![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() Papst in Argentinien von Präsident Milei empfangenvor 2 Stunden in Aktuelles, keine Lesermeinung Zweite Station der Lateinamerika-Reise führt Leo XIV. bis Mittwoch nach Buenos Aires, Córdoba und ins Marienheiligtum Luján Buenos Aires (kath.net/KAP) Vergeblich warteten Argentiniens Katholiken über ein Jahrzehnt lang auf einen Besuch von Papst Franziskus (2013-2025) in seinem Heimatland. Am Sonntagabend ist nun Nachfolger Papst Leo XIV. im Rahmen seiner aktuellen Südamerika-Reise zu einem offiziellen Pastoralbesuch in Argentinien eingetroffen. Auf dem Flughafen in Buenos Aires hießen Präsident Javier Milei und Vertreter der Ortskirche den Papst mit militärischen Ehren willkommen. Kinder sangen und überreichten dem Papst Blumen. Stationen in dem Land mit langer katholischer Tradition sind bis Mittwoch in Buenos Aires, Córdoba und das Marienheiligtum Luján. Noch am Abend stand für Leo XIV. zunächst der für alle Staatsbesuche obligatorische Besuch am Denkmal von General José de San Martín (1778-1850) und die Unabhängigkeitsarmeen sowie die offizielle Begrüßungszeremonie im Präsidentenpalast Casa Rosada an. Gegen 22.30 Uhr MEZ ist bei einem Treffen mit Vertretern aus Politik, Diplomatie und Zivilgesellschaft die mit Spannung erwartete erste öffentliche Rede des Papstes in Argentinien geplant. In dem Land, das seit dem Regierungsantritt von Milei vor knapp drei Jahren einen radikal marktliberalen Kurs verfolgt, will Leo XIV. in den kommenden Tagen auch mit Vertretern der Arbeiterschaft und sozialer Bewegungen sprechen. Mileis Reformen zeitigen zwar wirtschaftliche und finanzpolitische Erfolge, stehen aber teils in Widerspruch zu Grundsätzen der Katholischen Soziallehre. So räumt die Kirche offen ein, dass es "Differenzen mit der Regierung" gebe. Zugleich mahnte Argentiniens Bischofskonferenz im Vorfeld, der Besuch des Papstes dürfe nicht missbraucht werden, um gesellschaftliche Spaltungen zu vertiefen. Drei dicht getaktete Tage Das Papstbesuchs-Programm in Argentinien umfasst drei dicht getaktete Tage. Die Regierung rechnet mit einer hohen Beteiligung der Bevölkerung an Veranstaltungen. Am Montag besucht Leo XIV. in Claypole im Süden des Großraums Buenos Aires zunächst eine kirchliche Einrichtung für Menschen mit Behinderung und aus prekären Verhältnissen. Anschließend feiert er eine Messe in der Hauptstadt am Monumento de los Espanoles. Nachmittags spricht er an der Katholischen Universität von Argentinien (UCA) zur Arbeitswelt, bevor er sich mit Vertretern anderer Kirchen und Religionen trifft. Den Abschluss des Tages bildet eine Vesper in der Kathedrale von Buenos Aires mit den argentinischen Bischöfen und Kirchenmitarbeiterinnen und -Mitarbeitern aus verschiedenen Diözesen. Weitere Höhepunkte des Argentinien-Aufenthalts von Leo XIV. sind am Dienstag eine Messe mit Zehntausenden Gläubigen auf dem Gelände einer Offiziersschule der Luftwaffe in Córdoba sowie eine Gebetswache mit Jugendlichen - wieder am Monumento de los Espanoles in Buenos Aires. Ins Programm aufgenommen wurde auch ein Gefängnisbesuch: bei Häftlingen im "Complejo Penitenciario Federal" in Buenos Aires. Nach der Wallfahrtsmesse vor der Basilika von Luján, dem wichtigsten Marienheiligtum Argentiniens, reist Leo XIV. am Mittwochnachmittag (Ortszeit) weiter nach Peru. Dort war er in Chiclayo von 2015 bis 2023 Bischof und zuvor bereits als Ordensmann tätig. Kirche in Argentinien Die Angaben zur Zahl der Katholiken in Argentinien gehen teils weit auseinander. Während Kirchenstatistiken rund 90 Prozent der mehr als 45 Millionen Argentinier als katholisch führen, bezeichneten sich laut einer Studie des US-"Pew Research Center" 2024 rund 58 Prozent der erwachsenen Bevölkerung als katholisch. 24 Prozent gaben an, keiner Religion anzugehören. Eine im Juni 2026 vorgestellte Erhebung der Universität Buenos Aires kam auf ähnliche Werte. In den mehr als 70 Diözesen gibt es an die 3.000 Pfarren und etliche Tausend weitere Kirchenzentren sowie Missionsstationen. Im Land wirken unter anderem knapp 3.800 Diözesan- und mehr als 1.300 Ordenspriester, weit über 6.000 Ordensfrauen und Ordensbrüder, 1.200 Ständige Diakone und mehr als 80.000 Katecheten. Aktueller Vorsitzender Bischofskonferenz ist der Erzbischof von Mendoza, Marcelo Colombo (65). Unsere Liebe Frau von Luján gilt als Schutzpatronin Argentiniens. Der Ursprung der Verehrung geht auf das Jahr 1630 zurück, als der Überlieferung zufolge eine Statue der Jungfrau Maria auf dem Weg nach Buenos Aires bei Luján auf wundersame Weise nicht mehr weitertransportiert werden konnte. An der seit 1974 stattfindenden Jugendwallfahrt zum Nationalheiligtum nahmen nach Angaben der Provinzregierung in diesem Jahr rund 2,7 Millionen Menschen teil. Offizielle Website zum Papstbesuch in Argentinien: http://www.elpapaenargentina.com.ar Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich - Alle Rechte vorbehalten Foto: (c) - VATICAN MEDIA
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||
![]() | ||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||