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Pakistan: Christlicher Friedhof geschändet und Gläubige attackiert

25. April 2026 in Aktuelles, keine Lesermeinung
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Anwältin und Menschenrechtlerin sieht in Tat in Lahore "religiös motiviertes Hassverbrechen".


Rom/Lahore (kath.net/ KAP) 
In der pakistanischen Metropole Lahore ist offenbar ein christlicher Friedhof geschändet worden. Bei dem Vorfall am 18. April seien auch mehrere Gläubige brutal angegriffen worden, berichtete der vatikanische Missonspressedienst "Fides" (Mittwoch) unter Berufung auf die Anwältin und Menschenrechtlerin Aneeqa Maria Anthony von der Organisation "The Voice Society". Man habe Anzeige gegen neun Männer wegen versuchten Mordes, sexueller Belästigung und Schändung einer Kultstätte erstattet. Die Polizei hat laut "Fides" unterdessen vier Verdächtige festgenommen, die Ermittlungen dauern an.
Auf dem Friedhof in Asif Town in Lahore würden Besucher, insbesondere Frauen, immer wieder von jungen Muslimen aus der Nachbarschaft belästigt, hieß es in dem Bericht. Am 18. April sei die Situation eskaliert und der Sohn des Friedhofswärters niedergestochen worden, nachdem er sich schützend vor christliche Frauen stellte, die beleidigt und belästigt wurden. Die Täter hätten die Frauen geschlagen und ihnen die Kleider vom Leib gerissen sowie Gräber und Kreuze beschädigt.


Der Angriff, so Anwältin Anthony, "stellt eine Schändung eines heiligen Ortes dar, ein religiös motiviertes Hassverbrechen, das die uneingeschränkte Anwendung des Gesetzes erfordert". "The Voice Society" kümmert sich um die rechtliche und soziale Unterstützung von Christen in Pakistan, die Opfer von Diskriminierung oder Gewalt wurden.

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