Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  2. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  3. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  6. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  7. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  8. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  9. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. Leere der kirchlichen Lehre
  14. Maria, die Mutter des Friedens
  15. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt

USA: Konservative haben mehr Kinder als Linksliberale

16. April 2026 in Familie, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Unterschied in der Kinderzahl zwischen Konservativen und Linksliberalen in den USA hat sich seit 1980 deutlich vergrößert.


Washington D.C. (kath.net/jg)
In den letzten Jahrzehnten hat sich in den USA ein dramatischer Unterschied in den Geburtenraten zwischen konservativen und linksliberalen Amerikanern herausgebildet. Besonders bei jungen Erwachsenen im Alter von 25 bis 35 Jahren ist der Abstand inzwischen groß – und er wächst weiter. Das zeigt ein aktueller Analyse-Thread auf X (ehemals Twitter) des Accounts @MoreBirths, der sich mit dem globalen Fertilitätsrückgang beschäftigt. Die Daten basieren auf einer Auswertung von Studien über Familien und verdeutlichen: politische Ideen und kulturelle Einstellungen haben einen starken Einfluss auf die Entscheidung für Kinder.

Laut der Analyse aus den 2020er Jahren haben konservative Frauen im Alter von 25 bis 35 Jahren im Durchschnitt 1,67 Kinder, linksliberale Frauen hingegen nur 0,87. Das entspricht einem Verhältnis von fast 2 zu 1. Bei den Männern ist der Unterschied noch größer: Konservative kommen auf 1,06 Kinder, Linksliberale auf lediglich 0,35 – ein Verhältnis von 3 zu 1.


Zum Vergleich: Im Jahr 1980 gab es zwischen den beiden ideologischen Lagern kaum einen nennenswerten Unterschied bei der Kinderzahl. In den vergangenen 40 Jahren ist die Fertilität der Konservativen sogar leicht gestiegen, während sie bei Linksliberalen deutlich zurückging. Der Account @MoreBirths betont: „Die konservative Fertilität hat sich tatsächlich über 40 Jahre hinweg erhöht – ein Beleg für die Kraft einer pronatalen Kultur auf der einen Seite.“

Die Auswertung geht über den bloßen Anteil von Menschen mit Kindern hinaus. Sie berücksichtigt auch die durchschnittliche Kinderzahl und erfasst damit sowohl, wer überhaupt Kinder bekommt, als auch wie viele es sind. Die zugrunde liegenden Grafiken visualisieren diesen Trend eindrücklich: Balkendiagramme zeigen den klaren Aufwärtstrend bei Konservativen und den starken Rückgang bei Linksliberalen seit den 1980er Jahren.

Bemerkenswert ist, dass beide Gruppen in derselben Gesellschaft leben, denselben Arbeitsmarkt und dieselben wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben. Dennoch entwickeln sich ihre sozialen Einstellungen in entgegengesetzte Richtungen. @MoreBirths schreibt dazu: „Konservative und Linksliberale leben zusammen in demselben Amerika, aber ihre sozialen Ansichten haben sich in entgegengesetzte Richtungen bewegt. Das macht dies zu einem großartigen, wenn auch unvollkommenen Beleg dafür, wie stark Ideen die Geburtenraten prägen.“

Der Thread wird intensiv diskutiert. Viele Nutzer sehen darin einen Beweis für die langfristige Wirkung kultureller Werte: Wer Kinder als zentralen Lebensinhalt betrachtet, bekommt tendenziell mehr. Andere weisen auf mögliche Selektionseffekte hin – etwa, dass sich Menschen mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen eher einer ideologischen Richtung zuwenden. Unabhängig von der genauen Ursache zeigt der Trend eine klare demografische Verschiebung: Die Gruppe mit konservativeren Werten wächst durch höhere Geburtenzahlen schneller.

Der Account @MoreBirths, der sich für Maßnahmen zur Umkehr des globalen Fertilitätsrückgangs einsetzt, sieht in diesen Zahlen vor allem die Macht kultureller Faktoren. Eine pronatale Haltung – also eine Kultur, die Kinder aktiv wertschätzt und fördert – kann demnach selbst in einem hochentwickelten Land wie den USA die Geburtenrate stabilisieren oder sogar steigern. Gleichzeitig unterstreicht der Vergleich mit 1980, wie schnell sich gesellschaftliche Normen ändern können.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  2. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  3. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  4. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  5. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  6. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  7. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden
  8. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  9. 50 Jahre Jugendkonferenzen in Steubenville
  10. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. Lopatka: EU muss Religionsfreiheit weltweit stärker schützen
  4. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  5. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  6. COMECE veröffentlicht Positionspapier zur Frage der Löschung von Taufregistereinträgen
  7. Ein Schlag ins Gesicht: Wenn der Schutzengel zur Rüge greift
  8. Italiens Kirche nach weiterer Sterbehilfe-Legalisierung besorgt
  9. „Bruder, gib auf dich Acht!“ (Mt 18,15–20)
  10. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  11. Experte: Bedrohung durch islamistischen Terror ist "ernst"
  12. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  13. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  14. 'Gott ist gut'
  15. Bei Papst Leos Frankreichreise wird die Hl. Tunika Jesu den 80.000 Jugendlichen gezeigt werden

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz