Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  2. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  3. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  4. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  7. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  10. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  11. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  12. Zwei Formen - ein Ritus
  13. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut

US-Erzdiözese Portland ruft dieses Jahr zu noch größeren eucharistischen Prozessionen auf

20. März 2026 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Aufruf ist eine Reaktion auf die Kritik eines reformierten Pastors, der marianische und eucharistische Prozessionen als ‚Götzendienst‘ bezeichnet hat.


Portland (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Nachdem der reformierte Pastor Doug Wilson in einem Video katholische Eucharistie- und Marienprozessionen als „götzenbildlich“ bezeichnet und deren Verbot in einer vermeintlich christlichen Nation gefordert hatte, hat das römisch-katholische Erzbistum Portland mit einem Aufruf an die Katholiken reagiert, zu Fronleichnam an den eucharistischen Prozessionen teilzunehmen.

Wilson, Mitbegründer der Communion of Reformed Evangelical Churches (CREC) und bekannter Vertreter christlich-nationalistischer Positionen, erklärte in dem Beitrag sinngemäß: Öffentliche Prozessionen zu Ehren der Jungfrau Maria oder mit der Monstranz seien nicht akzeptabel. Er verglich diese mit hinduistischen Umzügen und stellte klar, dass zwar Kirchenglocken toleriert werden könnten, derartige „öffentliche Zurschaustellungen von Götzendienst“ jedoch in einem christlich geprägten „idealen Amerika“ verboten werden sollten.


Das Erzbistum Portland nahm die Äußerungen zum Anlass, um die katholische Öffentlichkeit gezielt zu mehr sichtbarem Zeugnis des Glaubens aufzurufen. Über seine offiziellen Social-Media-Kanäle veröffentlichte es einen Aufruf: Alle römisch-katholischen Gläubigen wurden gebeten, den Fronleichnamstag am 7. Juni 2026 zu markieren und in diesem Jahr noch größere eucharistische Prozessionen in Städten und Pfarreien zu organisieren.

Der Beitrag wurde mit Bildern kürzlich durchgeführter großer Prozessionen illustriert und verstand sich erkennbar als selbstbewusste Antwort auf die Kritik Wilsons. Das Erzbistum signalisiert damit, dass es die öffentliche Verehrung der Eucharistie nicht einschränken, sondern bewusst ausweiten möchte.

Doug Wilson ist in den USA nicht unbekannt. Er hat auf Einladung von Kriegsminister Pete Hegseth am 14. Februar einen Gottesdienst im Pentagon geleitet. Hegseth besucht Gottesdienste einer Kirche der CREC.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Rolando 20. März 2026 
 

Das ist nicht ungefählich

Wenn solche Pastoren für Regierende sog. Gottesdienste halten, die Jesus und Maria in der Form ablehnen wie sie verehrt werden möchten, was kann da heraus kommen, wer hat da seinen Fuß, seine Krallen mit drin.

Es ist kein reformierter Pastor, von was wurde er denn reformiert, ist er nicht eher Rückständig, von der Kirche Jesu, die Säule und Fundament der Wahrheit ist, 1Tim 3,15, abgefallen, oder Abgefallenen hinterhergelaufen?


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. USA: Gericht entscheidet über Statue von Erzengel Michael vor öffentlichem Gebäude
  2. Oberster Gerichtshof der USA bestätigt Regelungen zum Schutz von Frauen im Sport
  3. US-Außenminister Rubio: Die UNO hat ihre Mission verloren
  4. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Zehn Gebote in den Klassenzimmern
  5. Keine Strafen für Baseball-Spieler wegen Bibelversen auf Kappen mit Regenbogen
  6. US-Justizministerium unterstützt katholischen Orden im Kampf gegen Transgender-Gesetz in New York
  7. Knappe Mehrheit der US-Amerikaner für Abtreibung nur in wenigen Ausnahmen

Fronleichnam

  1. Bistum Essen: Pastoralassistentinnen tragen Monstranz mit dem Allerheiligsten
  2. ZDF: „Am Feiertag #Fronleichnam gedenken viele ihrer Toten“
  3. In der Kriegszeit, Pest und Hunger wahre Sicherheit
  4. Das Geheimnis der Eucharistie
  5. Papst wird Fronleichnam in römischem Viertel feiern
  6. „Heute predigt jeder mal für sich selbst“
  7. Papst verurteilt bei Fronleichnamsfeier Mafia-Praktiken






Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  2. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  3. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  4. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  7. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  8. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  9. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  10. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente: „Ich bete jeden Tag, aber nicht für den Sieg“
  11. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  12. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  13. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  14. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  15. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz