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| ![]() Vom „Siebenfachen Fall“ zum Kreuzwegvor 18 Stunden in Spirituelles, 1 Lesermeinung Der Kreuzweg gehört heute zu den bekanntesten Fastenandachten der katholischen Kirche. Doch die heutige Form mit 14 Stationen war nicht immer die Norm. Vatikan (kath.net/gem/rn) Der Kreuzweg gehört heute zu den bekanntesten Fastenandachten der katholischen Kirche. Doch die heutige Form mit 14 Stationen war nicht immer die Norm. Ein Blick in die Kirchengeschichte zeigt, dass vor allem die Verehrung der „Sieben Fälle Christi“ den Grundstein für unsere heutige Karfreitagstradition legte. Die Zahl Sieben als geistliches Maß Bevor sich die heute üblichen 14 Stationen im 18. Jahrhundert (unter anderem durch den heiligen Leonhard von Porto Maurizio) etablierten, war die Andacht zu den sieben Fällen Jesu weit verbreitet. Die Zahl Sieben hat in der biblischen Symbolik eine besondere Bedeutung und steht für Vollkommenheit, aber auch für das Maß des Leidens (man denke an die sieben Schmerzen Mariens). Die Franziskaner, die seit dem 14. Jahrhundert die Hüter der heiligen Stätten in Jerusalem sind, begannen, diese Punkte in ihren Klöstern und Kirchen durch Bilder oder Skulpturen darzustellen. Ziel war es, eine „geistige Wallfahrt“ zu ermöglichen. Im Mittelalter variierte die Anzahl der Stationen stark – manche Orte hatten sieben, andere elf oder sogar über dreißig. Warum wir heute 14 Stationen beten Erst durch päpstliche Dekrete im 17. und 18. Jahrhundert wurde die Zahl auf 14 festgesetzt, um eine Einheitlichkeit in der Liturgie zu schaffen. Dennoch blieb die Tradition der sieben Fälle in vielen Regionen, besonders im süddeutschen und österreichischen Raum, in Form von „Sieben-Fußfällen“ oder Kapellenwegen lebendig. Bedeutung für die heutige Fastenzeit Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
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