Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  3. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  4. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  5. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  6. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  7. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  8. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  11. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  12. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  13. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  14. Wir können NICHT schweigen!
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

US-Erzdiözese Portland ruft dieses Jahr zu noch größeren eucharistischen Prozessionen auf

20. März 2026 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Aufruf ist eine Reaktion auf die Kritik eines reformierten Pastors, der marianische und eucharistische Prozessionen als ‚Götzendienst‘ bezeichnet hat.


Portland (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Nachdem der reformierte Pastor Doug Wilson in einem Video katholische Eucharistie- und Marienprozessionen als „götzenbildlich“ bezeichnet und deren Verbot in einer vermeintlich christlichen Nation gefordert hatte, hat das römisch-katholische Erzbistum Portland mit einem Aufruf an die Katholiken reagiert, zu Fronleichnam an den eucharistischen Prozessionen teilzunehmen.

Wilson, Mitbegründer der Communion of Reformed Evangelical Churches (CREC) und bekannter Vertreter christlich-nationalistischer Positionen, erklärte in dem Beitrag sinngemäß: Öffentliche Prozessionen zu Ehren der Jungfrau Maria oder mit der Monstranz seien nicht akzeptabel. Er verglich diese mit hinduistischen Umzügen und stellte klar, dass zwar Kirchenglocken toleriert werden könnten, derartige „öffentliche Zurschaustellungen von Götzendienst“ jedoch in einem christlich geprägten „idealen Amerika“ verboten werden sollten.


Das Erzbistum Portland nahm die Äußerungen zum Anlass, um die katholische Öffentlichkeit gezielt zu mehr sichtbarem Zeugnis des Glaubens aufzurufen. Über seine offiziellen Social-Media-Kanäle veröffentlichte es einen Aufruf: Alle römisch-katholischen Gläubigen wurden gebeten, den Fronleichnamstag am 7. Juni 2026 zu markieren und in diesem Jahr noch größere eucharistische Prozessionen in Städten und Pfarreien zu organisieren.

Der Beitrag wurde mit Bildern kürzlich durchgeführter großer Prozessionen illustriert und verstand sich erkennbar als selbstbewusste Antwort auf die Kritik Wilsons. Das Erzbistum signalisiert damit, dass es die öffentliche Verehrung der Eucharistie nicht einschränken, sondern bewusst ausweiten möchte.

Doug Wilson ist in den USA nicht unbekannt. Er hat auf Einladung von Kriegsminister Pete Hegseth am 14. Februar einen Gottesdienst im Pentagon geleitet. Hegseth besucht Gottesdienste einer Kirche der CREC.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rolando 20. März 2026 
 

Das ist nicht ungefählich

Wenn solche Pastoren für Regierende sog. Gottesdienste halten, die Jesus und Maria in der Form ablehnen wie sie verehrt werden möchten, was kann da heraus kommen, wer hat da seinen Fuß, seine Krallen mit drin.

Es ist kein reformierter Pastor, von was wurde er denn reformiert, ist er nicht eher Rückständig, von der Kirche Jesu, die Säule und Fundament der Wahrheit ist, 1Tim 3,15, abgefallen, oder Abgefallenen hinterhergelaufen?


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  2. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  3. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  4. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  5. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  6. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  7. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole

Fronleichnam

  1. Bistum Essen: Pastoralassistentinnen tragen Monstranz mit dem Allerheiligsten
  2. ZDF: „Am Feiertag #Fronleichnam gedenken viele ihrer Toten“
  3. In der Kriegszeit, Pest und Hunger wahre Sicherheit
  4. Das Geheimnis der Eucharistie
  5. Papst wird Fronleichnam in römischem Viertel feiern
  6. „Heute predigt jeder mal für sich selbst“
  7. Papst verurteilt bei Fronleichnamsfeier Mafia-Praktiken







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  3. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  4. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  7. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  8. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!
  9. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  10. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  11. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
  12. Wussten Sie, dass es einen Schutzpatron für Gewichtsheber gibt?
  13. Jakobsweg steuert auf neues Pilger-Rekordjahr zu
  14. Finnische Langzeitstudie: Anstieg an psychiatrischen Erkrankungen nach ‚Geschlechtsumwandlung‘
  15. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz