchensteuer verlangen. Und es muss auch das Äußerungsverbot z.B. eines Prof. Wolfgang Ockenfels fallen, das Dominikaner verhängt haben. Die Freiheit eines Christenmenschen beginnt zwar mit dem Denken, geht aber weit darüber hinaus. Das nennt man dann Meinungs- und Äußerungsfreiheit, ohne dass sanktioniert wird. Da passt es auch nicht dazu, dass AfD-Wähler von der DBK verteufelt werden und AfD-Kandidaten ein Kirchenamt untersagt wird. Es sind diese Entwicklungen, die für echte Katholiken schmerzhaft sind und eigentlich inunseremGlaubennichtszusuchenhaben |  11
| | | | | naiverkatholik vor 4 Tagen | | | | AFD Nein, Linke etc Nein Demnach müssen selbstverständlich auch die Linken und die Grünen gewählt werden dürfen. Das ist mir zu abgehoben + theoretisch.
Nein, wer die Selstbestimmtung über das Leben des ungeborenen Kindes stellt, den kann ein Katholik nicht wählen. Und die AFD kann ein Katholik auch noicht wählen, weil die Sprüche von AFD-Verantwortlichen zahlreich und übel sind ("Pack erschießen", Fliegenschiss etc). |  3
| | | | | Versusdeum vor 4 Tagen | | | | Wer nur Symptome bekämpft, ist entweder unwillig oder unfähig, die (bittere) Realität und das eigene Versagen sehen zu wollen und ist deswegen erst recht nicht bereit, die längdt schon existentiellen* Probleme zu lösen. In einer funktionierenden Demokratie darf man solche Politiker abwählen, anstatt, dass diese sogar die Opposition verbieten wollen. Danke für diese wichtige Stellungnahme.
* "Point of no return" überschritten: Ein System scheint noch zu funktionieren, aber eine Katastrophe ist unvermeidlich, z.B. bei einem Fahrzeug vor einem Abgrund, dessen Bremsweg nicht mehr ausreicht, einer deindustrialisierten Wirtschaft oder einem durch Zuwanderung und Demographie islamisch werdenden Staat |  6
| | | | | chriseeb74 vor 4 Tagen | | | | Und.... wählt ruhig die AfD, wenn ihr dann demnächst die 5. Kolonne von Russlands Putin werden wollt... |  1
| | | | | chriseeb74 vor 4 Tagen | | | | Natürlich ist die Abtreibung weltweit das größte Verbrechen schlechthin...aber was hat das mit der AfD zu tun? Die werden die Abtreibung auch nicht abschaffen in Deutschland... |  0
| | | | | Jörgen vor 4 Tagen | | | |
Es gibt gute Gründe, gegen die Partei Stellung zu beziehen. Doch ohne die gleichzeitige Thematisierung der Beweggründe der Wähler verbleibt man nur bei einer Art Selbstvergewisserung, auf der richtigen Seite zu stehen. So kann in Summe die Bilanz solcher Appelle durchaus negativ ausfallen, entgegen der Intention. Das wird offenbar in Kauf genommen. |  1
| | | | | girsberg74 vor 4 Tagen | | | | Die verschiedentliche Verquickung mit dem Staat - Kirchensteuer etc. - erspart vielen "führenden" Personen das Denken, sie brauchen nur nachzusprechen, was die Regierenden vorgeben. |  3
| | | | | Rolando vor 4 Tagen | | | | Fortsetzung die Muslime bei uns zeigen es auch, also, es geht.
Die sog. "Aufklärung" zeigt wie Kinder verhütet oder weggemacht werden, wie sie gemacht werden muß man nicht zeigen, das weiß jeder Vogel und jede Maus von sich aus selbst.
Wir debeattieren über Sicherheit, lassen aber die Sicherheit der Ungeborenen Kinder völlig außer acht, über 100000 Kindern wird das Leben verweigert, (mal den Film, "Der stumme Schrei" anschauen), das sind 274 täglich! Evtl geht gerade deswegen unsere Sicherheit dahin, darüber sollten wir wirklich nachdenken und nicht das Töten der Babies als Menschenrecht deklarieren. |  8
| | | | | Rolando vor 4 Tagen | | | | Ich hab das in einen Anti-AfD Kanal geschrieben Fazit, allein wir Deutsche sind verantwortlich. Wir haben uns gegen Kinder entschieden, evtl. eins oder zwei vielleicht, das ist das Problem.
Wir verhüten, treiben sog. sexuelle
"Unfälle" ab, somit stellen wir uns gegen uns selbst. Jedes Kind ist ein Konsument, braucht Schuhe, Kleidung, Auto, technische Gerate, mancher baut ein Haus, usw. das fehlt alles. Wir haben den Götzen Geld, Urlaub und Wohlstand über die Kindererziehung gestellt, wir bekommen dafür jetzt schwer erziehbare große Kinder aus dem
Ausland. Der Gotze Geld wird auch schmelzenª wie das Eis in der Sonne, hoffentlich kommen wir zur Erkenntnisª, das Geld niemanden pflegt, das Kinder das Bessere als sog.
"Geldsicherheit" sind. Kehren wir um, für die Politik sollte die Familienpolitik Priorität haben, für die Familien sollten Kinder Prioritat haben. Das hat mit Parteipolitik, Grün, Rot, Schwarz, Blau, Gelb, usw. wenig zu tun, jeder einzelnen ist in seinem Umfeld gefordert. Das es mit Kindern geht, zeigt das ärmere Afrika, |  9
| | | | | Paddel vor 4 Tagen | |  | Schädlingsbekämpfung Unglaublich, der darf das?
Auf den, der mit dem Finger auf andere zeigt, zeigen vier zurück auf einen selbst.
Es ist unglaublich. |  4
| | | | | Bilbo B. vor 4 Tagen | | | | Wählen dürfen! Dem wohl fundierten und ehrlichen Artikel von Prof. Dr. Hubert Windisch möchte ich mich auch als katholischer Priester und promovierter Theologe anschliessen: Die AFD entspricht in etwa von ihrem Grundsatzprogramm her der „Schweizerischen Volkspartei“ als grösster schweizerischer Partei, aber auf Deutschland bezogen. Man kann sie m. E. auch aus katholischer Sicht wählen. |  14
| | | | | gebsy vor 4 Tagen | |  | AfD ist auch für Österreich relevant, weil der Rechtsruck keine Grenzen kennt.
Ist es Unzufriedenheit, Politikverdrossenheit, oder nur Experimentierlust?
Persönlich bin ich davon überzeugt, dass Demokratie nur mit gottesfürchtigen Menschen funktionieren kann. |  4
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