Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  11. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. „Das Ende von Maria 2.0“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Karfreitag: Zusätzliche "große Fürbitte" für Ukraine-Kriegsopfer

26. März 2023 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischofskonferenz empfiehlt Ortsbischöfen zusätzliche Fürbitte aufgrund "schwerer öffentlicher Notlage".


Wien/Salzburg (kath.net/ KAP)
Die Österreichische Bischofskonferenz hat "dringend empfohlen", dass bei der Karfreitagsliturgie eine zusätzliche "große Fürbitte" "für die Menschen in der Ukraine und in allen Kriegsgebieten der Erde" gebettet wird. Wenn es der jeweilige Diözesanbischof gestattet oder anordnet, kann dies laut dem Messbuch der Katholischen Kirche "in einer schweren öffentlichen Notlage" erfolgen, heißt es dazu auf der Website des Österreichischen Liturgischen Instituts (www.liturgie.at), wo der Text der Fürbitte veröffentlicht ist. Es handelt sich um dieselbe Fürbitte, die auch schon vor einem Jahr am Karfreitag in den Gottesdiensten gesprochen wurde.


In den Karfreitagsgottesdiensten nehmen die sogenannten zehn großen Fürbitten nach dem Vortrag der Passionsgeschichte eine besondere Rolle ein. In diesen Fürbitten bringen die Gläubigen ihre Anliegen vor Gott - allerdings ausführlicher als in den üblichen Gottesdiensten.

Die zusätzliche Fürbitte lautet demnach: "Lasst uns auch beten für die Menschen in der Ukraine und in allen Kriegsgebieten der Erde; für alle, die vor dem Schrecken der Gewalt geflohen und ihrer Heimat beraubt sind; für alle Frauen und Männer, die mit ihrem Leben einstehen für die Abwehr des Bösen und für den Schutz der Schwachen und Verfolgten." Darauf folgt ein zusammenfassendes Gebet des Priesters: "Allmächtiger, ewiger Gott, du hast Mitleid mit den Geringen und Armen, die Unterdrücker aber stürzt du. Wie du Israel aus der Knechtschaft Ägyptens geführt hast, so rette in unseren Tagen alle Opfer von Krieg und Gewalt. Wandle die Herzen derer, die Böses tun, und lass den Frieden siegreich sein. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn. Amen"

Das Österreichische Liturgische Institut hatte sich in Kooperation mit dem Liturgischen Institut in Fribourg (Schweiz) um diese Modellbitte bemüht. Die Formulierung stammt von den Liturgiewissenschaftlern Liborius Lumma (Innsbruck) und Rudolf Pacik (Salzburg), der auch für die musikalische Einrichtung des ersten Teils verantwortlich zeichnet.

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Karfreitag

  1. „Auferstanden bin ich und bin nun immer bei Dir“
  2. Am Karfreitag 2026 fasten und beten für das Heilige Land: „Frieden ist möglich“
  3. „Karfreitag. Das Kreuz steht da“
  4. Ostern – oder die Frage, die wir vermeiden
  5. US-Vizepräsident Vance bei Karfreitagsliturgie im Petersdom
  6. Ukraine erlebt nicht enden wollenden Karfreitag
  7. „Das Gesicht dieser Erde entscheidend verändern“
  8. Feier vom Leiden und Sterben Christi
  9. Papst betet Kreuzweg mit Texten von Strafgefangenen
  10. 'Jesus ist da – und Jesus bleibt da!







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  5. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  6. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  7. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  8. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  9. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  12. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  13. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  14. Papst Leo XIV. trifft Missbrauchsbetroffene in Lourdes
  15. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz